Question: Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben?

Käufer profitieren laut § 355 BGB von einem vierzehntägigen Widerrufsrecht bei dem Gebrauchtwagenkauf. Dies gilt jedoch nur, wenn es sich um einen Privatkauf bei einem Händler handelt. Bei einem Kauf unter Privatleuten entfällt diese Möglichkeit.

Was ist das für ein Auto bei Zurück in die Zukunft?

DeLorean DMC-12 Der DeLorean DMC-12 ist ein Coupé und das einzig gebaute Modell der DeLorean Motor Company (DMC), das von Frühjahr 1981 bis Ende 1982 in Nordirland gebaut wurde. Bekannt wurde der Wagen auch durch die Film-Trilogie Zurück in die Zukunft, in der er eine Zeitmaschine darstellte.

Welches Auto fährt Biff in Zurück in die Zukunft?

DeLorean DMC-12 Im Kultfilm Zurück in die Zukunft reisen Doc Brown (Christopher Lloyd) und sein Freund Marty (Michael J. Fox) in einem zur Zeitmaschine umgebauten DeLorean DMC-12 in die Zukunft (original Filmzitat: Wenn schon in einem Auto durch die Zeit reisen, dann wenigstens mit Stil).

Wie viel kostet das Zurück in die Zukunft Auto?

Zwei aufgeregte Bieter im Saal investierten stolze 541.200 US-Dollar und durften den vierrädrigen Filmstar mit nach Hause nehmen. Erwartet hatte das Auktionshaus eine Summe von 400.000 bis 600.000 US-Dollar.

Unfallwagen gekauft: Rücktritt vom Kaufvertrag Vorsicht beim Autokauf - gerade bei gebrauchten Pkws. Vorschäden werden unter anderem beim Privatverkauf von Fahrzeugen gerne verschwiegen. Wenn der frühere Unfallschaden dann doch auffällt, sollten Sie aktiv werden. Hier haben Sie in vielen Fällen etwa die Möglichkeit, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Auf dieser Seite erfahren Sie Einzelheiten zum Thema Rücktritt vom Kaufvertrag bei einem Unfallauto.

Für eine individuelle Ersteinschätzung freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben?

Es ist im Gebrauchtwagenhandel leider die Regel: Der Autokauf ist bereits Wochen oder Monate abgeschlossen und im Rahmen einer Reparatur wird in einer Fachwerkstatt festgestellt, dass der Gebrauchtwagen einen Vorschaden aufweist. Derartige Vorschäden begründen regelmäßig den Verdacht eines vorhergehenden Unfalls.

Ein Unfallschaden mindert den Wert des Fahrzeugs erheblich, sodass der Kaufpreis oft ungerechtfertigt war. Häufige Anzeichen für einen Vorschaden finden sich gerade in der Qualität der Lackierung. Eine fachkundige Überprüfung durch einen Sachverständigen kann dadurch den Verdacht bestätigt, dass hier zu einem früheren Zeitpunkt nachlackiert wurde. Aufgrund der im Zuge der Nachlackierung auftretenden erhöhten Lackschichtendicke ist eine Diagnose eines Vorschadens im Regelfall einfach und kostengünstig zu erlangen.

Die Lackschichtendicke lässt sich mit handelsüblichen Geräten schnell messen. Für den Käufer stellt sich dann die Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben?, unter welchen Voraussetzungen er vom Kaufvertrag zurücktreten kann.

In erster Linie wird zu prüfen sein, ob das schriftliche Kaufvertragsformular entsprechende Angaben enthält, die dann rechtswirksam Vertragsbestandteil geworden sein können. Oftmals finden sich nämlich im Kaufvertragsformular tatsächlich ausdrückliche Zusicherungen wie etwa »unfallfrei«.

Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben?

Weichen solche Angaben von der Realität ab, Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben? stellt dies einen Sachmangel dar. Bei der Eigenschaft »Unfallwagen« ist jedoch zu berücksichtigen, dass ein solcher Mangel unbehebbar ist. Ein Unfallauto bleibt auch dann ein Pkw mit Vorschaden, wenn der Schaden später beseitigt wurde.

