Question: Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

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Im Freistaat Sachsen gibt es mehrere Sprachräume in der Grobeinteilung: Das Meißnische, Osterländische (rund um Leipzig), Vogtländisch, Erzgebirgisch und Lausitzisch. Diese Verschiedenartigkeit hängt mit der wechselvollen Geschichte der Besiedlung Sachsens zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert, zusammen.

Dieser Artikel behandelt die deutsche Laut- und Schriftsprache. Das Deutsche ist eineenthält also mehrere in verschiedenen Regionen.

Ihr umfasst, die,das und sowie. Außerdem ist Deutsch eine in einigen europäischen und außereuropäischen Ländern, z. Ursprünglich bestand der deutsche Sprachraum aus einer Vielzahl von Mundarten innerhalb einesdas sich aufgrund der in und und einteilen lässt. Die mit ihren Standardvarietäten, Deutsch oder Hochdeutsch genannt, ist das Ergebnis bewusster sprachplanerischer Eingriffe. Das überspannt als den Großteil der Mundarten des Dialektkontinuums.

Die erforscht, dokumentiert und vermittelt die deutsche Sprache und Literatur in ihren historischen und gegenwärtigen Formen. Die deutsche Gegenwartssprache umfasst einer neueren Untersuchung nach mehr als fünf Millionen Wörter, fast ein Drittel mehr als noch vor 100 Jahren.

Die Mundarten des werden dagegen nur teilweise von dieser Sprache. Das sowie manche Auswandererdialekte z. Dasdas auf das Mittelhochdeutsche zurückgeht, hat sich vor allem unter und Einflüssen eigenständig und mit einer eigenen Schriftsprache weiterentwickelt; Ähnliches gilt für die lexikalisch auf dem Deutschen basierende.

Später wurde auch das altenglische þēodisc in gleicher Weise für lat. Seit wurde der Ausdruck theodisca lingua zur amtlichen Bezeichnung für die Volkssprache und zunehmend auch für die Gesamtheit der in seinem Reich gesprochenen germanischen Dialekte. Jahrhundert nicht mehr eindeutig zu, da einerseits die westfränkische Oberschicht im späteren den romanischen Dialekt der einheimischen Bevölkerung übernommen hatte, andererseits das auch nicht-fränkische Stämme wie diediedie und die umfasste.

So heißt es auch bei dem karolingischen Geschichtsschreiberder in der 2. Jahrhunderts lebte: — Notker: Gesta Karoli 1, 10, 24—25 Seit dieser Zeit begann zudem die althochdeutsche Form diutisc das theodiscus zu verdrängen. So erscheint neben theodiscus seit etwa 880 auch mittellateinisch diutiscus, tiutiscus.

Das Althochdeutsche, auf das sich der Wortgebrauch seit dem 9. Jahrhundert verengte, bestand aus verschiedenen Mundarten. Erst um die Mitte des 12. Jahrhunderts entwickelte sich im mittelrheinischen Gebiet eine einheitlichere mittelhochdeutsche Dichter- und Literatursprache, die uns in der klassisch begegnet, in der sich auch Reflexe der französischsprachigen Ritterepik finden.

Begründet und getragen wurde diese Dichtung und die mit ihr verbundene überregionale Dichtersprache vor allem vom aufstrebenden Adel, der sich damit zugleich vom Volk abhob, das natürlich weiterhin an seinen Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? Dialekte festhielt. Dies war ursprünglich eine allgemeine Bezeichnung für alle Fremden aus dem europäischen Westen, welche die slawischen Sprachen nicht verstanden und mit denen die Kommunikation dadurch schwierig bis unmöglich war vgl.

Eine Ausnahme bildet dasin dem sich der Begriff germanski германски durchgesetzt hat. In teilweise von slawischen Lehnwörtern geprägten Sprachen wie dem oder dem entstanden ähnlich lautende Begriffe, wie ungarisch német oder kasachisch nemis неміс. In der Vergangenheit war zudem im der den slawischen Sprachen entlehnte Begriff nemțește üblich, wird heute jedoch zunehmend durch den Begriff germană ersetzt.

Die Bezeichnung Alemannisch für das Deutsche verbreitete sich in erster Linie über das Französische. Die Verbreitung in außereuropäische Sprachen geschah vor allem über das Englische. Jahrhundert: die zunehmende Differenzierung vom Spätgemeingermanischen über das Südgermanische zum Elbgermanischen und, in geringerem Maß, zum Rhein-Weser-Germanischen, auf denen die frühmittelalterlichen Stammesdialekte beruhen.

Jahrhundert: die Integration im fränkischen Reichsverband zum. Jahrhundert ausgestorbene und in beheimatete — gehörte gemäß der heutigen Sprachwissenschaft wahrscheinlich auch zu den Vorfahren dieser Gruppe.

Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

Jahrhundert: die schrift- oder hochsprachliche Überschichtung auf hochdeutscher genauer: ostmitteldeutscher und südostdeutscher Grundlage, wobei auch das Niederdeutsche der deutschen Sprache endgültig einverleibt wurde, obschon eine Beeinflussung vom Hochdeutschen her seit althochdeutscher Zeit festzustellen ist.

Darstellung des des Sprachforschers aus dem Jahr 1843. Diese Karte aus der Zeit der frühesten Germanistik enthält einige historische Besonderheiten: So werden u.

Die verschiedenen Varianten der heutigen deutschen Sprache werden in zwei Abteilungen zusammengefasst, in und in. Die niederdeutschen Dialekte haben, wie dasunddiese zweite Lautverschiebung nicht oder nur zu einem sehr geringen Teil mitgemacht.

Einen ersten Ansatz zu einem überregionalen Ausgleich der Mundarten hat man teilweise in der der um 1200 sehen wollen. In der Tat ist teilweise das Bemühen der Dichter zu erkennen, nur regional verständliches Vokabular und dialektale lautliche Besonderheiten zu vermeiden, um ein überregionales Verständnis ihrer Werke zu ermöglichen. Andererseits war die Breitenwirkung der an den Fürstenhöfen tätigen Dichter eher gering, da damals nur ein kleiner Teil der Bevölkerung lesen und schreiben konnte oder einen Zugang zu dieser elitären Kunst hatte.

Der Beginn der neuhochdeutschen Schrift- und Standardsprache kann daher erst in überregionalen Ausgleichsprozessen des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit gesehen werden. In hat dasvor allem im Gefolge derals Amts- und Schulsprache das einheimische Niederdeutsche sowie in Schleswig auch das und in Ostfriesland das größtenteils verdrängt.

Zur Blütezeit der jedoch fungierte das als Verkehrssprache im nordöstlichen und gesamten raum. Die 1483—1546 für die deutsche Sprachentwicklung sollte nicht Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? werden. Bereits um 1350 gab es Ansätze zu einer überregionalen Schriftsprache, die man in der Forschung nennt. Im donauländischen Bereich war eine relativ große Einheitlichkeit erreicht worden, urteiltund Luther rückte die von ihm verwendeten, ostmitteldeutschen Formen an diese südlichen Dialekte heran.

Er stand mitten im Strom der Entwicklung. Seine Bibelübersetzung war allerdings ein wichtiges Werk, das Vorbildcharakter hatte und durch seine weite Verbreitung jedermann — vor allem jedem Lehrer — zugänglich war.

Die Herausbildung der hochdeutschen Schriftsprache war im 17. Durch die Beseitigung der sogenannten im 18. Jahrhundert wurde das seitdem in Grundzügen kaum veränderte deutsche Schriftbild abgerundet. In den Niederlanden entwickelten flämische und brabantische Städte, wieundsich im zu Handelsmetropolen.

