Question: Was macht gute Jugendliteratur aus?

Im Grunde genommen gelten für Kinderbücher die gleichen Kriterien wir für die Lektüren von Erwachsenen: Bücher müssen gute Geschichten erzählen. Leserinnen und Leser brauchen Figuren, in denen sie sich wieder finden, an deren Schicksal sie sich beteiligen, an deren Glücksmomenten sie sich mitfreuen können.

Was macht ein gutes Jugendbuch aus?

“. Die einen bevorzugen phantastische Themen, die anderen wollen sich mit ihren Hobbys oder Sorgen in der Lektüre wiederfinden. Gute Kinderbücher schaffen es aber, auch schwierige Themen ohne sie zu verniedlichen oder zu verharmlosen, anzusprechen und darüber aufzuklären.

Was ist gute Kinderliteratur?

„Ein gutes Kinderbuch sollte Dinge zum Entdecken bieten. “ Eine kindgerechte Sprache, eine dem Alter angemessene Textmenge und vor allem eine Gestaltung, die das Sehen lenkt, die interessant ist, ohne zu überfordern.

Was macht einen Jugendroman aus?

Ein Jugendroman ist ein speziell für Jugendliche geschriebener Roman und besitzt normalerweise eine oder mehrere Hauptfiguren, die sich selbst im Jugendalter befinden. Daher können sich die jungen Leser leicht mit den Protagonisten identifizieren. Die Bücher sind meistens anschaulich und leicht verständlich verfasst.

Was versteht man unter Jugendliteratur?

Unter Kinder- und Jugendliteratur (kurz KJL) versteht man Literatur, die in erster Linie an junge Menschen vom ersten Vor-Lesealter bis zur Adoleszenz gerichtet ist.

Was ist moderne Kinderliteratur?

Die moderne Kinderliteratur vor 1970 zielte ab auf die Autonomisierung von Kindheit als einer anderen, einer Gegenwelt. ... Die neue Kinderliteratur ab 1970 ist eine Literatur der kindlichen Gleichberechtigung und reklamiert die allgemeinen Menschenrechte auch für Kinder.

Was ist eine Lektüre für Kinder erklärt?

Im Sprach- und Literaturunterricht der Schule bezeichnet Lektüre in der Regel die Primärtexte (d. ... Lektüre kann aus Textauszügen in Lehrbüchern oder als Fotokopie bestehen oder aber aus vollständigen Werken, die in der Regel als Buch oder Leseheft angeschafft werden.

Wie erkenne ich ein gutes Bilderbuch?

Für ein gutes Bilderbuch gilt: Es muss seinem Besitzer auch Stand halten können. Soll heißen: Nimmt das Kind noch gerne Sachen in den Mund, um so für sich Gegenstände begreifbar zu machen, müssen die Bilderbücher aus stabiler Pappe, aus Stoff und Kunststoff sein oder sogar Holzseiten haben.

Wie beurteilt man Literatur?

Es heißt daher auch schlicht: „Was ist gute Literatur“....Gelfert liefert 13 Kriterien, nach denen Literatur beurteilt werden sollte: Vollkommenheit. Stimmigkeit. Expressivität. Welthaltigkeit. Allgemeingültigkeit. Interessantheit. Originalität. Komplexität.More items...•May 21, 2016

Der Ich-Erzähler ist der zu Beginn der Geschichte 12-jährige Roland Bennewitz ausder mit seinen Eltern Klaus und Inge sowie seinen Schwestern Judith und Kerstin nach Schewenborn fährt, um dort die Großeltern zu besuchen. Trotz einer internationalen Krise zwischen und entschließt sich die Familie, die Reise anzutreten. Während der Fahrt werden sie, wenige Kilometer von Schewenborn entfernt, Zeugen einer großen, grellen Explosion.

Der Vater vermutet sofort, dass eine explodiert sein muss, und will umkehren, die Mutter sorgt sich jedoch um die Großeltern und möchte erst in Schewenborn nach ihnen sehen. Da umgestürzte Bäume ihre Weiterfahrt behindern, gehen Eltern und Kinder den Rest der Strecke zu Fuß.

Die Familie kommt unversehrt in Schewenborn an. Die Großeltern sind Was macht gute Jugendliteratur aus? zu Hause, sondern befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion nach Auskunft einer Nachbarin im rund zwanzig Kilometer entfernten ; Rolands Mutter begibt sich zu Fuß dorthin und stellt fest, dass die Stadt vollkommen ausradiert ist. Sie erzählt auch von Überlebenden aus den zwischen Schewenborn und Fulda gelegenen Orten, die schwerverletzt Richtung Schewenborn flüchten — sofern sie nicht unterwegs an ihren schweren Verletzungen sterben.

Da die Straßen durch umgestürzte Bäume blockiert sind, kann die Familie nicht mehr nach Frankfurt zurückfahren. Sie richtet sich daher im beschädigten Haus der Großeltern ein und muss sich fortan mit den Folgen des Angriffs auseinandersetzen: Es gibt keinen Strom und kein Leitungswasser mehr, das Telefonnetz funktioniert nicht und der Ort ist von sämtlichen Nachrichtenquellen abgeschnitten.