Auf die Frage, ob der Schaden fachgerecht beseitigt wurde oder nicht, kommt es nicht an. Die Eigenschaft als verunfalltes Fahrzeug lässt sich überhaupt nicht mehr rückgängig machen. Dieser Makel haftet einem Fahrzeug also für die gesamte Lebensdauer an und ist im Rechtsverkehr im Falle eines Weiterverkaufs jedem weiteren Vertragspartner ungefragt und ungeschmälert zu offenbaren.

Grundsätzlich ist der Verkäufer verpflichtet, dem Käufer auch ungefragt über sämtliche Umstände Auskunft zu erteilen, die für diesen erkennbar von Bedeutung sein können. Dies schließt natürlich ein anpreisendes Verkaufsgeschick im Einzelfall nicht aus. Allerdings sind vorhandene Schäden, die dem Verkäufer bekannt sind, stets ungefragt mitzuteilen. Der Verkäufer haftet uneingeschränkt für ihm nachweislich bekannte Schäden durch Unfälle, die er nicht vor dem Kaufvertragsschluss dem Käufer mitgeteilt hat.

Gleiches gilt für sogenannte »Angaben ins Blaue hinein«. Fragt der Käufer den Verkäufer, wie in der Praxis sehr häufig üblich, explizit nach Unfallschäden, so darf der Verkäufer diese Frage nicht verneinen, wenn er tatsächlich hierüber keine gesicherten Erkenntnisse hat, weil er beispielsweise nicht der erste Fahrzeugbesitzer ist. Behauptet der Verkäufer ins Blaue hinein die Unfallfreiheit des Fahrzeugs und stellt sich dies später als falsch heraus, so haftet der Verkäufer hierfür uneingeschränkt.

Enthält der Kaufvertrag überhaupt keine Angaben zur Unfallfreiheit bzw. Für vorsätzliche falsche Angaben, also Angaben wider besseres Wissen, haftet der Verkäufer ohnehin. Diese Fälle stellen stets eine arglistige Täuschung dar und erfüllen zumeist sogar den Straftatbestand des Betrugs.

Nach dieser Entscheidung kommt ein Rücktritt vom Kaufvertrag selbst dann in Betracht, wenn der Vertrag zur Frage der Unfalleigenschaft keine Aussagen enthält, dem Verkäufer keinerlei Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben? hierüber vorliegen und sich ein etwaiger Vorschaden auch nicht aus anderen Gründen aufdrängt.

Gebrauchtwagenkauf

Im vorliegenden Fall lag jedoch ein Blechschaden an der linken Fahrzeugseite vor. Diese Beschädigung war angesichts des Alters und der Laufleistung des Wagens bereits nicht mehr als Bagatellschaden einzustufen. Weist ein solches Fahrzeug einen Unfallschaden auf, dann ist es als Unfallfahrzeug einzustufen. Die Einstufung als Unfallfahrzeug stellt einen Mangel dar, der nicht behoben werden kann.

Daher griff die Sachmängelhaftung des Autoverkäufers ein und der Kläger konnte vom Vertrag zurücktreten. Der Beklagte musste ihm den Kaufpreis erstatten. Gegebenenfalls anders zu beurteilen ist die häufig anzutreffende Formulierung »unfallfrei laut Vorbesitzer« oder »unfallfrei soweit bekannt« oder Vergleichbares. Der Verkäufer will hier für diese Beschreibung nur insofern vertraglich einstehen, als er seinen eigenen Kenntnisstand weitergibt.

Der Verkäufer teilt also im Ergebnis nur mit, dass ihm vom Vorbesitzer mitgeteilt wurde, dass das Fahrzeug unfallfrei ist. Damit teilt der Verkäufer jedoch nicht mit, dass er Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben? Angaben überprüft hat und auch nicht, dass ihm bekannt ist, dass die Angaben stimmen oder Ähnliches. Es handelt sich um eine sogenannte Wissensmitteilung. Es wird also lediglich eine von einem Dritten mitgeteilte Information ohne eigene Bewertung weitergegeben. Folglich liegt im Falle eines Vorschadens keine Abweichung von der vertraglichen Sollbeschaffenheit vor.