In diesem hochurbanisierten Gebiet entwickelte sich, fast gleichzeitig mit der hochdeutschen Schriftsprache, aus den südniederländischen Mundarten auch eineder Vorläufer der späteren. Das Hochdeutsch konnte sich dadurch nie zur der entwickeln und hat folglich die Dialekte im niederländischen Sprachraum nahezu nicht beeinflusst. Jahrhundert war die Niederländische Standardsprache, in erheblichen westlichen Teilen des heutigen unddie dominante Schriftsprache.

In den meisten Schulen des heutigen deutschen war Niederländisch bis ins 19. Nach Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? Kriterien können die von der deutschen Standardsprache überdachten niederfränkischen Mundarten auf deutschem Staatsgebiet heute jedoch nicht mehr zum Niederländischen Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

werden; aufgrund der heutigen Überdachungssprache gehören sie zu den deutschen Mundarten. Sprachgeschichte und Lautwandel Die geschichtlichen Abschnitte des Deutschen sind eng verknüpft mit Erscheinungen des.

Die sogenannteeine Erscheinung des Konsonantensystems, trennt das Deutsche in Form des von den restlichen Dialekten. Dieser Lautwandel wird von den niederdeutschen Dialekten nicht vollzogen; insofern ist die deutsche Standardsprache in ihrem Konsonantensystem vom Süden und der Mitte des Sprachgebiets bestimmt. Der Übergang von zu Frühneuhochdeutsch ist im Bereich der Laute vor allem durch und gekennzeichnet.

Beide sind Erscheinungen des Vokalsystems. Während die Diphthongierung vom Südosten des Sprachgebiets ausgeht und im niederdeutschen Norden wie im alemannischen Südwesten nicht vollzogen wird, ist für die Monophthongierung der mitteldeutsche Sprachraum als Ausgangspunkt bestimmend. Insgesamt beharrt der niederdeutsche Norden sowohl im Bereich der Konsonanten als auch im Bereich der Vokale auf altem Sprachzustand.

Der alemannische Südwesten vollzieht nur die lautlichen Veränderungen im Bereich der Vokale nicht; der bairische Südosten trägt zur deutschen Sprache die Diphthongierung bei, vollzieht aber die Monophthongierung nicht.

Sprachstandardisierung Titelblatt zum ersten Band des Die auch Meißner Kanzleideutsch entwickelte sich im Zeitalter des. Sie bildete eine Voraussetzung für ein den Dialekten übergeordnetes, allgemeines Standarddeutsch, wie es Martin Luther in seiner Bibelübersetzung von 1522 verwirklichte. Als Gegenstück existierte die vom Kaiser seinen Beamten verordnetedie oberdeutsche Sprachgewohnheiten aufwies und sich in Form der im heutigen Süddeutschland und in Österreich durchsetzte und dort bis ins 18.

Nach dem sah sich jedoch gezwungen, die Sächsische Kanzleisprache auch im Süden des Reichs zur Standardsprache zu erklären. Mit der Zunahme der Anzahl der Schreibkundigen und der Bedeutung der Schriftlichkeit Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? der Lautwandel in seiner Bedeutung für die Sprachgeschichte zugunsten bewusster Normierung zurück.

Als einer der wichtigsten Grammatiker des 18. Jahrhunderts giltdessen 1774—1786 veröffentlichtes großen Einfluss auf seine Zeitgenossen und die ausübte.

Die hochdeutsche wurde im Laufe des 19. Die Abweichungen lagen unter anderen in der Zulassung oder Nichtzulassung mehrerer Schreibweisen z. Göthe statt Goethe, Bismark statt Bismarck. Auch die hochdeutsche erfuhr im späten 19. Jahrhundert Regelungsversuche, vor allem durch das Aussprachewörterbuch von.

Diese Regelungen erreichten aber nicht das Niveau an Verbindlichkeit, das Duden mit der Rechtschreibung erreichte. Einflüsse anderer Sprachen auf die deutsche Sprache Durch ihre zentrale Lage in Europa wurde die deutsche Sprache über die Jahrhunderte durch andere Sprachen beeinflusst. Im und der Zeit davor war es vor allem die Sprache, aus der sich die deutsche Sprache bediente. So sind viele alltägliche Wörter, vor allem aus Architektur, Religion und Kriegswesen z.

Fenster, Karren, Keller, Kloster, Kampf aus dem Lateinischen entlehnt. Auch die hat das Deutsche in Religion, Wissenschaft und Philosophie stark beeinflusst z. Kirche, Pfingsten, Demokratie, Krypta, Philosophie, Physik. Teilweise verschwanden durch die Entlehnungen die zuvor gebräuchlichen Begriffe vollständig: Arzt, Mediziner und das umgangssprachlich verwendete Doktor verdrängten als Bezeichnung für den Heilkundigen beispielsweise schon frühzeitig die Begriffe Laachi oder Lachi und Bader.

Seit dem späten Mittelalter wurde die deutsche Sprache in den Bereichen Handel, Finanzwesen etwa brutto, netto, Konto, Risiko, Bankrott und Musik etwa Piano, Cembalo, da capo, bravo! Später war es dann vor allem diedie großen Einfluss auf das Deutsche ausübte. Da nach dem an vielen Französisch gesprochen wurde und selbst Könige diese Sprache besser beherrschten als Deutsch, das nach nur zur Kommunikation mit Soldaten Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

Pferden gebraucht wurde, kamen vor allem Wörter aus dem vornehmen Bereich in die deutsche Sprache etwa Boulevard, Konfitüre, Trottoir. Im Verhältnis zum Gesamtvolumen aller fremdsprachlichen Lehnwörter im Textkorpus Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? deutschen Sprache beträgt der Anteil des vom 12. Jahrhundert zwischen Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

und 4 %. Bestimmte Sprachbereiche des Deutschen wurden stark vom Niederländischen geprägt; so gibt es vor allem in der viele Entlehnungen, wie zum Beispiel die Wörteroderund in den Benennungen verschiedener Meerestiere, wie,und. Manche deutsche Wörter, wie undsind letztendlich französisch in ihrem Ursprung, aber sind, besonders im Mittelalter, vom Niederländischen beeinflusst worden, bevor sie das deutsche Sprachgebiet erreichten. Auch aus den slawischen Sprachen beispielsweise Grenze, Gurke, Pistoledem und dem Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

meschugge, Kaff, Schickse, Schlamassel, Zoff kamen einige Wörter ins Deutsche, jedoch war der Einfluss dieser Sprachen im Vergleich zu den vorgenannten wesentlich geringer.

In Handel Magazin, Tarif, TaraBotanik Orange, Kaffee, IngwerMedizin Elixier, BalsamMathematik Algebra, Algorithmus, ZifferChemie alkalisch, Alkohol und Astronomie Almanach, Zenit, Rigel lassen sich auch Einflüsse aus dem ausmachen, die verstärkt im Mittelalter beispielsweise durch die nach Europa und somit auch nach Deutschland kamen. Aber Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? in alltäglichen Begriffen wie Koffer, Benzin oder Limonade lassen sich nachweisen.

Jahrhunderts verstärkte sich der Spracheinfluss des auf das Deutsche siehe. Diese Entwicklung wird von manchen skeptisch betrachtet, insbesondere dann, wenn es genügend deutsche gibt. Kritiker merken auch an, es handle sich oftmals beispielsweise bei Handy um. Mitunter wird auch eine unzureichende Kenntnis der englischen Sprache für die Vermischung und den Ersatz bestehender deutscher Wörter durch Scheinanglizismen verantwortlich gemacht.

So sprechen einer Studie der zufolge nur 2,1 % der Arbeitnehmer verhandlungssicher Englisch. In der Gruppe der Unterdreißigjährigen bewerten jedoch über 54 % ihre Englischkenntnisse als gut bis exzellent.

