Question: Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen?

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jemandem fällt die Decke auf den Kopf. Bedeutungen: [1] umgangssprachlich: jemand empfindet ein Gefühl der Enge, Einschränkung oder Langeweile (meist zu Hause); jemand möchte gerne mal heraus.

Schweriner Dom, Luftaufnahme Der Schweriner Dom St. Johannis wurde zwischen 1270 und 1416 errichtet. Er ist eine der in und gehört zu den Hauptwerken der. Mit der in Lübeck und der in Stralsund gehört er zu den frühesten Bauten dieser Architektur. Von den vergleichbaren Bauten seiner Zeit unterscheidet er sich besonders durch sein Querschiff.

Den Bau anderer Kirchen beeinflusste er durch die originelle Gestaltung des Umgangschores. Er ist die einzige echte in und das einzig verbliebene mittelalterliche Gebäude Schwerins. Nachdem im Rahmen des die Lande der Obotriten unterworfen und ihren Herrscher besiegt hatte, stellte er das Bistum auf der wieder her, das seit dem großen Wendenaufstand seit hundert Jahren verwaist war.

Zum ersten Bischof bestellte er. Dieser verlegte das Bistum 1167 aus der abgelegenen Mecklenburg in das als deutsche Stadt 1160 neubegründete Schwerin. September 1171 in Gegenwart des Grafen von Schwerindes Herzogs von Mecklenburgder Bischöfe von und Berno sowie Heinrichs des Löwen selbst ein Weiheakt am romanischen Vorgängerbau der heutigen Kathedrale. Möglicherweise ist 1171 die Apsis des romanischen Domes fertig gewesen und in Gebrauch genommen worden.

Der fertige romanische Dom konnte nach mindestens 77 Jahren Bauzeit am 15. Dieser alte Dom gehörte mit dem und demdie auch beide von Heinrich dem Löwen gestiftet wurden, zu den Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen? Werken der und diese drei zählen mit dem zusammen zu den Löwendomen. Vom Vorgängerbau ist nach Abriss des alten Turmes nichts mehr als das Turmsüdportal an der südwestlichen Seite der heutigen Kirche übriggeblieben. Die Ausmaße der romanischen Kathedrale waren bedeutend kleiner als die des gotischen Neubaus.

Mit ungefähr sechzig Metern war sie um 40 Meter kürzer. Ihr Turm, der die alte Kirche überragte, reichte kaum bis an die Höhe des Mittelschiffs des Neubaus heran. Der Impuls zum Neubau kam durch die Schenkung einer kostbaren Reliquie. Im Jahre 1222 kam Graf von einem mit der deseinem in einen eingeschlossenen angeblichen Blutstropfen Christi, zurück. Wegen dieser Reliquie wurde das Gotteshaus zur bedeutendsten Nordostdeutschlands. Dem Pilgerstrom zeigte sich die romanische Basilika bald nicht mehr gewachsen.

Zudem stand der Bischof in Konkurrenz zu den Bauvorhaben der aufblühenden und wohlhabenden Hansestädte der Umgebung wie Wismar, Rostock, Stralsund und Greifswald. Diese Faktoren: Wallfahrt, Pilgerspenden und Wetteifer mit den Hansestädten, führten um 1270 zu einem vollkommenen Neubau der Schweriner Kathedrale. Der Domberg ist der höchste Punkt der Altstadt. Da auf ihm vorher eine Pfarrkirche stand, musste der romanische Dom etwas hangabwärts gebaut werden.

Mit dem Bau des neuen Doms hingegen konnte an der höchsten Stelle begonnen werden. Da nun ein neuer Chor zum Gottesdienst bereitstand, wurde mit dem kompletten Abbruch der Vorgängerkirche begonnen. Die genaue Baugeschichte von Querhaus und Langhaus ist unbekannt.

Stralsunder Bauleute vollendeten die Fenster des Langhauses und dessen Einwölbung 1416. Damit endet die 146-Jährige mittelalterliche Baugeschichte der hochgotischen Basilika des Domes zu Schwerin. Der heutige Turm ist ein neugotischer Anbau aus den Jahren 1889 bis 1893. Dieser wurde 1888 von gestiftet, die Bauausführung lag bei Baurat. Das mächtige Bauwerk ist 105 m lang und besitzt eine Gewölbehöhe von 26,5 m. Damit gehört es zu den größten Kirchengebäuden der in Norddeutschland.

Der Westturm ist mit 117,5 m der höchste Kirchturm. Der Chor im Osten mit seinem Kapellenkranz ist nach dem Vorbild des Lübecker Domchores mit der Marienkirche zu Lübeck und der Nikolaikirche in Stralsund einer der ersten Umgangschöre der Backsteingotik. Dementsprechend schließen sich fünf Chorkapellen an.