Selbst mit batteriebetrieben Radios und Fernsehern kann man nichts empfangen, so als würde nichts gesendet.

Was macht gute Jugendliteratur aus?

Im teilweise zerstörten Schewenborn löst sich bald die Ordnung völlig auf, die Nahrungsmittel werden knapp und es kommt zu Plünderungen mit Mord und Totschlag, vor allem nachdem deutlich wird, dass keine Hilfe von außen zu erwarten ist: Berichte von umherziehenden Überlebenden lassen erkennen, dass nicht nur Fulda, sondern offenbar auch viele andere Städte durch Atombomben zerstört wurden.

Offenbar existiert keinerlei staatliche Ordnung mehr, da weder Hilfsmaßnahmen stattfinden noch Polizei Was macht gute Jugendliteratur aus? Militär zu sehen sind. Roland hilft freiwillig im örtlichen Krankenhaus und sieht dort das Leid der Verwundeten, die zum großen Teil von außerhalb nach Schewenborn gekommen sind und fast alle neben ihren schweren Verletzungen auch an der leiden. Er kann, wie auch das Personal des Krankenhauses, kaum etwas für sie tun, da es bald keine Medikamente und kein Verbandsmaterial mehr gibt; auch ein Mädchen, mit dem er sich angefreundet hat, stirbt schließlich an der Strahlenkrankheit.

Eine sterbende Frau bittet ihn, sich um ihre Kinder Jens und Silke zu kümmern. Roland nimmt sie mit nach Hause, wo seine Mutter es nicht übers Herz bringt, sie wieder wegzuschicken. Trotz der knappen Lebensmittel werden die beiden in die Familie aufgenommen. Gemeinsam mit einer Schulfreundin versucht Rolands Mutter, die vielen elternlosen Kinder zu versorgen, die sich im Hof des Krankenhauses aufhalten.

In einem alten Schloss richten sie Was macht gute Jugendliteratur aus? behelfsmäßiges Kinderheim ein, Rolands ältere Schwester Judith hilft ihnen dabei.

Trotz der Beerdigung der Toten in Massengräbern lassen die hygienischen Verhältnisse Schlimmes erahnen: Tatsächlich bricht in Schewenborn eine aus. Bald erkranken alle Mitglieder der Familie an Typhus — bis auf Rolands ältere Schwester Judith, bei der aber die ersten Symptome der Strahlenkrankheit sichtbar werden.

Sie muss ihre kranken Familienmitglieder pflegen, so dass ihr nichts anderes übrig bleibt, als die Kinder im Schloss sich selbst zu überlassen. Kerstin, Rolands leibliche Schwester, und Silke, seine Pflegeschwester, überleben die Krankheit nicht.

Als Roland und seine Eltern wieder einigermaßen auf den Beinen sind, stirbt Judith an der Strahlenkrankheit. Da er zu schwach ist, um sie zu beerdigen, muss er sie Männern übergeben, die in der Stadt die Toten einsammeln und verbrennen. Als Roland und sein Vater wieder einigermaßen zu Kräften gekommen sind, beginnen sie Lebensmittel und Brennholz zu sammeln.

Gute Bilderbücher für die Grundschule

Bei ihren Wanderungen bemerken sie Spuren der radioaktiven Verseuchung. Roland will zunächst aus Was macht gute Jugendliteratur aus? vor den Strahlen nichts mehr essen, doch bald ist der Hunger stärker. Noch schwieriger wird die Situation, als Rolands Mutter Was macht gute Jugendliteratur aus?, dass sie schwanger ist.

Der Roman lässt offen, wie groß das Ausmaß des gewesen ist und ob es überhaupt einen solchen gegeben hat — zumindest scheint ganz zerstört zu sein, da Roland und sein Vater auf der Suche nach Nahrung Menschen aus derden und anderen Ländern begegnen.

Es gibt jedoch nach wie vor keine offiziellen Nachrichten, nur durch Berichte von umherziehenden Überlebenden und Gerüchte kann sich die Familie ein Bild machen. Dass auch zerstört ist, sehen sie jedoch mit eigenen Augen: Angesichts des Elends in Schewenborn entwickelt Rolands Mutter diedass in ihrer Heimatstadt Frankfurt schon längst wieder Ordnung herrschen müsse.

Obwohl der Vater versucht, sie zu überzeugen, dass Frankfurt mit Sicherheit zerstört sein muss, beharrt sie auf ihrer Vorstellung, dort sei wieder ein halbwegs normales Leben möglich, und ist selbst durch Berichte von Augenzeugen, die das völlig verwüstete gesehen haben, nicht davon abzubringen.

