Question: Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?

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Ich bin für dich da. Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Das fühlt sich sicher schlimm an. Ich liebe dich sehr.

Sie hatte große Ängste, war sehr unsicher und sensibel, oft tieftraurig und verzweifelt. Das alles hat jedoch niemand gemerkt. Erst als sie 18 war, sprach Was schreibt man jemandem der Depressionen hat? Hausärztin sie auf ihr selbstverletzendes Verhalten an und überwies sie zur Psychiaterin. Diagnose: Depression und Borderline-Persönlichkeitsstörung, Typ emotional-instabil.

Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?

Heute ist sie 31 und. Dort bin ich auf einen Beitrag gestoßen über die Sätze aus dem Umfeld, die sie als Mensch mit Depressionen schon viel zu oft hören musste — und über die, die ihr und anderen Betroffenen tatsächlich helfen. Aus euren Kommentaren und Mails weiß ich, dass es einige Leser gibt, die mit Depressionen zu kämpfen haben. Wie seht ihr das, welche Worte tun euch gut und welche ziehen euch nur noch mehr runter? Siehe auch: und sowie Photo: Eine sehr brauchbare Auflistung.

Tolle Arbeit, die du leistest. Da ist noch viel Aufklärung nötig. Jedoch auch viel persönliche Entwicklung bei Freunden und Verwandten von depressiven Menschen. Man sollte sich auch, bzw. Ich habe selber letztes Jahr entschieden, aktiv für mich etwas zu tun.

Ich hatte schon mehrere Jahre mit Depressionen zu kämpfen, mir war aber all diese Zeit nicht bewusst, dass es Depressionen sind. Ich erinnere mich immer wieder an diese Tage, als ich auf Sylt gearbeitet habe. An Tagen, Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?

ich frei hatte, im Sommer, die Sonne schien, es war genialstes Strandwetter, aber innerlich fühlte ich mich abgekämpft, erschöpft, aufgeraut. Es war unerträglich für mich rauszugehen, mich an den Strand in die Sonne zu setzen.

Ich habe letztes Jahr in einer Therapie gelernt, dass die Dinge, so wie sind, genau richtig sind und genau zu dem Zeitpunkt zu uns kommen, wenn es für uns richtig ist. Es ist also alles gut so. Und um noch mal bei dem Artikel zu bleiben, liebe nicht-depressive Menschen, bitte bitte nehmt euch diesen Artikel sehr zu Herzen und behandelt eure lieben Freunde und Verwandte genau so. Ich sitze gerade hier auf Sylt schon seit 11 Monaten und jetzt im Sommer ist es für mich soooo schwierig.

Danke für Deine Worte und auch dafür zu schreiben, dass es auch in Ordnung ist so zu fühlen. Schön dass es Dir heute besser geht. Liebe Grüße von der Insel, Melanie. Wenn man als Angehöriger Hilfe braucht, weil man einfach nur helfen möchte, fühlt man sich allein gelassen.

Ich habe über vier Monate Zeit und vernünftigen Lesestoff gebraucht, um zu begreifen, wie Depressionen sich äußern können. Ich kann mir nur Was schreibt man jemandem der Depressionen hat? vorstellen, wie schwer das auch für Dich sein muss, dieser Rückzug, das Nichts-tun-können. Was würdest Du denn jemandem raten, der inderselben Situation ist wie Du vor einem halben oder ganzen Jahr? Ich denke, das ist für die Umgebung sehr schwierig. Mir hat es schon sehr geholfen, wenn jemand ganz einfach Hilfe angeboten hat, die die Bewältigung des Alltags betrifft.

Dinge, die man in der Situation nur schwer oder gar nicht alleine schafft. Das hilft schon viel, entlastet ungemein und gibt einem das Gefühl, dass das Leben weitergeht.