Für bessere Sprachkenntnisse könne demzufolge effizienterer Englischunterricht beitragen, und statt der Ton- von Filmen und Serien solle eine der englischsprachigen Originale mit deutschem Text erfolgen. Dies würde zugleich zu einer besseren Abgrenzung zwischen den Sprachen und einer Wahrung deutscher Sprachqualität beitragen.

Im Zuge des weltweiten Handels und des Imports von exotischen Früchten und sind auch Wörter aus ganz exotischen Sprachen mittlerweile gewöhnlicher Bestandteil des Alltages. Jahrhundert Deutscher Sprachgebrauch im 21. Jahrhundert: Mischung aus Deutsch, Englisch und Französisch in einem Bekleidungshaus Auch im 20. Jahrhundert gab es starke Einflüsse auf die deutsche Sprache. Zum einen wurde durch die weite Verbreitung audiovisueller eine natürliche Tendenz zur gefördert, zum anderen wurde in ländlichen Gebieten bewusst eine Umerziehung von der Dialektsprache zum Hochdeutsch vorangetrieben.

Hinzu kommt der Einfluss desder dazu geführt hat, dass wurden, dass viele Sprecher der jüdischen Dialekte des Deutschen und der dem Deutschen nahen Sprache ermordet wurden oder als sprachliche Minderheit außerhalb der deutschen Sprachzone leben Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? aufgrund der Dominanz der umgebenden Sprachen die Verwendung des Deutschen bzw.

Auch hat die zu einer unterschiedlichen Entwicklung des Vokabulars und der Ausdrucksformen geführt; dies ist Gegenstand Forschung. Dem entgegen steht eine erneut vereinheitlichende Tendenz durch die gemeinsamen Medien und die personelle Mobilität in der Zeit nach der.

Besonders seit dem Zweiten Weltkrieg sehr bedeutend geworden ist der englische, genauer: Einfluss auf die deutsche Sprache, insbesondere in Westdeutschland; dieser zeigt sich in der Form vonhauptsächlich im Wortschatz, in und in der einiger.

Initiativen gegen den Einfluss fremder Sprachen Die Bestrebungen, die deutsche Sprache nach Möglichkeit frei von Einflüssen aus fremden Sprachen zu halten, sind nicht neu. Während heute vielfach die in die deutsche Sprache einfließenden — wie beispielsweise abchecken, Net, Charts, in 2004 — in der Kritik stehen, galten die Abwehrversuche in der Vergangenheit vor allem den Einflüssen aus demdem und dem.

Im Allgemeinen wurden die Latinismen aus dem Wortschatz aber nicht verdrängt, sondern sind als Synonyme erhalten. Im Gegensatz zu den Latinismen im Wortschatz der französischen oder englischen Sprache ist die Sinnherkunft vieler in dieser Zeit neugeprägten Wörter auch für Nicht-Lateiner erkennbar und semantisch zugänglich.

In anderen Fällen schoss man damals in der Absicht, fremdsprachliche Wörter durch neue deutsche zu ersetzen, aber über das Ziel hinaus. Zumindest konnten sich die folgenden Neubildungen nicht durchsetzen. Allerdings ist umstritten, ob diese Götternamen wirklich ersetzt werden sollten. Sie könnten auch als bloße Erklärungen fungiert haben. Jahrhunderts sorgte vor allem derVorgänger derfür neue Wortschöpfungen. Weitere dieser Wortneuschöpfungen des ausklingenden 19.

Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

Verschriftlichung Den Übergang von der zur vollzog die deutsche Sprache zu einem großen Teil im Mittelalter. Frühere, noch erhaltene Schriftzeugnisse der stämme sind in der Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?, die für benutzt wurde und wohl im Zuge Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? im außer Gebrauch kam. Die Sprache der Akten und Urkunden, der Rechtsbücher, der Geschichtsschreibung, der Wissenschaft überhaupt und der Poesie wurde die lateinische als lingua universalis.

Nach und nach verfasste man Schriftstücke deutscher Sprache mit. Dies begann mit den listen der Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?, welche deutsche Eigennamen enthalten. Die ersten entstanden im 7. Die früheste deutsche Lyrik ist das auf einem Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? von ca. Das noch dürfte kurz nach 800 verschriftlicht worden sein.

Jahrhundert folgten erste größere Dichtungen in althochdeutscher Sprache wie die. Jahrhundert begann eine reiche Entwicklung der deutschen Dichtung. Obwohl die erste heute noch erhaltene Urkunde in deutscher Sprache, eine ausschon zwischen 1063 und 1077 erstellt wurde, nahm die deutsche Urkundensprache erst im ausgehenden 12.

Jahrhundert im Südwesten des Sprachgebiets ihren Anfang. Es handelt sich um. Die deutsche Urkundensprache nahm in den und donauischen Gebieten ihren Ursprung und breitete sich nach aus, welches doch einige Jahrzehnte länger dem Lateinischen die Treue hielt. Das erste deutschsprachige Reichsgesetz war der von 1235. Schriften und die im Allgemeinen wirkten wie ein Motor für die deutsche Schriftsprache.

Einen kleinen Dämpfer erhielt das Deutsche durch denin dessen Dunstkreis ausschließlich auf Lateinisch geschrieben wurde. Das lateinische Geschriebene wich gegen Ende des 17. Jahrhunderts hinter das deutsche zurück ab 1692als auch die Wissenschaft die deutsche Schriftsprache verwendete. Die bediente sich im späten 17. Jahrhundert mehrheitlich des Deutschen für ihre Schriftwerke, im 18.

Jahrhundert zogen die und die nach. Am spätesten wurde die eingedeutscht, da hatte erst 1752 das Deutsche die größere Anzahl an Werken aufzuweisen. Um 1730 bildeten die lateinischen Schriften nur noch 30 % der Erscheinungen des Büchermarktes, ehe das Lateinische als Schriftsprache gegen 1800 so gut wie ausstarb, außer in der. Varietäten Der deutsche Sprachraum ist ein Teil des kontinental-westgermanischenin dem gewöhnlich benachbarte lokale Mundarten gegenseitig verständlich sind und die Unterschiede umso größer werden, je weiter voneinander entfernt zwei Mundarten gesprochen werden.

Gemein ist dem gesamten deutschen Sprachraum nur diedie die Mundarten und regionalen Umgangssprachen und die ihrerseits mehrere Standardvarietäten umfasst. Die Unterschiede zwischen den Standardvarietäten sind jedoch relativ gering, während manche Mundarten im deutschen Sprachraum von anderen Mundartsprechern oder standarddeutschen Sprechern kaum verstanden werden.

Die Einteilung der beruht auf Untersuchungen des 19. In gleicher Zeit begann vielerorts eine Herausbildung von Umgangssprachen als einer Art Mischform zwischen Standardsprache und Dialekt. Jahrhunderts, insbesondere nach den Ereignissen des verdrängen die die alten Dialekte.

Entscheidenden Einfluss darauf hatten die ströme und vor allem die stark anwachsende Verbreitung von und ; in den Schulen wurde in der hochdeutschen Standardsprache unterrichtet. Standardvarietäten Die nationalen und regionalen Varietäten der deutschen Innerhalb der werden als Standardvarietäten zum einen dasdas und daszum anderen — mit einem geringeren Grad an — das, und unterschieden.

In Deutschland, Österreich, Südtirol und dem deutschsprachigen Teil Belgiens erfüllen die jeweiligen Varietäten des Standarddeutschen jeweils alle typischen Funktionen einer. In der Schweiz beschränkt sich die Verwendung der Schweizer Varietät des Standarddeutschen überwiegend auf den Bereich derUmgangssprache sind fast ausschließlich die Dialekte. In Luxemburg existiert neben Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? luxemburgischen Form des Standarddeutschen eine eigenständige Standardvarietät, die einige der Funktionen einer Standardsprache erfüllt.

