Question: Was ist eine erwachsene Beziehung?

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In einer erwachsenen, gesunden Liebesbeziehung begegnen sich Menschen, die Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. Sie gehen liebevoll und respektvoll miteinander um und klären Konflikte konstruktiv. Sie lieben sich selber und einander. Aber nicht immer ist dieses Ideal so einfach umzusetzen.

Da verbringen Menschen Jahre und Jahrzehnte zusammen und machen sich das Leben noch schwerer, als es ohnehin schon ist. Betrügen sich eine Rutschpartie auf der Sekretärin, ein Ritt auf dem buckligen Gärtner. Fallen sich in den Rücken, bei jeder Gelegenheit. Schaffen sich ihre persönliche Hölle.

Aber selbst an diese Hölle gewöhnt man sich, richtet sich dort ein, wo Blut von der Decke tropft und Tränen ganze Badewannen füllen und zahnlose Münder stumm vor Schmerzen schreien. Die Hollywoodfilme und den Medienkäse mit Leuten, die sich so sehr lieben, dass einem die Worte fehlen, wooow. Seelenverwandt, angeblich, auf Wolke 7, tagein, tagaus. Mit 102 Jahren immer noch dreimal Sex am Tag miteinander, jedes Gespräch eine Offenbarung, jede noch so harte Zeit durch das Miteinander Was ist eine erwachsene Beziehung?

Watte gepackt, jede Wunde durch das Herz des Anderen geheilt. Unsere Realtität liegt oft dazwischen. Nicht mehr verliebt wie am ersten Tag, nicht immer einer Meinung und nicht immer nur alles leicht. Aber trotz einiger Abstriche vielleicht ja gesund und gut für uns. Das, was wir festhalten sollten. Die Frage ist nur: Woran erkennt man eine gesunde Beziehung?

Oder: Woran merkt man, dass man zusammenpasst? Dafür gibt es einige Anzeichen. Aus unseren Werten wachsen unsere Lebenspläne. Schwierig kann Was ist eine erwachsene Beziehung? werden, wenn der Eine die Freiheit liebt, die Welt bereisen will, und der Andere sich nur nach einem gemütlichen Zuhause sehnt und zwanzig Kindern. Saint-Exupery schrieb ja, Liebe würde nicht bedeuten, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in die gleiche Richtung blickt.

Viele gemeinsame Interessen braucht eine gesunde Beziehung dagegen Was ist eine erwachsene Beziehung?. Solange es trotzdem gibt, müssen nicht beide eine Leidenschaft für Briefmarken oder gestörten Nazi-Schmuck teilen.

Für das, was dem Partner wichtig ist. Für seine Einstellung, für seine Ziele, selbst dann, wenn sie sich mal nicht mit unserer decken. Wir Was ist eine erwachsene Beziehung? uns nicht nur angezogen, sondern mögen ihn auch. Klar regt uns manches manchmal auf.

Nur lassen wir ihn grundsätzlich sein, wie er ist, reparieren nicht an ihm herum, als wäre er ein kaputtes altes Auto. Heißt natürlich nicht, dass wir uns alles gefallen lassen müssen.

Kein unfairer Krieg in stürmischer See, mit einschüchternden Flugzeugträgern und fiesen U-Booten. Sondern ein Hafen, in dem man einkehren und Ruhe finden kann, wenn die Wellen draußen hoch wie Türme sind. Doch ist die Landschaft alles in allem eine friedliche; eine, die sich wie Heimat anfühlt. Dazu braucht es die Bereitschaft, nach einer Krise wieder aufeinander zuzugehen und nicht sofort alles hinzuwerfen, nur weil es nicht perfekt ist.

Die eigenen Bedürfnisse und Gefühle teilen. Ohne Furcht, dafür bestraft zu werden. Sich verletzbar zeigen können, mit allem, was zu einem gehört, die Traurigkeit und der Zorn und die Zweifel, die einen durch den Kopf geistern, und die alten Leichen im Keller. Kein siamesischer Zwilling werden, sondern zwei eigenständige Personen bleiben, die sich brauchen, aber nicht gegenseitig verbrauchen in dieser irren Idee, verschmelzen zu wollen oder zu müssen.

Gesund ist, wenn es Was ist eine erwachsene Beziehung? Raum gibt für ein Leben außerhalb der Beziehung.

Was ist eine erwachsene Beziehung?

Die Bedürfnisse der Partner nach Nähe und Freiheit wandeln sich dabei immer wieder, geraten jedoch nicht dauerhaft in ein Ungleichgewicht. Dem Anderen helfen bei seinen Zielen und seiner Entwicklung, ihn bekräftigen, nicht schwächen. Sich selbst von Zeit zu Was ist eine erwachsene Beziehung? zurückstellen und Cheerleader sein. Unterstützung auch im Alltag, sich Was ist eine erwachsene Beziehung?, die jeweiligen Stärken einbringen.

Nicht vorm Fernseher hocken im abgeranzten Unterhemd, während die Frau sich mit zwei Babys im Arm durch drei Jobs am Tag und den Haushalt quält. Den Partner in einem guten Licht sehen. In ungesunden Beziehungen verfolgen wir ihn oft mit grellen Scheinwerfern überall hin und unterstellen ihm permanent etwas Böses. In einer gesunden Beziehung gehen wir davon aus, dass er nur zu spät nachhause kommt, weil er im Büro noch etwas erledigen musste, denn für seine Familie legt er sich ins Zeug in der Arbeit.

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Und der Ketchup-Fleck ist vielleicht einfach ein Ketchup-Fleck und kein Rückstand von seiner letzten nächtlichen Serienmörder-Tour. Wir stellen die Partnerschaft nicht bei jedem Firlefanz infrage und. Das Gefühl, aus Entscheidung zusammen zu bleiben. Nicht aus dem Gefühl der Abhängigkeit.