Manchmal muss man gar nicht viel sagen, einfach handeln und ein bisschen Zeit schenken. Mir geht es wieder gut zum Glück, aber ich habe gelernt wie man mit kleinen Dingen Hilfe geben kann. Das scheinen übrigens auch genau die Dinge zu sein, die man bei Trauernden als Trost tun kann. Was nicht heißt, dass Hilfe von außen nichts bringt, ganz im Gegenteil.

Gerade bei Depression ist professionelle Hilfe immens wichtig und die verständnisvolle Unterstützung von Freunden oder Familie. Wie das gut gehen kann mit Hilfe der richtigen Sprache hast du ja in deinem Beitrag oben gezeigt. Am wichtigsten ist Geduld finde ich, für alle Beteiligten. Und das Depression noch mehr als Krankheit wahrgenommen wird, die jeden treffen kann. Mit weniger Berührungsängsten, wären auch leichter offene Gespräche möglich.

Das Wissen darum, dass der Betroffene kein Alien ist, sondern etwas hat, das man auch selbst bekommen kann, könnte die Hemmungen etwas ab- und das Verständnis etwas aufbauen.

Oft ist aber einfach Unwissenheit der Was schreibt man jemandem der Depressionen hat? für ablehndes Verhalten, dass viele immer noch glauben, man müsse sich doch nur mal zusammenreißen, dann geht es wieder. Depression ist eine Krankheit, Hirnstoffwechselstörung, und es wäre schön, wenn man das einfach offen sagen könnte.

Es ist schon viel besser geworden durch die vielen Berichte in den Medien. Aber ein Tabu ist es immer noch. Schön, dass dein Block auch Depressionen thematisiert. Ich lese ihn wirklich gerne, weil er mich im Alltagswahnsinn immer wieder an die wichtigen Dinge im Leben erinnert und mich kurz innehalten lässt. Und im Falle eines Versagens: Du hast immerhin etwas getan, was viele Menschen garnicht erst tun aus Angst: du hast es versucht!

Und verlieren, obwohl man gekämpft hat, ist keine Schande, im Gegenteil. Selbst wenn ich weiß, dass ein neues Tief kommen kann, hilft es mir in der jeweiligen Episode, Hoffnung zu schöpfen und den Blick nach vorne zu richten. Ich hoffe, dass auch Angehörige wirklich davon profitieren!

Zeit mit dem Depressiven verbringen, damit man ich sich ernstgenommen fühlt und es nicht als Phrase empfindet. Das Gefühl, dass die Freunde trotz einer Depression für einen da sind, finde ich ganz wichtig, auch wenn ich weiß, dass es sehr anstrengend sein kann. Und es hilft mir, die Depression als Krankheit zu benennen und mit Menschen offen darüber zu sprechen.

Erzähl mir doch mal, wie sich die Depression anfühlt. Wir alle leben so stark in unserem Kopf und sind total abgeschottet von unseren Gefühlen, Emotionen und das was in unserem Körper abgeht.

Was da hilft sind bestimmte Dehnübungen. Es gibt da viele Ansätze von zahlreichen unterschiedlichen Arten. Ich kann jedem nur Bio-Energetics empfehlen. Das hat mir sehr geholfen auch mit vielen anderen Dingen. Eine kurze Suche auf YouTube und man wird bereits mit Was schreibt man jemandem der Depressionen hat? Übungen fündig.

Ich als Kind eines depressiven Elternteils habe aber auch größten Respekt und eine gewisse Scheu, diese Worte zu benutzen, nicht, weil ich es nicht will, sondern weil ich nicht weiß, ob ich die Woge an Emotionen, die ich damit auslösen könnte, auffangen könnte. Und so gerne ich eben diese Worte sagen und damit Trost spenden möchte, so viel Mut verlangt es auch von mir, dies zu tun.

Trotzdem danke für diesen schönen Beitrag, den ich bestimmt noch ein paar mal lesen und wirken lassen werde. Und es entsprechend normal ist — und wie ich finde auch weiterhin sein darf — den geliebten Menschen aufbauen zu wollen, ablenken zu wollen. Unterstützung und Wertschätzung zu Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?

und auch tatsächlich zu geben sollte aber natürlich immer ein hauptaspekt sein. Zumal nicht nur der kranke Mensch zu kämpfen hat, sondern auch alle die ihn lieben und helfen wollen.