Der standardisierte Wortschatz, der in allen sieben nationalen Voll- und Halbzentren des deutschsprachigen Raumes identisch ist, wird als bezeichnet. Dieser unvollständige Wortschatz des Gemeindeutschen kann jedoch keine eigene noch weniger eine übergeordnete Hochsprache generieren; er bildet aber den Grundstock jeder der sieben Varietäten des Standarddeutschen.

Karte auf der Basis des Clusterings der Ausspracheabstände deutscher Dialekte. Die hochdeutschen Dialekte lassen sich nochmals in mittel- und oberdeutsche Dialekte einteilen. In den meisten mittel- und oberdeutschen Varietäten ist die zweite hochdeutsche Lautverschiebung nur teilweise durchgeführt, so auch in den ostmitteldeutschen Varietäten, die zu einem großen Teil zur Herausbildung der Standardsprache beigetragen haben.

Das Mittel- und Oberdeutsche variiert dabei vom und sowiedie als einzige Varietäten die zweite deutsche Lautverschiebung vollständig durchgeführt haben, bis hin zu Varietäten, in denen die Lautverschiebung sehr eingeschränkt vorhanden ist. Von den Sprechern wird es strikt als eigenständige Sprache verstanden.

Das Niederdeutsche hat im Rahmen der des in Deutschland und den Niederlanden einen offiziellen Status als Regionalsprache erhalten.

Die Varietäten des am deutschen haben ebenso wie die niederdeutschen Mundarten im eigentlichen Sinne die nicht oder nur zu einem geringen Teil vollzogen. Sie sind jedoch sprachtypologisch enger mit den angrenzenden niederländischen Mundarten als mit den benachbarten deutschen verwandt. Ihre Zuordnung zum Niederdeutschen ist daher umstritten. Sie gehen ebenso wie das auf das Altniederfränkische Altniederländische zurück. Die niederdeutschen und mittelfränkischen Mundarten werden umgangssprachlich zumeist als Platt bezeichnet.

Ähnlich ist es beim mit hochdeutschen, niederdeutschen, dänischen und südjütischen Sprachelementen. Das mit starken Einflüssen der niederdeutschen Sprache und mit teilweise älteren nordischen Formen wird allgemein als Dialekt der dänischen Sprache eingestuft.

Auch die im Norden Schleswig-Holsteins verbreitete dänische Varietät Südschleswigdänisch hat deutsche Einflüsse, ihre Klassifizierung als Dialekt, Variante des Reichsdänischen oder als Mischsprache ist noch nicht abgeschlossen. Jedoch gibt es nicht nur Mischsprachen aus deutschen Varietäten und anderen germanischen Sprachen.

Aus Deutsch und entstand Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? sogenannte. Das mit Elementen der deutschen Sprache bzw. Dasdas nach überwiegender Auffassung ursprünglich auf das zurückgeht, sich jedoch vor allem unter und Einflüssen eigenständig weiterentwickelt und eine eigene Schriftsprache ausgebildet hat, wird in der Sprachwissenschaft im Allgemeinen als eigenständige Sprache betrachtet. Unklar ist der Status des in Schlesien noch von etwa 100 älteren Menschen gesprochenen Wilmesau-Deutsch.

Kreolsprachen und Pidginsprachen auf deutscher Grundlage Im Zuge der entstand im heutigen in Papua-Neuguinea das sogenannteeine deutschbasiertein Namibia entstand daneben noch daseine. Unserdeutsch ist jedoch mittlerweile fast ausgestorben, da die meisten Sprecher auswanderten. Außerdem haben sich in bis zu 150 Wörter deutschen Ursprungs in der Sprache erhalten. Das Küchendeutsch hingegen hat heute noch etwa 15.

Ebenso wie andere Pidgin- und Kreolsprachen sind Unserdeutsch und Küchendeutsch aus sprachwissenschaftlicher Sicht als eigenständige sprachliche Systeme zu betrachten.

Verbreitung und rechtlicher Status Etwa 100 Millionen Menschen sprechen Deutsch als Muttersprache und noch einmal so viele als Fremdsprache. Aktuell lernen weltweit rund 15,5 Millionen Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? die deutsche Sprache. Es besteht diesbezüglich in den meisten Ländern eine steigende oder konstante Tendenz. Darüber hinaus findet seit 2004 ein alljährliches informelles statt. Geographische Eckdaten des Sprachraumes Den westlichsten Punkt des geschlossenen deutschen in Mitteleuropa, in dem Deutsch bzw.

Genau 850 km östlich befindet sich mit der österreichischen Gemeinde im dessen östlichster Punkt. Im Norden markiert die deutsche Gemeinde das Ende des Sprachraumes, welche nahezu exakt 1005 km nördlich ihres Gegenstückes, der Schweizer Gemeinde amliegt.

Deutsch als Muttersprache Sprecheranzahl Seit Anfang der 1990er Jahre wird die Anzahl der deutschen Muttersprachler mit rund 90 bis 100 Millionen weltweit angegeben.

Des Weiteren können bei stattfindenden Erhebungen bilinguale Menschen d. Es bezieht oft bilinguale Sprecher anderer Varietäten weltweit z. Weltweit soll es laut Ethnologue rund 76 Millionen Erst- und 56 Millionen Zweitsprachler des Standarddeutschen geben, was zusammen rund 132 Millionen Sprecher ausmacht. Basierend auf repräsentativen Erhebungen und Bevölkerungsstatistiken gehen andere Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

von maximal rund 95 Millionen Muttersprachlern aus. Deutsch war damit 2012 die meistverbreitete in der. Geographische Verbreitung und Sprecherzahlen Land Sprecherzahl Argentinien 400.

Sie leben verteilt im ganzen Land, besonders in den Großstädtenundaber auch in ländlichen Regionen, wie zum Beispiel. Hinzu kommt eine unbekannte Anzahl Menschen mit deutschen Wurzeln. Deutsche bilden eine der ältesten Einwanderergruppen im Land und sind seit dem Mittelalter vertreten.

Schweiz 5 Millionen 63,7 % der Schweizer Bevölkerung; Deutsch ist gesetzliche mitund Serbien 5. Amtssprache in der Gemeinde Slowenien 1. Zu den statistisch erfassten Deutschsprachigen kommen noch hunderttausende Sprecher in sehr konservativendie meist von der amtlichen Statistik nicht erreicht werden, darunter 350. In diesen Gruppen bedient man sich im Alltag eines deutschen Dialekts, in Kirche und Schrifttum jedoch eines altertümlichen Hochdeutschen, wobei meist zäh am Deutschen festgehalten wird, selbst Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

Menschen, deren Vorfahren bereits vor 300 Jahren nach Nordamerika ausgewandert sind. Die angegebenen Zahlen beruhen zum Großteil nicht auf der tatsächlichen Zahl der aktiven Sprecher — welche so gut wie nicht erfasst werden kann —, sondern auf Hochrechnungen, Staatsangehörigkeiten, alten Auswanderungszahlen usw. Deshalb liegen einige Zahlen möglicherweise weit über oder unter den anzunehmenden tatsächlichen Werten.

Siehe auch: Deutschsprachige Medien im Ausland Ein guter Indikator für die weltweite Verbreitung der deutschen Sprache sind diederen Zahl leicht zunimmt. Verbreitung als Muttersprache und rechtlicher Status Geschlossener deutscher Sprachraum geordnet nach ungefähren Sprecherzahlen Deutschland In Deutschland ist Deutsch die gebräuchlichste Sprache.

Deutsch istwird als in den überregionalen Medien und als Schriftsprache verwendet. Als Sprache des Alltags wird es in vielen Regionen fast ausschließlich gesprochen oft regional leicht eingefärbt.