Alle Tatsachen deutet sie beharrlich um: Da keine Überlebenden aus Frankfurt unterwegs seien, müsse die Stadt noch bestehen! Den Einwand ihres Mannes, auch aus dem völlig zerstörten Fulda seien keine Überlebenden anzutreffen, weil eben kein Bewohner überlebt habe, ignoriert sie. Schließlich packt die schwangere Mutter ihre Sachen und will mit dem kleinen Jens nach Frankfurt zurückwandern.

Da der Vater sie nicht aufhalten kann und es besser findet, wenn alle Familienmitglieder zusammenbleiben, schließen Roland und er sich an. Somit wandert die Familie trotz des Winters nach Frankfurt und sieht dort, wie zu erwarten, nur ein Trümmerfeld. Auf dem Rückweg stirbt Jens an der Grippe, die inzwischen ausgebrochen ist und viele Todesopfer fordert.

In vielen Orten wird der Familie die Unterkunft verweigert, zahlreiche Dörfer haben sich mit Stacheldraht gesichert und lassen keine Fremden mehr hinein, da die Bewohner sich vor Seuchen und Dieben fürchten.

Desillusioniert und völlig entkräftet kehren Roland und seine Eltern zurück. In Schewenborn erwartet sie eine böse Überraschung: Eine Nachbarin, die auf das Haus der Großeltern aufpassen sollte, betrachtet es nun als ihr Eigentum und verwehrt ihnen den Zutritt. Bei Rolands Mutter haben jedoch die Wehen eingesetzt, so dass das Baby, ein Mädchen, im Keller des alten Schlosses zur Welt kommt.

Die Mutter stirbt bei der Geburt und bei Tageslicht müssen Roland und sein Vater feststellen, dass das Baby schwere Missbildungen durch die Verstrahlung aufweist. Da der Vater sie nicht ernähren kann und sie wegen der Behinderung auch kaum eine Überlebenschance hätte, tötet der Was macht gute Jugendliteratur aus?

die kleine Jessica Marta. Roland ist am Schluss des Romans 17 Jahre alt und unterrichtet die Kinder des Ortes in einer Schule, die er und sein Vater aufgebaut haben. In einem Rückblick wird berichtet, wie die Überlebenden in den letzten Jahren durch Hunger und Strahlenkrankheit weiter dezimiert wurden, da wegen der Verstrahlung kaum etwas auf den Feldern wuchs.

Nur durch die zufällig entdeckten Vorräte einer unterirdischen Militärbasis konnten sie die schlimmste Zeit überstehen.

Mittlerweile hat sich ihr Was macht gute Jugendliteratur aus? aber immerhin ein bisschen normalisiert, Was macht gute Jugendliteratur aus?

allem, weil wenigstens Kartoffeln und robuste Gemüsesorten wieder gedeihen. Auch die Ordnung unter den Überlebenden ist wenigstens einigermaßen zurückgekehrt, Schewenborn hat sogar wieder einen Bürgermeister und die Bewohner versuchen sich, so gut es geht, gegenseitig zu helfen.

Doch sind fast alle der wenigen Kinder, die noch geboren werden, behindert oder sterben nach kurzer Zeit. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden.

Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Es ist ein vor allem im schulischen Was macht gute Jugendliteratur aus? viel gelesenes Buch, das ein jugendliches Lesepublikum gleichermaßen ansprechen wie auch erschüttern kann. In einigen Bundesländern wie z. Sachsen-Anhalt oder Nordrhein-Westfalen gehört es zum Unterrichtsstoff der achten Klasse.

Ein ähnliches Jugendbuch derselben Autorin ist. Beide Bücher spielen am selben Ort und spiegeln die Angst vor einer nuklearen Verseuchung wider, die insbesondere Anfang der -Jahre und nach dem 1986 herrschte.

Kinder

Dies dürfte auch auf Die letzten Kinder von Schewenborn zutreffen. Pausewang schockiere zwar, kläre aber nicht auf. Mit plastischen Beschreibungen der Folgen eines Atomkriegs möchte Pausewang den Leser warnen. Hier sei sie eine typische Vertreterin der der 1980er-Jahre.

Aus der heutigen Perspektive wirke das Thema des Buches jedoch. Zudem falle die blutrünstige Sprache auf sowie die undifferenzierte Behandlung des Begriffs und der -Thematik. Letztendlich verhindere auch die Perspektive des 13-jährigen Jungen einen objektiven Blick auf die Umstände des Nuklearkriegs. Ines Boban und nehmen vor allem die im Buch kritisch wahr und begründen so, dass es in der nicht gelesen werden sollte. Weiterhin reproduziere Pausewang behindertenfeindliche Narrative unkritisch und unreflektiert.

Was macht gute Jugendliteratur aus?

Neuauflage, Ravensburger Taschenbuch 2007, Ravensburg 2003 Erstausgabe 1983. Dokumentation von Projekttagen zu diesem Buch und Darstellung des politischen Lernprozesses von Schülern, Eltern, Lehrern und Schulaufsicht. März 2011, abgerufen am 17. September 2005, abgerufen am 15.

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