Die dann auch damit zurecht kommen müssen, hilflos zu sein und ständig vor den Kopf gestoßen werden. Wofür der kranke Mensch nichts kann, weil es dem KrankheitsBild entspricht, aber nichts desto trotz auch eine große Bürde ist.

Bereits in seiner Kindheit erworben. Nun endlich hat er einen vielversprechenden Therapeuten gefunden. Wir haben einen Notfallplan aufgestellt und erleichtert mich enorm. Ich bin mir ganz Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?, dass er nicht mehr leben würde, wenn ich nicht alles gegeben hätte.

Ich kann nichts von ihm verlangen, denn das erhöht den Druck, den er verspürt und das Gefühl der Isolation. Klar gibt es Episoden, wo es ihm relativ gut geht, wo wir auch über meine Bedürfnisse behutsam sprechen können. Aber die können jederzeit vorbei sein und deswegen sehe ich es als sinnvoller an sich selbst von anderen Unterstützung und Halt zu suchen. Er kann mir selten geben was ich brauche, da er selbst so viel um sich kreist.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass er sich sogar besonders schuldig und falsch fühlt, wenn er sich nicht dazu in der Lage fühlt. Noch ein Grund, weshalb er an der Sinnhaftigkeit seiner Existenz zweifeln kann. Geendet ist das ganze Drama, für meine Mutter, in einer Abhängigkeit zu Tabletten und Alkohl.

Das schwere Leben ist für meine Mutter dann auf der Autobahn geendet. Ich wäre so froh und dankbar für Hilfe und Unterstützung gewesen. So habe ich viele Jahre gebraucht, um zu verstehn dass sie einfach nicht anderes konnte….

Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?

Heute versuche ich sensibel und achtsam mit meinem Umfeld umzugehen…. Dich als Kind trifft weder Schuld noch eine Verantwortung gegenüber deiner Mutter. Für mich ist es besonders schwierig wenn ich Eltern oder Elternteile habe, die ihre Krankheit nicht nur nicht eingestehen sich gegenüber oder gegenüber den anderen sondern versuchen sie zu verheimlichen. Kinder fühlen sich sehr schnell verantwortlich.

Und wenn da keiner ist, der ihnen diese Verantwortung abspricht, entstehen solche Gedanken wie du sie äußerst. Depression hat so viele Gesichter und Facetten wie es Menschen gibt, die davon betroffen sind. Und dann ist jede Phase oftmals wieder anders. Mir hat es immer geholfen, wenn ich ohne größere Diskussion praktische Unterstützung in alltäglichen Situationen, die mit Depressionen zum Teil kaum oder gar nicht mehr händelbar sind, bekommen habe.

Es war also so, dass Du auch in Deiner Verzweiflung und Kraftlosigkeit noch sehen konntest, wie man Dir gut helfen kann? Das immer wieder fragen, ob mit dies und jenes nicht zu viel ist, ich mir zuviel zumute — Und ich oft genug sage, dass ich nur das für, was ich möchte.

Die Hilfeangebote dieser Art, ja natürlich möchte ich Dir helfen, aber leider. Mein Erleben, es passt nie. Dass Andere über mich hinweg entscheiden, dass ich etwas nicht machen möchte, ohne nachzufragen — mit der Begründung, es hätte mir sowieso nicht gut getan, wäre mir zuviel gewesen. Die Mutmachsätze sind wirklich gut. Man kann wirklich unerträglich einsam und alleine sein. Ich habe inzwischen meine eigenen Methoden, Ankerpunkte und Ressourcen entwickelt, es war öfters niemand zum Halten da.

Und mehr als da sein hätte es in diesem Situationen nicht gebraucht. Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?, dass man nicht helfen kann, dass sich der andere besser, nicht mehr depressiv, traurig Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?. Das kann nur der Kranke selbst.