Der Übergang zu den ist fließend. Deutsch-friesische Beschilderung an der PolizeidirektionNordfriesland Besondere Regelungen gelten fürals Sprache der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein, und. So sind Niederdeutsch, Friesisch und Dänisch in Schleswig-Holstein nach § 82 b neben dem Hochdeutschen als regionale Amtssprachen anerkannt. Demzufolge müssen — beispielsweise — Behörden in Schleswig-Holstein und nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs auch das Patentamt in München auf Plattdeutsch gestellte Anträge bearbeiten.

Andere in Deutschland wie beispielsweise der oder das oder Minderheitensprachen wie das Türkische oder Polnische wurden nicht in die Charta aufgenommen.

Ehemals verbreitete Sprachen wie im Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?. Jahrhundert ausgestorbenim 18. Jahrhundert ausgestorben oder Jiddisch werden heute nicht oder kaum mehr gesprochen. Die Aufnahme der deutschen Sprache als Bekenntnis in Artikel 22 des wurde 2008 gesellschaftlich diskutiert.

Die deutsche Partei verabschiedete eine solche Forderung auf ihrem Parteitag im November 2008. Andere Parteien kritisierten den Vorstoß als ausländerfeindliche Panikmache, bzw. Die sind in einer Untersuchung zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Aufnahme der deutschen Sprache als Symbol oder Staatsziel in das Grundgesetz rechtlich zulässig wäre.

Neben dem Deutschen sind in und in der sowie und im. Tatsächlich gebräuchlich ist im Alltag wie auch im staatlichen Bereich jedoch als nationale des Hochdeutschen. Republik durch das staatlich normiert erstmals 1951, als es alle alten deutschen Regelbücher ablöste. In der Schweiz ist Deutsch auf gesamtstaatlicher Ebene National- und Amtssprache nebenunddas auf gesamtstaatlicher Ebene nur im direkten Verkehr mit Rätoromanen Amtssprache ist.

Knapp 63 % der Bevölkerung, das sind etwa fünf Millionen Einwohner der Schweiz, geben Deutsch als Muttersprache an. Die in der Schweiz verwendete Form des Standarddeutschen, dasweist Unterschiede zur Standardsprache in Deutschland und Österreich in Bezug auf, und auf. Diese Besonderheiten werden als bezeichnet. Umgangssprache ist zudem fast ausschließlicheine Sammelbezeichnung für verschiedene Formen der angestammten. In 17 von 26 ist Deutsch alleinige Amtssprache, in vier weiteren Amtssprache neben Französisch Kantoneund bzw.

Auf Gemeindeebene kann jede Gemeinde ihre Amtssprache n in eigener Kompetenz festsetzen. Inden Kantonen undist Deutsch Amtssprache, daneben ist Französisch als Minderheitensprache kooffiziell. Umgekehrt ist es im sowie in denwo Französisch Amtssprache und Deutsch Minderheitensprache ist. Liechtenstein In Liechtenstein ist Standarddeutsch die alleingültige Amtssprache. Umgangssprache isteine und mit dem und den eng verwandt.

Das Hochdeutsche spielt jedoch insbesondere in denBüchern usw. Alle öffentlichen Ämter sind gesetzlich verpflichtet, in der Sprache des Bürgers zu antworten, ohne sich jedoch in der Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? daran zu halten. Für Ortsnamen und damit auch Ortsschilder sind die amtlichen französischen Bezeichnungen maßgeblich z. Sonstige Straßenschilder sind mehrheitlich auf Französisch und Hochdeutsch, seltener auf Luxemburgisch beschriftet z.

In den Druckmedien sind alle drei Sprachen vertreten, aber in unterschiedlicher Gewichtung. Die zweitgrößte Zeitung mischt in ihrer Druckversion die drei Amtssprachen ebenso, stellt ihre Website jedoch nur auf Deutsch zur Verfügung.

Die Sprachverwendung luxemburgischer Unternehmen ist sehr von der Art des Gewerbes bestimmt; so sind Werbung und Homepages von Handwerksbetrieben sehr oft ausschließlich deutsch, wohingegen Anwaltskanzleien, Architekten oder Steuerberater ihre Webseite in den meisten Fällen nur auf Französisch und Englisch zur Verfügung stellen.

Websites von Privatleuten, Schulen oder Clubs usw. Obwohl das Standarddeutsche und das Luxemburgische auf den Internetseiten der politischen Parteien überwiegen, sind die Seiten von öffentlichen Ämtern mehrheitlich nur auf Französisch verfügbar.

Deutsche Sprache, Dialekte, Erzgebirgisch

Für Estland wird die Anzahl auf unter 2000 im Jahr 2000: 1870für Lettland auf gut 3000 2004: 3311 und ebenfalls für Litauen auf gut 3000 recht genau beziffert. Von den exakt mit 3243 angegebenen in Litauen lebenden Deutschen sprechen als Muttersprache aber nach dieser Angabe nur noch 804 Deutsch.

Ein Teil der Minderheit spricht zudem Niederdeutsch als Nordschleswiger Platt. Schätzungsweise zwei Drittel von ihnen verwenden jedoch den Dialekt der Sprache als Umgangssprache und Deutsch als Hochsprache. Dänische erfassen keine Angaben zu Sprache und ethnischer Zugehörigkeit.

Deutsche Schulen in Nordschleswig sind wie andere freie Schulen in Dänemark zu über 80 % staatlich subventioniert; hierzu kommt ein besonderer Zuschlag zur Deckung des zweisprachigen Muttersprachenunterrichtes, so dass deutsche Schulen in der Praxis mit kommunalen Schulen völlig gleichgestellt sind.

Frankreich Französisch-elsässisches Straßenschild in In Frankreich werden die elsässischen und lothringisch-fränkischen Dialekte von rund 1.

Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

Die Sprecherzahlen Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? allerdings rückläufig, insbesondere in Lothringen und in den Städten. Die erkennt trotz der Existenz von acht und weiteren überregional verbreiteten neben keine anderen Sprachen als offiziell im Sinne von an. Dennoch haben die anderen Sprachen eine offizielle Anerkennung als langues régionales — darunter für die ehemalige Elsass und das die lokal verbreiteten deutschen Dialekte und Hochdeutsch als Schriftform und Bezugssprache dieser regionalen Mundarten.

Dieser Status wirkt sich zumeist nur in der Bildungspolitik aus, da die Regionalsprachen in unterschiedlicher Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? in der Schule gelernt werden können. Gerade der Status des Deutschen wird jedoch gegenüber anderen Regionalsprachen noch gestärkt, da infolge der Grenzverschiebungen in den Weltkriegen von einem höheren Bevölkerungsanteil mit mangelnden Französischkenntnissen ausgegangen wurde.

So erhalten Mitarbeiter von Behörden einen höheren Lohn, wenn sie Deutsch beherrschen. Einen besonders offiziellen Status erhält Deutsch dadurch, dass die offiziellen Wahlkampftexte profession de foidie jeder Kandidat vorlegen muss, der sich zu einer Wahl aufstellen lässt, in einer inhaltlich gleichen französischen und deutschen Version sein sollen.

Dabei wird nur Hochdeutsch akzeptiert. In jeder anderen Region werden offizielle Veröffentlichungen in jeder anderen Sprache als Französisch nicht anerkannt und z.

In den Kirchen finden noch manchmal gemischt- oder dialektsprachige Gottesdienste statt. Italien Viersprachige Beschriftung des Regionalrats von in In Italien ist Deutsch regional in neben und örtlich Amtssprache. Die Tendenz ist aufgrund steigender Einwohnerzahl auch bei anteilmäßiger Abnahme leicht steigend Volkszählung 1991 etwa 65,3 %.