Nicht, weil man leider schon vorm Lottogewinn eine Vier-Millionen-Euro-Villa zusammen gekauft hat. Nicht aus Angst, dass der Partner sich oder uns selbst umbringen würde, wenn man ginge. Man kann auch unglücklich sein, während man in einer guten Beziehung ist. Man kann aber kaum glücklich sein, wenn man in einer kranken Beziehung ist. Dazu braucht es keinen ununterbrochenen Rausch aus Verliebtheit und endlosem Verzehren.

Vielmehr fühlt sich das Zusammensein natürlich an. Das Herz überschlägt sich vielleicht nicht mehr wie am Anfang, doch geht es noch immer auf, wenn wir an den Gefährten denken, und es vermisst ihn noch immer, wenn er länger weg ist. Wir lernen den Partner immer besser kennen. Was ist eine erwachsene Beziehung?, was er braucht, um sich geliebt zu fühlen. Meistern gemeinsam Krisen und zeigen der Welt die Stirn, Hand in Hand. Damit schlägt die gesunde Beziehung Wurzeln, gewinnt an Tiefe über die Monate und Jahre.

Auch eine gesunde Beziehung kann mal Schnupfen haben oder sogar einen Beinbruch. Aber sie verblutet nicht aus tausend Schnitten oder verdurstet.

Vom Gegenteil kannst Du hier lesen: und. Was macht für Dich eine gesunde Beziehung aus? Ich geb dir da vollkommen recht. Ganz wichtig finde ich den Punkt 7. Genau das ist nämlich oft der Grund für das allgemeine unzufrieden sein: Man unterstellt selbst dem Partner Negatives oder bekommt es unterstellt. Daraus entsteht misstrauen und stille Wut auf den anderen. Für mich ist es wichtig, dass beide dem Anderen Gutes tun wollen, an seine Wünsche und Ängste denken und sich füreinander einsetzen.

Allerdings ist es vielleicht auch einfach nicht die richtige Beziehung, wenn die Vorstellungen zu weit auseinander gehen und es einem schwer fällt, grundsätzliches Verhalten des anderen zu verstehen und ok zu finden.

Eine Beziehung sollte einfach nicht unglücklich machen oder mehr Belastung als Rückhalt geben. Geben und Nehmen muss sich irgendwo auf einem fairen Level befinden. Meine Freundin und ich erfüllen wohl alle 10 Punkte mittlerweile und wie soll ich sagen…Es ist einfach die schönste Beziehung dadurch die man sich vorstellen kann!

Aber das war natürlich nicht immer so. Wir mussten extrem hart dafür kämpfen am Anfang und hatten eine extrem schwere Zeit. Aber die Mühe, Ausdauer und der Kampfgeist haben sich definitiv gelohnt. Wir haben es uns deshalb zur Aufgabe gemacht anderen unglücklichen Paaren zu einer erfüllten Partnerschaft zu helfen. Wir geben auf unserem Blog für Paare deshalb unsere ganzen Erfahrungen weiter.

Würde mich freuen wenn du mal vorbeischaust! Bestimmt nicht, weil dazu sonderlich viel Liebe notwendig ist, Was ist eine erwachsene Beziehung? weil der Abstand passt. Die meisten Menschen haben einen relativ ausgewogenen Freundeskreis mit verschiednen Funktionen.

Wenn ich Trost brauche und umtüddelt werden will, wende ich mich an A. Wenn ich einen Tritt in den Hintern brauche, dann gehe ich zu B. Und wenn ich feiern bis zum Umfallen möchte, dann rufe ich selbstverständlich nach C. Ich habe deinen Blog vor wenigen Wochen entdeckt und lese fast täglich darin.

Es steckt soviel Weisheit und Klarheit darin. Es ist erstaunlich wie reflektiert du dich und die Welt erkennst. Mir ist es trotz einiger Psychotherapien und unzähliger Selbsttherapieversuche leider noch nicht gelungen mich in dem Maße anzunehmen, wie du es offenbar geschafft hast.

Dein Blog leistet aber einen mittlerweile regelmäßigen Beitrag dazu, dass ich mich in kleinen Schritten in die richtige Richtung bewege. Dafür möchte ich dir danken. Aber wie Du schon schreibst, die kleinen Schritte sind es, die zählen, und über die Jahre bin ich da schon ein gutes Stück vorangekommen, glaube ich. Etwas, das wirklich jeder schaffen kann. Viel wichtiger ist, dass beide bereit sind für die Beziehung einzustehen und daran wachsen wollen.

Eine Beziehung bietet eine wunderbaren Spiegel um sich weiterentwickeln und sich seinen eigenen Ängsten zu stellen. Wenn ich den Ängsten gegenüberstehe, kann ich dann überlegen, ob ich mich ihnen stelle oder lieber wieder in eine neue Beziehung flüchte.

Nur leider vergessen die meisten, dass sie sich selbst mitnehmen und damit auch ihre Ängste.

Was ist eine erwachsene Beziehung?

Ein wunderbares Thema, was leider sehr viele sehr sträflich vernachlässigen. Ich schreibe heute das erste Mal einen Kommentar zu deinen Artikeln, die ich aber regelmässig verfolge. Heute fand ich es einfach gerade super speziell, weil ich quasi parallel zu diesem deinem Artikel einen anderen Verfasst habe, indem ich genau darauf hinweise, dass ein bischen Hingabe und Selbstaufgabe schon auch wichtig ist für eine Beziehung.

Irgendwo brauchen diese zwei Individuen schon eine gemeinsame Schnittmenge — oder nicht?

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