Nochmal nachfühlen, ob mans wirklich akzeptiert hat. Dann kann man erst wirklich helfen. Jedes Gespräch ist in der Depression enorm anstrengend und fordernd. Was schreibt man jemandem der Depressionen hat? Sorge, ich beschäftige mich schon selbst. Alleine dass jemand anwesend ist, der nicht das Gefühl gibt, dass man sich nun mit demjenigen beschäftigen muss, wo er doch schon mal da ist, kann helfen, das alleingefühl auf ein realistisches Maß zurückzudrängen.

Ich hatte ständig das Gefühl, anderen zur Last zu fallen, wenn diese etwas für mich machen. Jede Frage, ob man das für mich tun soll, hat mich in Verzweiflung gestürzt, weil ich es gebraucht hätte aber das doch nicht verlangen Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?.

Meine Schwester hat mich und dieses Denken anfangs ausgetrickst: sie hat mir z. Wenn dus nicht magst, nehm ichs einfach wieder mit.

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Und die größte Hilfe ist die Unterstützung bei Alltagsdingen. Und bitte bedenkt: Es kann sein, dass der Betroffene noch gar nicht selbst bewusst sagen kann, was ihm helfen würde, weil ers noch nicht weiß. Nicht, weil ers nicht sagen will. Er hat jede Therapie abgelehnt und am Ende wurde gewalttätig gegen mich und meine Kinder…. Das schlimmste in unserer Gesellschaft ist, dass diese Krankheit verheimlicht, runtergespielt und die Patienten mit Tabletten ruhig gestellt werden.

Depressionen sind der Sache geschuldet, nicht mehr wertgeschätzt zu werden, vom Chef, Kollegen. Es ist eine unterschätze Krankheit, die vieles zerstört. Schön, dass das so hier zu lesen ist. Für Freunde und Angehörige ist es ja manchmal schwer, weil sie sich selbst oft Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?

fühlen. Meine eigene Depression sehe ich ganz persönlich auch als Chance, denn sie nötigt mich zur Achtsamkeit. Und ab einer gewissen Schwere ist die ganze Familie und das Umfeld betroffen.

Und wie bei jeder schweren Krankheit stossen wir oft schnell an unsere Grenzen damit. So können wir diese Prüfung annehmen und die 10 Sätze können dabei Stütze sein. Noch schlimmer wird das dann nur, wenn wir unsere Grenzen über Was schreibt man jemandem der Depressionen hat? Zeit überschreiten. Es würde auch dem Kranken eher wenig helfen. Auch ich bin hier Betroffener und habe menen Teil mitgetragen. Aus meiner Sicht möchte ich anmerken dass man halt in einer Depression oft gar nicht um Hilfe bitten kann oder nur andeutungsweise.

Es hilft aber wenn man Dinge abgenommen oder Entscheidungshilfen bekommt wie z. Was schreibt man jemandem der Depressionen hat? Ablenkung kann hilfreich sein. Finde es so schwierig wenn man sieht dass der andere nicht verstehen kann dass man sich nicht freuen kann und deswegen dann traurig ist. Dann sind beide traurig und keinem ist geholfen.

Aber ein Blumenstrauss mit der Bemerkung:Die Blumen blühen immer damit sie bereit sind wenn Du sie sehen kannst, nimmt den Druck. Man wird abschätzig behandelt, darum getraut man es auch niemandem zu erzählen. Der Rückzug tut uns gut, man wird nicht mehr dauernd aufgefordert, sich zusammen zu reissen.

Die Arbeit darf mal liegen gelassen werden, ohne Schlampe genannt zu werden. Lasst uns die Zeit, die wir brauchen und denkt daran, wir sind nicht blöd und dumm deswegen. Eins ist jedoch selbstverständlich machbar, dass ich selbst auf mich aufpasse, damit ich nicht mehr in dieses Loch falle. Es ist einfach das Bekannte. Der Depressive zieht sich zurück, somit wird erstmal ein Schutz aufgebaut.