Etwa 75 % der italienischsprechenden Bevölkerung lebt in den drei größten Städtenund mit 73,8 %, 49,1 %, bzw. Alle öffentlichen Ämter sind gesetzlich zweisprachig, genauso wie sämtliche Orts- und Straßenschilder. Diese und andere Beschilderungen im öffentlichen Leben waren bis zum zweiten von 1972 beinahe ausschließlich italienisch, da Deutsch diesbezüglich unerwünscht oder gar verboten war. Heute überwiegt das Deutsche außer in Bozen und Meran deutlich. Außerhalb der genannten größten Städte in Südtirol und des ist das Italienische als Alltagssprache kaum vorhanden.

Deutsch ist über das eigentliche Südtirol hinaus Amtssprache der. Im Trentino gibt es allerdings nur zwei kleinere Gebiete, in denen noch deutsche Dialekte gesprochen werden: das und die Gemeinde. Daneben hat das Deutsche in Italien auch im zur autonomen gehörenden und teils von Walsern bewohnten Tal von einen kooffiziellen Status neben Italienisch und Französisch.

Deutsche Sprachminderheiten gibt es zudem in den Regionen Venetien und Friaul u. Zweisprachige Beschriftung am Gemeindeamt von in derPolen In Polen leben — obwohl in der kommunistischen Zeit der Gebrauch der deutschen Sprache insbesondere in Schlesien sowohl im öffentlichen Leben, in Kirchen und Schulen, als auch im Privatleben verboten war — laut Volkszählung 2011 rund 58. Es erscheinen mehrere deutschsprachige Zeitungen in Polen mit Auflagen bis zu 10. Dazu gibt es neben dem halbstündigen deutschsprachigen Programm von auch eine viertelstündige deutschsprachige Hörfunksendung namens.

Des Weiteren wird wöchentlich auf und für 15 Minuten eine deutschsprachige Fernsehsendung,ausgestrahlt. In der Hauptstadt Warschau ist die deutsch-polnischein der auch in deutscher Sprache unterrichtet wird.

Mehrsprachige Ortsschilder werden laut polnischem Recht ab einem Minderheitsanteil von mindestens 20 % in der jeweiligen Gemeinde oder Stadt verwendet, welche in der Woiwodschaft Opole stellenweise erreicht wird. Nur ein Teil der Russlanddeutschen spricht jedoch Deutsch als Muttersprache. Deutsch ist anerkannte Verkehrssprache der Bevölkerung in den beiden westsibirischen Nationalkreisen und. Rumänien Zweisprachiges Ortseingangsschild vonRumänien In Rumänien leben etwa 40.

Diese Bevölkerungsgruppe setzt sich hauptsächlich aus den Siebenbürger Sachsen sowie den Donauschwaben zusammen. Aufgrund der massiven Abwanderung der jungen Generationen nach Deutschland und Österreich vor allem nach 1990 leiden diese Bevölkerungsgruppen jedoch unter einer starken Überalterung; das Durchschnittsalter liegt bei etwa 69 Jahren. Trotz dieses niedrigen Bevölkerungsanteils wird die deutsche Sprache weitläufig als kulturelles Erbe angesehen, genießt alle Rechte einer Minderheitensprache und ist vor allem in Städten und Gemeinden wie z.

Zudem ist der seit November 2014 amtierende Staatspräsident Siebenbürger Sachse. In den Verdichtungsgebieten der deutschen Minderheit mit bis etwa 5 % Einwohneranteil besteht auch nennenswerte deutsche Infrastruktur in Form von Kindergärten, Grund- Haupt- und Hochschulen sowie Theatern, aber auch Zeitungen wie der wöchentlichen oder der.

Die Zahl der deutschen Muttersprachler sinkt beständig, da vor allem die jüngeren Generationen der Minderheit einem extremen Assimilationsdruck des Tschechischen ausgeliefert sind und zum großen Teil nicht mehr mit Deutsch aufwachsen. Eine deutsche Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?, wie Kindergärten, Schulen, Straßen- oder Ortsschilder existiert flächendeckend nicht Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

und die deutsche Sprache hat weder regionales noch nationales Amts- oder Verkehrssprachenstatut. Türkei In der größten Stadt leben seit mehreren Jahrhunderten rund 25. Offiziell spricht man von etwa 200. Tatsächlich dürften davon aber höchstens noch etwa 50. Da die Minderheit sehr zerstreut über das Land lebt und nur wenig Identitätsbewusstsein hat, spricht man daher oft von einer Doppelidentität der Ungarndeutschen.

Zweisprachige Orts- Straßen- Verkehrs- und Amtsschilder findet man beispielsweise in der Stadt Ödenburg nahe der österreichischen Grenze und vereinzelt auch in anderen Landesteilen.

In anderen Gebieten mit größerer deutscher Minderheit gibt es sehr vereinzelt deutsche Kindergartengruppen oder Schulklassen. Die deutsche Minderheit in Ungarn ist in der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen organisiert. Die meisten dieser Deutsch-Sprecher lebten, wie die Mehrheit der Gesamtbevölkerung, in den Millionenstädten des Landes. Den größten Anteil an der Gesamtbevölkerung mit festem Wohnsitz bildeten die Deutschsprecher in Adelaide 0,57 % und seinen Vororten 0,68 %der 0,64 % und 0,52 %der einschließlich der feuchten Tropen mit und Umland 0,61 %sowie einem Teil des Grenzgebietes zwischen und 0,52 %außerdem in Melbourne und entlang der Küste von Neu-Süd-Wales.

Zu diesen praktizierenden Deutschsprechern kommen diejenigen hinzu, die Deutsch beherrschen, es aber nicht mehr täglich verwenden. Sie richtet sich hauptsächlich an deutsch- österreichisch- und schweizstämmige Einwanderer und bietet sowohl Artikel zu Geschehnissen in Europa als auch Neuigkeiten innerhalb der deutschsprachigen Gemeinschaft Australiens. Über die Zahl der Deutschsprecher hinaus ist die Zahl der Deutschstämmigen wesentlich höher, beträgt vielleicht etwa eine Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

bis eine Million Menschen oder mehr, ist aber damit im Vergleich zum Anteil der Deutschstämmigen an der Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika dennoch ziemlich gering.

Dessen ungeachtet spielten einige Deutsche eine recht bedeutende Rolle in der Geschichte, insbesondere bei der Entdeckung und Erforschung Australiens. Schätzungen zufolge leben in Brasilien jedoch etwa zwei bis fünf Millionen Deutschstämmige, von denen etwa 850. Die Bevölkerungsgruppe des Riograndenser Hunsrückisch konzentriert sich im Wesentlichen auf die Staaten und im Süden des Landes und hier eher auf kleine, nicht an der Küste liegende Städte.

Beispiele hierfür sindoderin denen noch große Teile der Bevölkerung Deutsch sprechen. Neben dem Riograndenser Hunsrückisch spielt auch eine größere Rolle.

Dieser deutsche Dialekt, der aus dem entstanden ist, ist heute insbesondere im Bundesstaat vertreten, wird aber auch inab 1970und gesprochen. Von den laut Ethnologue 300.

Während Südbrasilien Anfang des 20. Jahrhunderts noch hauptsächlich deutschsprachig war, wurde die deutsche Sprache durch Assimilation und durch Unterdrückung oder gar Verbot in der Mitte des 20.

Jahrhunderts — besonders während des — durch Portugiesisch verdrängt. Im Laufe der Jahre hat sich die Situation jedoch maßgeblich geändert, so dass heute die deutsche Sprache als kulturelles Erbe besonders gefördert wird und der Region um sogar als touristisches Aushängeschild dient, obgleich gerade hier die deutsche Sprache nur noch begrenzt gesprochen wird.