Die Angabe wäre also nur dann falsch, wenn der Vorbesitzer dem Verkäufer einen Unfallschaden mitgeteilt hätte. Dann wäre die Wissensmitteilung des Autoverkäufers falsch, weil er wider besseres Wissen die Unfallfreiheit des Fahrzeugs kommuniziert hätte.

In diesem Fall liegt zugleich eine arglistige Täuschung, also eine vorsätzliche Falschangabe vor, Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben?

die auf den Abschluss des Kaufvertrages gerichteten Willenserklärungen des Käufers ohnehin anfechtbar sind. Zudem könnte sich in einem solchen Fall der Verkäufer auch nicht auf einen etwaigen Gewährleistungsausschluss berufen, weil ein Gewährleistungsausschluss im Falle der Erkenntnis des Verkäufers keine Wirksamkeit entfaltet.

Auch diese Angabe und ähnliche Formulierungen wie »nicht bekannt« sichern dem Käufer keine Unfallfreiheit zu. Der Verkäufer bringt hiermit zum Ausdruck, dass ihm bezüglich einer Unfallfreiheit des Fahrzeugs vom Vorbesitzer nichts mitgeteilt wurde und er selbst auch keinerlei Erkenntnisse hierüber besitzt. Von besonderem Interesse ist natürlich die Frage, wann ein so genannter Bagatellschaden vorliegt und wann ein echter Unfallschaden.

Die Rechtsprechung zu dieser Frage ist nicht einheitlich. Bisweilen wird versucht, den Begriff an Hand bestimmter Wertgrenzen festzumachen.

Gebrauchtwagen zurückgeben

Hier wird als Maßstab der Umfang der Reparaturkosten herangezogen. In Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben? Rechtsprechung ist eine Bandbreite erkennbar von Reparaturkosten in Höhe von 800 - 1000 Euro. Unfallschäden, die sich mit einem geringeren Aufwand beseitigen lassen, können insoweit als bloße Bagatellschäden zu qualifizieren sein.

Allerdings sind diese Wertgrenzen nicht schematisch und starr anzuwenden. Es kommt immer auch auf das konkrete Fahrzeug an.

Bei bloßen kosmetischen Nachlackierungen bzw. Denn dann fehlt es auch an einem plötzlich und unerwartet von außen eintretenden Ereignis. Legt der Besitzer besonderen Wert auf eine aufwendige und qualitativ hochwertige Beseitigung von bloßen Schönheitsmakeln am Fahrzeug, so wird hierdurch keine Unfallwageneigenschaft hervorgerufen. Hier soll letztlich nur der ästhetische Eindruck des Fahrzeugs verbessert werden.

Noch eine Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben? Konstellation ist zu klären. In vielen Fällen kommt es vor, dass dem Käufer ein vorliegender Schaden offen gelegt wurde, dieser also das Fahrzeug in Kenntnis eines Vorschadens kauft.

Später stellt sich dann heraus, dass der Unfallschaden dilettantisch bzw. So treten erhöhte Lackschichtendicke auf, es finden sich Lacknasen, Staubeinschlüsse, Orangenhaut oder erhöhte Spaltmaße wieder. Häufig rosten solche Stellen vorschnell durch. Auch Wie lange kann man ein Gebrauchtwagen zurückgeben? stellt sich die Frage, ob der Käufer hierauf gestützt Ansprüche gegen den Verkäufer geltend machen kann. Die Frage ist im Grundsatz zu bejahen.

Ein nicht fachmännisch behobener Schaden stellt einen Sachmangel dar. Allerdings ist dieser Sachmangel in aller Regel technisch behebbar, wenn auch im Einzelfall die Beseitigung erhebliche Kosten verursachen kann z. Der Käufer muss also dem Verkäufer diesen Mangel anzeigen und ihn zur Nacherfüllung auffordern. Hierzu gehört auch, das Fahrzeug dem Verkäufer gegebenenfalls zur Verfügung zu stellen.

Erst wenn der Verkäufer sich weigert, den nicht fachmännisch behobenen Unfallschaden fachmännisch instand zu setzen, kommt ein Rücktrittsrecht des Käufers in Betracht. Ebenso ist der Fall der Bagatellisierung von Unfallschäden sehr häufig anzutreffen.