Natürlich sind damit nicht die Probleme gelöst, aber es ist erstmal eine Lösung da. Ein Bild, dass vielleicht vielen bekannt ist.

Man steht vor dem Abgrund und hat die Entscheidung zu springen oder zu gehen. Wie schon gesagt mit dem Schlimmen kann man umgehen, aber mit dem Weg der vieles offen hat nicht. Eins vorneweg, das Umfeld kann die Diagnose nicht stellen.

Der Betroffene selbst ist verantwortlich dies anzuerkennen und sich Hilfe zu holen. Nur so ist es möglich aus dem Loch rauszukommen. Was die Umgebung machen kann solange der Mensch dies nicht wahrhaben will? Bei mir war es der 6. Es war einer der schlimmsten Tage in meinem Leben. Ich hab aus irgendeinem Grund an diesem Tag an eine bestimmte Situation in meinem Leben denken müssen.

Auf einmal passierte folgendes: Ich habe eine inneres Fallen gespürt. Es war furchtbar, aber ich habe es noch wahrgenommen. Für mich war das ein Weckruf. Ich hab gleich im Internet recherchiert, ob es eine Selbsthilfegruppe gibt.

Mir war klar, dass wenn ich nicht sofort handle ich tief fallen werde. Das Glück in diesem Fall war, war das ich keinen Partner oder eigene Familie hab. Somit niemand der sagt es ist bestimmt nur ein schlechter Tag. Die Selbsthilfegruppe hab ich sehr schnell gefunden und bin auch zwei Wochen später dahin gegangen. Meine Rettung, sonst kann ich aus heutiger Sicht nicht sagen, wo ich wäre.

Leider klappte das Ganze mit einem Therapeuten nicht so schnell. Es hat ein halbes Jahr gedauert bis ich den ersten Termin hatte. Ich wusste, aber ich brauch die Einzeltherapie auch. Die Selbsthilfegruppe hat mir folgendes gebracht. Erstmal zu sehen ich bin nicht alleine. Das war der erste und wichtige Punkt. Des Weiteren ich kann über bestimmte Punkte reden ohne verurteilt zu werden.

Sehr wichtig, damit eine Distanz geschaffen wird, wenn ich was erzählt habe, war und ist die Ich-Form zu nutzen. Wenn einer aus der Gruppe Input braucht, dann immer auch die Ich-Form nutzen.

In einer ähnlichen Situation habe Ich das gemacht. Das bedeutet nicht, dass es für die Person in der Gruppe die Lösung ist. Es war lediglich für mich die Lösung in einer ähnlichen Situation. Da jeder ein Individuum ist, gibt es sein Problem auch nur einmalig. Wichtig war für mich auch zu erkennen, dass jedes Problem auch ein Problem ist und dies auch eine Lösung Bedarf.

Des Weiteren gestehe ich mir ein, dass es mir auch mal nicht gut geht. Nein es geht mir auch nicht besser, wenn es anderen schlechter geht. Die Einzeltherapie war und ist für mich wichtig aus dem einfachen Grund. Ich Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?

zu einer Person hin, die nur für mich da ist in der Stunde. Ich kann ihr das erzählen was mir wichtig ist ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Die Kombination aus Einzeltherapie und Selbsthilfegruppe hat mich aus dem Loch rausgeholt und ich bin in der Phase zum Weggehen vom Loch. Wichtig für mich war, dass ich erkannt habe, dass die Selbsthilfegruppe nicht für die Therapie geeignet ist.

Ich hab sie als Übung hergenommen, um bestimmte Situationen im Alltag zu bewältigen. Nur mal ein Beispiel ein Neuer kam in die Gruppe und ich hab ihn nur einmal angesehen und ich hatte in dem Moment das Gefühl, als würde er mir seine ganzen Probleme übertragen.