Deutsche Infrastruktur in Form von Zeitungen und Schulen existiert zwar begrenzt, doch im öffentlichen Bereich ist Deutsch kaum vorhanden, da Portugiesisch alleinige Amtssprache ist und der Schaden durch Unterdrückung an der deutschen Sprachgruppe in Brasilien zu groß und andauernd war, um reversibel zu sein.

Dennoch haben nach 2010 etliche Gemeinden deutsche Dialekte zur zweiten Amtssprache auf kommunaler Ebene erhoben. Das entspricht etwa 1,5 % der Gesamtbevölkerung. Diese sind meist deutsche Siedler aus dem 19. In Kanada sind jedoch nur Französisch und Englisch Amtssprachen. Namibia Straßenschild inDeutsch war mit und Amtssprache im damaligen in der Zeit der von Juni 1984 bis zur Unabhängigkeit 1990. Seitdem ist Englisch die einzige landesweite Amtssprache und Deutsch nunmehr und eine von etwa 20 des Landes.

Damit ist Namibia das einzige außereuropäische Land, in dem Deutsch einen rechtlichen Status auf nationaler Ebene hat und deshalb per Verfassung als Teil der namibischen Kultur gesetzlich verankert ist. Zwar wurden die meisten Kolonisten aus dem 1915 von australischen Truppen vertrieben, die Nationalsprache ist allerdings durch die deutsche Sprache beeinflusst worden.

Weitere Amtssprachen sind die neue Kolonialsprache Englisch und. Als Muttersprache wird die deutsche Sprache lediglich von etwa 100 zumeist älteren Menschen gesprochen. Die hier gesprochene lokale Varietät nennt sich Unserdeutsch. Eine wichtige Gruppe unter den deutschsprachigen Einwohnern Paraguays sind die deutschsprachigendie seit 1927 meist aus Russland eingewandert sind.

Durch weitere Zuwanderung aus den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko beläuft sich ihre Anzahl inzwischen auf 45. Sie leben vor allem im Nordwesten des Landes und im Chaco, wo sie eine zahlenmäßig unbedeutende, aber mit großer Wirtschaftskraft Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? bestimmten Privilegien ausgestattete Minderheit bilden. Sie sprechen meist den niederdeutschen Dialekt.

Dennoch spielt das Hochdeutsche in den mennonitischen Kolonien eine signifikante Rolle: insbesondere als Kirchen- Schul- und Verwaltungssprache sowie als Sprache der Medien. In der Regierungszeit des deutschstämmigen Diktatorsder von 1954 bis 1989 das Amt des Staatspräsidenten innehatte, sind zehntausende aus Brasilien stammende Deutschbrasilianer eingewandert.

Allein in diesen Departements leben heute weit über 100. Ein weiteres Zentrum der Einwanderung liegt um Hohenau herum mit mindestens 30. An der argentinischen Grenze wohnen auch viele polnisch- und ukrainischstämmige Menschen. Census Bureau auf der Grundlage des American Community Survey von 2007 zufolge ist es Heimsprache von 1. Dass Hochdeutsch beinahe Amtssprache der Vereinigten Staaten geworden wäre, ist eindas auf eine Fehlinterpretation zurückzuführen ist. Tatsächlich bezog sich dieses Gerücht auf den gescheiterten Versuch, Gesetzestexte im Staat in Zukunft auch auf Deutsch veröffentlichen zu lassen.

Die mit gut 16 Millionen geringste genannte Anzahl basiert auf einer Erhebung der Ständigen Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland und des aus dem Jahr 2005 die Erhebung aus dem Jahr 2000 bezifferte die Zahl der Deutschlerner weltweit noch Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

gut 20 Millionenist aber in der Aussage, alle Menschen zu erfassen, die Deutsch als beherrschen, ebenso unrealistisch wie entgegengesetzte Extremzahlen von mehreren 100 Millionen. Die von der Ständigen Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache genannte Zahl ist allenfalls geeignet, die Anzahl derjenigen zu beziffern, die Deutsch im Ausland in erfassten Bildungseinrichtungen als Fremdsprache erlernen und schließt mithin nicht diejenigen ein, die auf anderem Wege — z. Gastarbeiter oder durch Kurse Universitäten, Volkshochschulen usw.

Deutsch wird in vielen Ländern als Fremdsprache gelehrt. Die Lehr- und Lernmittel enthalten das der Schweiz, Österreichs oder Deutschlands. In Europa ist die deutsche Sprache nach Englisch und Russisch als Fremdsprache am weitesten verbreitet. Besonders häufig wird Deutsch als Fremdsprache in denin,imin, in der frankophonen sowie in der italienischsprachigenin,der,und gewählt. In einigen dieser Länder und Regionen ist Deutsch in der Schule die erste Fremdsprache; es steht damit noch vor dem Englischen.

Auch in lernt man häufig Deutsch. In anderen Ländern, so in Frankreich rund vier Millionen nach Eurobarometer, die Deutsch als Fremdsprache beherrschen und den Vereinigten Staaten, wo nach einer Gallup-Studie aus dem Jahre 2001 rund 7,5 Millionen Amerikaner Deutsch als Fremdsprache beherrschen, verliert Deutsch zunehmend an Bedeutung gegenüber.

In Japan wurde im 19. Jahrhundert Deutsch als Medizinsprache verwendet anstelle von. Deutsch war im Jahr 2002 die nach am meisten verwendete Sprache im gefolgt von, Spanisch und.

Etwa 7,7 Prozent aller Seiten im Internet waren damals auf Deutsch Internetseiten auf Englisch: etwa 50 %. Für 2007 werden etwa 5,9 % für das Deutsche angegeben 45 % für das Englische, 4,4 % für Französisch. W3Techs erhebt 2013 auf 5,9 % der Websites Deutsch als Sprache 55,4 % Englisch, 6,1 % Russisch. Nach einer Erhebung der Ständigen Arbeitsgruppe Deutsch als Fremdsprache, der u.

In erlernen gut 50 Prozent der rund 1,2 Millionen Schüler des Landes Deutsch, die Maximalangabe liegt bei 750. Nach Darstellung der -Umfrage 2006 ist unter den Europäern Deutsch zusammen mit Französisch die zweithäufigstgesprochene Fremdsprache.

Mehr als jeder dritte Europäer spricht Englisch 38 % und jeder siebte Deutsch 14 % als Fremdsprache. Vor allem in den Niederlanden wo ungefähr 87 % der Bevölkerung über Englisch- 70 % über Deutschkenntnisse verfügenin der Slowakei, in Ungarn, Tschechien, aber auch Polen, Estland, Dänemark, Schweden, Kroatien, Slowenien ist die Kenntnis der deutschen Sprache weit verbreitet; in diesen Ländern liegt der Anteil der Bevölkerung mit Deutschkenntnissen bei rund 20 bis rund 55 Prozent.

Kenntnisse der deutschen Sprache in den Ländern dereinigen ihrer und der und laut einer Studie von aus dem Jahr 2006. Deutsch ist die meistgesprochene Muttersprache in der Europäischen Union und knapp nach Englisch und mit Abstand vor Französisch zweitmeistgesprochene Sprache Mutter- und Fremdsprachler der Europäischen Union. Allerdings verfügen weniger als 20 Prozent der Bediensteten der über Deutschkenntnisse und de facto erschöpft sich der Status als Arbeitssprache in der Vorlage von Texten für die abschließenden Beratungen.

Vereinte Nationen In der ist Deutsch keine Amts- respektive Arbeitssprache. Eine Sonderstellung gegenüber den anderen Nicht-Amtssprachen besteht darin, dass seit 1975 der Deutsche Übersetzungsdienst der Vereinten Nationen für wichtige offizielle Dokumente deutsche Versionen erstellt.