Der leitete die Pilgerscharen, die durch das Seitenschiffportal eintraten, an den in den Chorumgangskapellen ausgestellten Reliquien vorbei. Die Prozession zur Reliquie begann übrigens am sogenannten Jerusalemsberg, der wahrscheinlich am lag.

Damit sollte der Weg Christi von Jerusalem nach Golgotha nachempfunden werden. Das Dach der Chorkapellen ist eine Innovation des Schweriner Doms. Während die normale Gestaltung gewesen wäre, jeder Kapelle ihr eigenes Dach zu geben, entschied sich der Baumeister hier anders.

Er zog in die Winkel zwischen den Kapellen Pfeiler ein, auf denen umlaufende Dachbalken ein durchgehendes Pultdach für alle Kapellen tragen. Hiermit wurde der Schweriner Dom beispielgebend für spätere Bauten in oder. Ein Makel dieser Gestaltung ist, dass durch die eingezogenen Pfeiler die seitlichen Fenster der Kapellen eingezwängt und gequetscht werden.

Der Schweriner Dom orientierte sich in seiner Wiederaufnahme dieses Baukörpers am traditionellen Typ der hochgotischen Kathedrale, stellt aber damit im Rahmen der frühen Backsteingotik eine Besonderheit dar. Das Querhaus mit seinem Portal hat insbesondere die Funktion eines Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen? für die Laien, die so in Langhaus und Chorumgang eintreten konnten.

Der Hochchor, der über den Kreuzgang betreten wurde, war nur dem Bischof und den Klerikern vorbehalten. Das Querhaus ist um etwa anderthalb Meter höher als der Chor. Die südliche Querhausseite ist zum Haupteingang des Domes geworden. Die Fassade dominiert auf beiden Seiten ein fast bis an das Portal reichendes, vierteiliges Spitzbogenfenster.

Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen?

Das läuft um das Portal herum. An beiden Ecken der Fassade sind Treppentürmchen angebracht, die von schlanken Turmhelmen abgeschlossen werden. Die Treppentürmchen werden ab Höhe des Giebels von Spitzbogenblenden umlaufen, die in der Giebelzone des Querhauses wieder aufgenommen werden. Tür und sind neueren Datums. Links und rechts des Querhauses befinden sich an der südlichen Seite von Langhaus und Chor rechts neben der Sakristei zwei Portale, über denen Wappen der Bischöfe aus der Familie von Bülow zu sehen sind.

Diese Wappen waren ursprünglich Messingschilder, die heute aus konservatorischen Gründen durch Kopien ersetzt sind. Beachtenswert ist das östliche Portal, die so genannte Priesterpforte, die aus den anderen Portalen durch ihre Rundstabgewände und Kalkstuckkapitelle hervorsticht.

Durch ehrenamtliche Bauforschung wurde nachgewiesen, dass bis ins Jahr 1703 auf der Vierung ein auch auf alten Stichen zu erkennender, kleiner existiert hat, der wegen Baufälligkeit abgetragen wurde. Im Außenbau fallen hier besonders die auf. Diese sind hier zur Sicherung des höheren Gewölbes eingezogen worden. Ein weiterer Unterschied des Langhauses sind die Fenster. Während die übrigen Teile des Domes über klassische Spitzbogenfenster verfügen, fallen am Langhaus die sogenannten Stralsunder Fenster auf.

Anstelle eines Spitzbogens haben sie ein stumpfes Dreieck als Abschluss. Der Ausbau des Langhauses wurde den Stralsundern vom Bischof zur Buße auferlegt, weil sie drei Priester verbrannt hatten. Die Paradiespforte Dieser älteste Teil des Domes und damit die älteste Bausubstanz in Schwerin überhaupt befindet sich am westlichsten Joch des Langhauses bzw. Sie gehört der letzten Bauperiode des romanischen Vorgängerbaus an vor 1249 und zeigt noch deutlich den Übergangsstil von der Romanik zur Gotik.

Es Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen? wahrscheinlich, ähnlich wie am Dom zu Ratzeburg, als Eingang für die Gemeinde. Ob ein solches Paradies am romanischen Dom vorhanden war, weiß man nicht. Er diente nicht Mönchen, sondern dendie für den Gottesdienst an den vielen Altären und weitere liturgische Pflichten zuständig waren, als Wohn- und Verwaltungsgebäude.

Er ist über zwei Portale im Chor mit dem Dom verbunden und durch vielfache neugotische Umbauten nicht mehr im originalen Zustand erhalten.