Kann keiner verstehen und erwarte ich nicht. Ich war kurz davor die Gruppe zu verlassen, da mich seine Anwesenheit erdrückt hat und meinen Alltag nicht einfacher gemacht hat. Ich hab dann zusammen mit einigen aus der Gruppe die Lösung für mich gefunden. Einer aus der Gruppe hat mir immer ein Platz freigehalten, sodass ich nicht in die Situation kam, dass diese Person neben mir sitzt. Wichtig war auch kein Augenkontakt. Stück für Stück habe ich mich aus der Situation befreit.

Nach ein paar Wochen war ich soweit, dass ich mich sogar neben ihn setzen konnte ohne dieses Gefühl zu haben, dass seine Probleme meine Probleme sind. Ein Beispiel, dass ich aus der Gruppe mitgenommen hab und für mich im Alltag einsetze ist.

Ich kam ganz verärgert und wütend in der Gruppe an. Vorfall: Ich war erstmals spät dran und dann an der Rolltreppe standen zwei Damen und haben sich unterhalten. Was war so schlimm daran?

Ganz einfach ich kam nicht weiter und sowohl ich als auch andere haben dann die Treppen wütend genommen. Einer aus der Gruppe fragte mich dann, wieso habe ich die Damen nicht gebeten, doch einfach zur Seite zu treten. Danach hab ich gesagt stimmt. Es kann ja durchaus sein, dass die beiden gar nicht gemerkt haben, dass sie im Weg stehen.

Ich mein keiner sitzt im Kopf des anderen. Dies war ein Erlebnis das mich positiv geprägt hat. Wenn mich jetzt etwas stört, dann spreche ich es an bevor ich mich ärgere. Wichtig war noch das ich aus diesem Loch herauskomme, dass ich mit meiner Umgebung spreche. Ich hab offen mit Ihnen gesprochen, dass die Situation für mich im Moment so ist.

Ich hatte Glück, dass ich hier Unterstützung erhalten hab. Ganz einfach, dass meine Umgebung mich akzeptiert hat. Mir nicht die Sätze an den Kopf geworfen hat. Es wird schon wieder… Ich hab auch von diesen Pflichtbesuchen oder Pflichttelefonaten entfernt. Natürlich war es im ersten Moment so, dass es so war, als entferne ich mich von meiner Umgebung.

Nein es war anderes und das hat meine Umgebung auch so gesehen. Ich freue mich, wenn ich mich mit meinen Freunden treffe oder meine Familie sehe, einfach weil ich es steuere. Ich hab wirklich ein Terminplan, wann ich wenn treffe. Ich nehme mir auch Zeit. Hört sich im ersten Moment komisch an, aber es ist so. Es heißt nicht umsonst, dass man in schlimmen Zeiten, die wahren Freunde kennen lernt. So war es bei mir auch. Als ich mich auch wichtig genommen hab und auch eine Stimme hatte, war es für einige wie ein Schock.

Ich habe mich schweren Herzen von diesen Menschen getrennt. Eins habe ich auch gelernt, damit ich nicht wieder am Abgrund stehe, dass ich nicht dafür verantwortlich bin, dass ich die Probleme der anderen lösen.

Auch eine Freundschaft bedeutet nicht, dass jeder Müll bei mir abgeladen werden darf. Eine Freundschaft beruht auf Geben und Nehmen. Ich habe auch in den letzten Monaten für mich erst erkannt, dass ich zu den Hochsensiblen gehöre.

Das war für mich auch ein Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?, was für mich auch viele Situationen erklärten. Was ich nach den vielen Jahren der harten Arbeit gelernt hab, dass ich auf mich aufpassen muss. Ich bin für mich verantwortlich.

Nur wenn ich das beachte, kann ich mit dieser Krankheit auch umgehen. Ich hoffe es gelingt mir. Ich lerne aber jeden Tag hinzu. Da ich nur die Sichtweise eines Kranken kenne, kann ich nicht sagen, was die Angehörigen machen sollten bzw. Ich hab meinem Umfeld immer gesagt, dass sie sich keine Vorwürfe machen sollen, dass sie nichts dafür können. Es war für mich eine Hilfe, dass ich wusste es ist jemand da und mich nicht veurteilt.