Im heutigen standardisierten Gebrauch umfasst es die 26 Grundbuchstaben des lateinischen Alphabets zuzüglich der drei Umlaute Ä, Ö, Ü. Deutsch unterscheidet drei Genera grammatische Geschlechter bei Substantiven, mit denen die Formen der begleitenden Artikel und Adjektive übereinstimmen müssen, ferner an allen drei Wortarten vier Kasus und zwei Numeri Einzahl und Mehrzahl. Deutsch markiert Formen für Tempus, Person und Modus am Verb und nutzt Hilfsverben zum Ausdruck weiterer grammatischer Kategorien.

Verben erscheinen mit einem reichen System an Präfixen, Partikeln und anderen Elementen, die zusammengesetzte Verben ergeben. Typisch für das Deutsche ist auch eine hohe Anzahl von Präpositionen und ein reiches Inventar an Abtönungspartikeln halt, Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?, eh.

Zu den Erbwörtern gehören Wörter wie zwei, Zaun, hundert, Liebe, Zahn oder Vieh. Lehn- und Fremdwörter entstammen nicht dem germanischen Grundstock, sondern sind in die deutsche Sprache gelangt. Beispiele für Lehnwörter aus dem Lateinischen sind Fenster, Wein, Straße, Ziegel oder Rettich, während Pfaffe, Kirche, Graf, Meter und Thron altgriechischen Ursprungs sind.

Einige Lehnwörter hat das Deutsche aus dem übernommen, wie z. Fremdwörter altgriechischer Herkunft sind Biologie, Theologie, Mathematik, Apotheke, Arktis, Historie, Chronometer, Demokratie oder Arithmetik. Fremdwörter italienischer Herkunft sind beispielsweise Bilanz und Melone; aus dem Französischen stammen Garderobe, Toilette und Pissoir.

Die allermeisten Lehn- und Fremdwörter in der deutschen Sprache sind ihrerseits indogermanischen Ursprungs. So gehen Bruch und Fraktur auf ein und dasselbe indogermanische Wort zurück. Während Bruch ein germanisches Erbwort ist, entstammt Fraktur oder Fraktion sowie Fragment dem Lateinischen. Ähnlich verhält es sich mit dem Erbwort Joch und dem indischen Fremdwort Yoga. Bewertungsfragen Abschnitt geht nur auf die Situation in Deutschland ein. Fehlende Erörterung der Situation in der mehrsprachigen Schweiz, dort ist einiges anders.

Hilf der Wikipedia, indem du sie und. Deutsch als Amtssprache ist keine offizielle. Im Dezember 2014 forderte der Europapolitikerneben Deutsch die englische Sprache als und später als Amtssprache zuzulassen, um die Bedingungen für qualifizierte Zuwanderer zu verbessern, den abzuwenden und Investitionen zu erleichtern.

In mehreren Städten und Bundesländern gibt es bereits Angebote in englischer Sprache, teils wurde sie auch zur offiziellen Verwaltungssprache erhoben, im Jahr 2015 etwa Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?. Einer repräsentativen -Umfrage aus dem Jahr 2013 zufolge würden es 59 Prozent der Deutschen begrüßen, wenn die englische Sprache in der gesamten den Status einer Amtssprache erlangen würde.

Ein Arbeitgeber kann von einem ausländischen Arbeitnehmer verlangen, dass dieser seine Arbeitsleistung in deutscher Sprache erbringt und nach auf Deutsch abgefassten Arbeitsanweisungen arbeitet.

Vermeidung der deutschen Sprache Im Zuge der Globalisierung besteht ein Trend darin, die Verwendung der deutschen Sprache im deutschen Sprachraum zu vermeiden.

Dies trifft nicht nur auf Formen der mündlichen oder schriftlichen Kommunikation zu, bei denen einer der Beteiligten Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? deutsche Sprache nicht hinreichend beherrscht bzw. Das trifft auf genormte Situationen wie den Funkverkehr Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen?

der Luftfahrt zu, aber auch auf weite Bereiche der. Lange Zeit war es z.

Dialekte: Welche es gibt und was ihre Merkmale sind

Einen Sonderfall stellen Opfer des dar, die sich weigern, Deutsch zu sprechen oder zu schreiben, selbst wenn sie diese Sprache in ihrer Kindheit oder Jugend erlernt haben. Mehr als 90 Prozent der wissenschaftlichen Publikationen entfielen unterdessen auf die englische Sprache.

Wissenschaftliche Beschreibungen arbeiteten häufig mit Bildern und Metaphern aus dem Alltag. Werde diese Verbindung im Deutschen gekappt, sei die Wissensteilhabe von Deutsch Sprechenden und ihr Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen gefährdet, was zu schnell schwindender Legitimation der Wissenschaft führen könne. Auch beklagt Lehmann, dass der schulische Wie viele Dialekte gibt es in Sachsen? hierzulande derzeit reduziert, statt erweitert wird.

Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen. Wie die Indogermanistik unsere Wörter erklärt.

Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2011, noch auf dem Stand der 1. Kleine Geschichte der deutschen Sprache. Beck, München 2009, allgemeinverständliche Darstellung. Band I: Einführung, Grundbegriffe, 14. Zur Theorie eines Varietätentyps unter transkulturellen Bedingungen von Mehrsprachigkeit.

French, German and Romansh in twentieth-century Switzerland. Inform-Verlag, Berlin 2005,S. Untersuchungen zum Herrscherethos Karls des Grossen. Schulze: Vom Reich der Franken zum Land der Deutschen. Karl brauchte einen Namen für die germanischen Sprachen seines Reiches, so wie es für die romanischen Sprachen die Bezeichnung lingua Romana rustica gab. Juli 2010, abgerufen am 23. Band 1: Einführung, Genealogie, Konstanten.

Walter de Gruyter, Berlin 1979 Nachdruck 2011S. Prevenier: The Promised Lands: The Countries under Burgundian Rule, 1369—1530. Karl Wachholtz, Neumünster 1973, S. Nach den amtlich festgestellten Grundsätzen verfaßt von Dr. Gymnasialprofessor, unter Mitwirkung von Oberstudienrat Dr. Logos Verlag, Berlin 2009, S.

Wortgeschichtliches Handbuch deutscher Schifferausdrücke älterer und neuerer Zeit. Verlag der Buchhandlung des Waisenhauses, Halle 1911. Walter de Gruyter GmbH, 2019, S. Heeringa: Measuring Dialect Pronunciation Differences using Levenshtein Distance. University of Groningen, 2009, S. In: Werner Besch, Ulrich Knoop, Wolfgang Putschke, Herbert Ernst Wiegand Hrsg. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung, 2. Giesbers: Dialecten op de grens van twee talen. Radboud Universiteit Nijmegen, 2008, S.

Allein bei den rund 160 Goethe-Instituten in der Welt gab es in den letzten fünf Jahren laut Lehmann eine Steigerung der Deutsch Lernenden um 20 Prozent, bei den Deutsch-Prüfungen um 30 Prozent.

Auflage 2018, Seite der Online-Version, abgerufen am 16. Januar 2010 und Erhebung Mai—Juni 2005 vom 28. Hinzu kommen die deutschen Sprachinseln Oberitaliens sowie über 50. Linthout, Atlas Verlag, Amsterdam 2006. Oktober 2014, archiviert vom am 6. Oktober 2014 ; abgerufen am 19. Dezember 2008 im Euromosaic study englischStand: 27. Dezember 2008 im, 3. Dezember 2008 im, 2. Dezember 2007 im Schweizerische Eidgenossenschaft, Bundesamt für Kultur. Juni 2017, abgerufen am 23. September 2012 im Webarchiv — zur regionalen Verteilung 2001.

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