Question: Was trägt die Rezeptoren für Gerüche?

Jede Riechzelle trägt zahlreiche Geruchsrezeptoren, die Andockstellen für Duftmoleküle, auf den Zilien. Diese Rezeptoren bestehen aus Proteinen, also aus Eiweißen und können je nach Art bestimmte Moleküle an sich binden.

Wo befinden sich die Rezeptoren für den Geruchssinn?

Die Rezeptoren des olfaktorischen Systems liegen bei Säugetieren in der inneren Nase. In jeder Nasenhöhle befinden sich drei von den Nasenaußenwänden nach innen ragende, wulstartige Gebilde. Sie werden Nasenmuscheln genannt (Conchae nasales) und lenken den Luftstrom.

Wie kommt der Geruch zum Gehirn?

Duft setzt sich aus chemischen Molekülen zusammen, die sich an die Geruchsrezeptoren der Riechzellen im Riechepithel der Nasenhöhle heften. Die Riechzellen reichen bis in den Riechkolben des Gehirns. Die Geruchsinformation rast daher auf direktem Weg dorthin.

Wie können wir etwas riechen?

An beiden Seiten der Nasenscheidewand liegen Riechschleimhäute, die mit Riechsinneszellen ausgestattet sind. Diese besitzen Rezeptoren für rund 350 verschiedene Duftstoffe. Duftreize werden über Nervenbahnen ins Riechhirn geleitet, von wo aus sie direkt zum Hypothalamus und zum limbischen System gelangen.

Wo verläuft der Riechnerv?

Der 1. Hirnnerv, Nervus olfactorius (Riechnerv), leitet die von den Sinneszellen der Riechschleimhaut in der Nase aufgenommenen Impulse zum Bulbus olfactorius – dem Riechkolben unterhalb des Frontalhirns.

Unsere Nase kann über eine Billion Gerüche unterscheiden. Damit ist sie ein Supertalent unter den Sinnesorganen. Der Geruchssinn ist unser ältester und vielleicht sogar lebenswichtigster Sinn.

Was trägt die Rezeptoren für Gerüche?

Er wird schon lange vor der Geburt im Mutterleib geprägt. Noch bevor wir etwas Gefährliches hören oder sehen, warnt uns die Nase vor schädlichen Gerüchen wie Gift, Feuer oder Rauch. Sie gelangen beim Einatmen aus der Luft in die Nase und werden von der Nasenschleimhaut tief ins Innere ans Dach der Nasenhöhle transportiert.

Dort befinden sich rund 30 Millionen auf Geruch spezialisierte Nervenzellen: die Riechzellen. Jede von ihnen trägt auf ihrer Oberfläche Rezeptoren für Duftstoffe.

Sie funktionieren nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip: Verschiedene Geruchsmoleküle docken jeweils an einem bestimmten Was trägt die Rezeptoren für Gerüche? an. Das löst Reize aus, die ans Gehirn weitergeleitet werden.

Der Riechkolben sorgt dafür, dass die Geruchsinformationen gesammelt und weiterverarbeitet werden.

DAS GERUCH UND GESCHMACK WUNDER: Die Schöpfung im Geruchssystem

Gebündelt werden sie dann zum Limbischen System und dem Hypocampus geschickt, dem biologisch ältesten Teil unseres Gehirns. Da in diesem Bereich auch Gefühle und Erinnerungen verarbeitet werden, lässt sich der Zusammenhang erklären, warum Gerüche eng mit beidem verknüpft sind.

Warum es Unterschiede im Riechvermögen der Geschlechter gibt, ist noch nicht genau geklärt. Inzwischen gilt aber als wissenschaftlich bewiesen, dass der Geruchssinn von Frauen sensibler ist als der von Männern. Frauen können Düfte besser erkennen und zuordnen.

Eine mögliche Erklärung dafür sind Geschlechtshormone, die einen Einfluss auf den Geruchssinn haben könnten. Circa 20 verschiedene Duftsensoren in den obersten Hautschichten erkennen chemische Moleküle. So können bestimmte Gerüche Hautzellen besser wachsen lassen und fördern damit ihre Regeneration.

Was trägt die Rezeptoren für Gerüche?

Sandelholz-Duft lässt zum Beispiel Wunden auf der Haut schneller heilen. Auch im Darm sitzen Rezeptoren, die auf Düfte aus Gewürzen reagieren und die Verdauung fördern. Diese Fähigkeit wird auch Neuroplastizität genannt. Das Riechen lässt sich trainieren wie ein Muskel.

Parfumeure, Köche und Winzer profitieren davon, indem sie so ihren Riechsinn schärfen.

Was trägt die Rezeptoren für Gerüche?

Auch Patienten mit einem eingeschränkten Geruchssinn verbessern ihr Riechvermögen durch Übungen. Die schlechte Nachricht: Mit dem Alter nimmt die Fähigkeit zur Regeneration ab. Im Unterschied zu akustischen oder visuellen Reizen müssen Düfte nicht erst aufwändig verarbeitet werden. Deshalb sorgt die Nase für einen ersten Eindruck, wenn wir einen Raum betreten oder einen unbekannten Menschen kennenlernen.

Unsere Duftnote ist entscheidend bei der Partnersuche. Der individuelle Körpergeruch gibt Auskunft über genetische Anlagen. Duftmoleküle enthalten Informationen über das Erbgut. Untersuchungen an Mäusen konnten zeigen, dass sie vor allem Partner auswählen, deren Erbgut sich besonders stark von den eigenen Genen unterscheidet.

Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für gesunde Nachkommen.

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