Alleine dieses Gefühl hat mir geholfen. Ich habe auch nicht vergessen zwischendurch auch mal Danke zu sagen. Auch all den anderen ein großes Dankeschön. Ich habe einen lieben Freund, der depressiv ist und zudem vor 2 Jahren seine Mutter durch eine schwere Krankheit verloren hat.

Ich arbeite selbst in einem sozialen Beruf und mir ist der Umgang mit verschiedenen Krankheiten nicht fremd. Ich glaube aber, dass genau hier das Problem liegt.

Denn dieser liebe Freund glaubt, ich würde all das Verständnis und die Empathie nur aus einer professionellen Haltung heraus zeigen. Er liegt mir so unglaublich am Herzen Was schreibt man jemandem der Depressionen hat? das sage ich ihm auch.

Leider ist es so, dass wir über 200 km voneinander entfernt leben und sich vieles auf Whatsapp und telefonieren beschränkt. Er selbst glaubt oft, mir mit seinen Ängsten, Gedanken und vielem mehr zuviel zuzumuten.

Ich ermutige ihn immer wieder, dass ich es so nicht empfinde. Aber ich fühle mich oft hilflos. Besonders wenn es darum geht, dass ich ihm als Mensch und Freundin zur Seite stehe und nicht aus professioneller Sicht. Vielleicht habt ihr ja noch hilfreiche Tipps, für die ich unglaublich dankbar wäre. Ich bin zwar nicht wirklich diagnostiziert depressiv, aber ich habe meine Downphasen und bin ein ziemlich negativer Mensch.

Ich werd oft von meinen Eltern gefragt, wo das Selbstbewusstsein hin ist, dass ich als Kind hatte. Ich kann lachen, ich kann gut drauf sein, ich kann auch richtig glücklich sein.

Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?

Nur mach ich mir immer zu viel Kopf. Und da es manchmal so ist, dass ich am Tag danach, wenn der Vortag richtig gut lief und ich Spaß hatte mit Freunden, dass ich dann noch tiefer in meiner Grube sitze.

Ich geh übrigens nicht viel raus und etwa 90% meiner Freunde sind online. Du brauchst dich nicht stressen. Da kommt bestimmt ne Absage. Bin ich nicht gut genug? Nicht witzig, klug genug, modisch genug, cool genug, dass man mit mir wohin gehen will?

Ich fragte einmal meine beste Freundin, ob sie mich nie mitnimmt zu ihren anderen Freunden, weil sie sich für mich schämt. Die Antwort war, dass ich mir eigene Freunde suchen muss und das halt ihr Freundeskreis ist und sie ja wisse, dass ich mich sowieso unwohl fühle.

Scheint in der Gesellschaft nur nicht zu gehen, sondern endet in genau den drei Beispielen, die du da oben anführst.

Leider zog sich mein Ex Partner immer mehr zurück in seine Welt, die ich nur bedingt verstanden habe. Ich habe Ihnen so gelassen wie er es für den Moment gebraucht hatte. Ich merkte wann er sehr tief in seinen Depressionen gefangen war, ich erkannte ohne nicht wieder.

Bis er unsere Beziehung beendete um mich nicht weiter zu verletzten. Ich habe mich sehr hilflos gefühlt und der Zeit. Das schlimmste für mich war mit anzusehen wie dieser geliebte Mensch immer mehr in ein tiefes Loch fällt und mir die Hände gebunden waren. Ich liebe diesen Menschen nach wie vor. Mein Schatz hat vor 3 Wochen gemeint, es wäre Momentan besser, alles auf freundschaftlicher Basis fortzuführen. Leider hat er an diesem Tag auch den Kontakt komplett zu mir abgebrochen.