Auch hier wird im Grundsatz ein Vorschaden dem Käufer offenbart. Allerdings werden Angaben gemacht, die dem Käufer suggerieren, dass der Unfallschaden nicht besonders erheblich war. So werden zum Beispiel wirtschaftliche Totalschäden, die später instandgesetzt worden sind, schlicht als »reparierter Vorschaden« oder Ähnliches dargestellt. Oftmals findet sich im Verkaufsgespräch auch die mündliche Aussage »kleiner Parkrempler«, wobei dann später herauskommt, dass komplette Fahrzeugseiten nachlackiert worden sind.

Die Bagatellisierung von Unfallschäden führt ebenfalls zur Haftung des Verkäufers. Die Pflicht des Verkäufers, den Käufer über sämtliche wesentlichen Umstände zu informieren, umfasst auch die Pflicht zur vollständigen und wahrheitsgemäß Information. Das heißt, das wahre Ausmaß eines Unfalls ist ungeschmälert zu offenbaren. Eine Verniedlichung verbietet sich daher. Auch hier handelt es sich in den meisten Fällen um einen unbehebbaren Sachmangel, weil die Kaufentscheidung des Käufers auch auf einer Bewertung des Ausmaßes des Unfalls fußt.

Überdies ist in solchen Fällen eine arglistige Täuschung des Käufers nahe liegend, wenn dieser das vollständige Ausmaß der Vorbeschädigung nachweislich kannte.

Für den Fall der verschwiegenen oder bagatellisierten Unfallwageneigenschaft sowie auch für den Fall der fehlenden Angaben liegt wie bereits ausgeführt in den meisten Fällen ein unbehebbarer Sachmangel vor. Sollte es sich also nicht um einen Bagatellschaden im untersten Bereich handeln, kann der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten. Dann kommt es zur Rückabwicklung des Kaufvertrages. Der Verkäufer hat dem Käufer den Kaufpreis zurückzuerstatten.

Der Käufer muss das Fahrzeug zurückgeben und sich gegebenenfalls eine zwischenzeitliche Nutzung des Fahrzeugs im Umfang der zurückgelegten Laufleistung anrechnen lassen. Doch Vorsicht: Das setzt voraus, dass die Gewährleistung für Sachmängel nicht wirksam ausgeschlossen wurde.

Daher kann im Bereich des Privatverkaufs sowie auch beim Verkauf zwischen Unternehmern je nach Sachlage eine Haftung des Verkäufers trotzdem ausgeschlossen sein. Sollte die Gewährleistung wirksam ausgeschlossen worden sein, bleibt dem Käufer noch die Möglichkeit, den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten. Dadurch wird der Kaufvertrag beseitigt und die ausgetauschten Leistungen, also der Kaufpreis und das gebrauchte Kfz müssen zurückgegeben werden.

Fassen wir zusammen: Hat der Verkäufer einen Schaden vorsätzlich verschwiegen oder bewusst bagatellisiert, haftet er. Ganz gleich, ob die Gewährleistung ausgeschlossen wurde, oder nicht. Liegt lediglich ein nicht fachmännisch behobener Vorschaden vor, so ist dem Verkäufer zumindest im Fall des fehlenden Vorsatzes vor einem Rücktritt mindestens ein, meist sogar zwei Nacherfüllungsversuche einzuräumen.

Sofern jedoch eine arglistige Täuschung nachgewiesen werden kann, ist auch hier die Anfechtung des Kaufvertrages möglich. Wir unterstützen Sie dabei - schnell, unkompliziert und durchsetzungsstark. Jetzt Kontakt aufnehmen für eine unverbindliche Ersteinschätzung!

Wir vertreten seit vielen Jahren Mandanten im Autokaufrecht, gerade auch bei Rücktritten von Kaufverträgen wegen verschwiegenen Unfallschäden. Nutzen Sie unserer Erfahrung, wir vertreten Sie mit Nachdruck und setzen Ihre Ansprüche durch. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf, für eine unverbindliche Ersteinschätzung.

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