Ich wünsche mir jeden Tag einfach nur ein Zeichen von Ihm. Ich habe ihm immer wieder gesagt, dass ich für ihn da bin, wenn er mich braucht. Ob er unsere Beziehung jetzt wirklich beendet hat oder Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?

nur eine Pause bzw Auszeit benötigt, weiß ich nicht. In den letzten 3 Wochen hatte er auch noch Geburtstag und es war Nikolaus. Ich habe ihm jeweils einen lieben Gruß geschickt, wo er sich auch bedankt hat. Sein Geburtstagsgeschenk habe ich ihm per Post zukommen lassen, mit den Worten, dass ich es ihm gerne persönlich gegeben hätte, aber im Moment leider keine Möglichkeit dazu besteht. Er solle es dennoch genießen. Meine Angst ist es eher, dass ich das Geschenk zurück bekomme.

Jedoch ist es so das sie in einer depressiven Phase steckt und ich gerneut für sie da wär. Momentan geht das nur über Handy, denn bisher konnten wir uns noch nicht treffen. Habe schon öfter angeboten zu ihr zu kommen, sie wohnt über 200km entfernt. Würde sie mir es denn sagen das sie das will? Wie würde sich das äußern? Es ist echt verdammt schwer für mich aber ich versuche der starke zu sein und werde sie nicht alleine lassen.

Wäre dankbar wenn ihr mir weiterhelfen könnt. Diese Stimmungsschwankungen rauben ganz schön viel Kraft. Noch heute, mit 50 Jahren, weiß ich noch immer nicht im welchem Maß ich dazu stehen soll…. Wer Depressionen nicht kennt,kann es nicht verstehen. Ich habe das Glück ,einen sehr verständnisvollen und einfühlsamen Partner zu haben.

Er fängt mich auf ,wenn es mir schlecht geht und nimmt und liebt mich wie ich bin. Das ist ein Geschenk… Ich halte mich an Menschen,die mir gut tun ,bei denen ich mich geben kann wie ich bin und mich die mich zum lachen bringen…. Du hast doch so ne schöne Wohnung! Was mir hilft: keine guten Ratschläge, sondern einfach nur die Anwesenheit einer Person. Es geht nicht darum, dass jemand mich repariert, sondern mir das Gefühl gibt, dass ich so Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?

ich bin, in Ordnung bin. Nicht mehr und nicht weniger. Ich habe selbst schon seit 2010 mit Depression und Panik- Angststörung zu kämpfen. Es gibt Tage an denen geht es mir gut und ich fühl mich stark und dann an anderen Tagen wie ein kleiner unbedeutender Wurm.

Es ist beides eine Krankheit und das anstrengende ist sich dann daran zu erinnern, dass man selbst mehr ist als die Depression oder Panikattacken. Die Sätze die helfen sind tatsächlich sehr wertvoll und ich bin immer froh, wenn ich zu hören bekomme das ich ihnen wichtig bin und sie mich nicht verlassen. Danke dir und mach bitte weiter so!!! Als meine Mutter depressiv war, war ich total überfordert und leider nicht oft genug in der Nähe, um mir über das Ausmaß bewusst zu werden.

Ich werde mich an deine Liste Was schreibt man jemandem der Depressionen hat? und sie mir zu Herzen nehmen. Wie gesagt, Depressionen können jeden treffen. Ich habe darauf nicht immer eine Antwort… ich brauch dann einfach Ruhe, bin redefaul und möchte mich nicht erklären müssen.

Jemand, der einfach da Was schreibt man jemandem der Depressionen hat?, anbietet, mir etwas an Aufgaben abzunehmen, um mich zu entlasten, das hilft mir… und jemand, der ein offenes Ohr hat und einfach zuhören kann, ohne zu verurteilen. Ich hab mir ein Ziel gesetzt ein kleiner Beitrag zur Aufklärung zu leisten. Es gibt auch andere Doku wo über andere Psychische Krankheiten aufklären.

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