Der Ostflügel mit dem Kapitelsaal für Versammlungen und dem Dormitorium, dem Schlafsaal, wird gebaut ab 1392, um 1463 sind Nord- und Westflügel vollendet; 1484 wird Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen?

alle Teile ein Obergeschoss aufgesetzt. Nach einem Brand 1886 wurden insbesondere die Obergeschosse und die Dachgestaltung eingreifend geändert. Das Trauffries und das zwischen den Stockwerken umlaufende Weinlaubfries sind neugotische Zusätze, ebenso die im Dach und das Treppentürmchen an der Hofseite des Ostflügels. Den echt mittelalterlichen Bau betrachtet man am besten in den Untergeschossen und in dem kreuzrippengewölbten Durchgang durch den Nordflügel.

Im Hof zwischen den Teilen des Kreuzgangs befindet sich übrigens ein Friedhof, wie an einigen Grabplatten zu erkennen ist. Beide sind mit ihren Seitenschiffen kreuzrippengewölbt, das Langhaus ziert zudem eine Scheitelrippe. Das Querhaus hat in der einsonst. In die östlichen Seitenschiffe des Querhauses sind Kapellen eingezogen worden, die noch aus der ersten Bauphase des Domes stammen, also bevor das eigentliche Querschiff gebaut wurde.

Im Norden ist es die Mariae-Himmelfahrt-Kapelle. Der Name der im Süden liegenden Kapelle ist unbekannt, man vermutet eine einfache Marienkapelle. Sie sind die einzigen Einbauten des Domes — ungewöhnlich für eine Kirche des Mittelalters, denn für gewöhnlich wurden sogar die Seitenwände der Querschiffe durchbrochen, um Raum für zu schaffen. Diese Ursprünglichkeit hebt den Dom von den vergleichbaren Bauten ab.

Die Kapitelle aller sind aus Naturstein gearbeitet, in der Form verschlungener Weinranken. An einigen Stellen sind die Kapitelle der Dienste variiert: An den östlichen Pfeilern der Vierung finden sich Trägerfiguren in den Kapitellen. Auch in den beiden Kapellen des Querschiffes sind die Kapitelle durch Trägerfiguren in Weinrankenornament bereichert.

Die Chorumgangsgewölbe folgen den Vorbildern der Kathedralen in und Quimper, das heißt die Kapellen haben nicht je für sich ein Gewölbe, sondern sind gemeinsam mit dem Umgang überwölbt. Der zweizonige Wandaufriss verzichtet, typisch für die Backsteingotik, auf einauf die folgt also direkt der.

Die Obergadenfenster sind überall, durch die hohen Dächer der Seitenschiffe, eher kurz, ihre Gewandung reicht aber bis auf das über den Arkaden gelegene Fries hinab, ist bis dort aber verblendet. Dies tut der Durchleuchtung des Domes jedoch keinen Abbruch. Von den ohnehin nur spärlichen Wandgemälden des Domes ist nur noch wenig erhalten. Am bedeutendsten sind hier die Ausmalung der Mariae-Himmelfahrt-Kapelle im nördlichen Querhausarm.

Hier sind Reste der Wandbemalung und bedeutender Stücke der Deckenbemalung in den Gewölbekappen erhalten. An der Decke sind in ein älteres Weinrankenornament Medaillons mit alttestamentlichen Szenen gemalt. An der Nordwand der Kapelle sind nur noch die Rötelskizzen der Malerei zu erkennen. Es handelt sich um Medaillons mit biblischen Szenen. An der südlichen Querhauswand, links des Fensters, befindet sich eine monumentale Darstellung deszu dessen Füßen sogar noch Reste von Fluss- und Wasserpflanzen zu erahnen sind.

Zu den Verlusten durch wiederholte Übermalungen und Neuverputzungen gehört auch ein ehemals an der Westwand angebrachtes monumentales Marienbild, von dem man nur noch weiß, dass es da war, aber nicht, was es darstellte. In der Heiligblutkapelle, der Chorscheitelkapelle, fand sich einst eine reiche Bemalung. An beiden Seitenwänden der Ostwand befanden sich Bildnisse der Wohltäter der Kapelle, die heute verloren sind.

An den Außenseiten der östlichen Chorpfeiler befinden sich gut erhaltene Reste von Heiligenfiguren. Im Kapellenkranz ist aus denkmalpflegerischen Erwägungen die neugotische Bemalung von 1867 belassen worden. Das am besten erhaltene Wandgemälde befindet sich auf dem Triumphbogen, das heißt auf der dem Langhaus zugewandten Seite desder die Vierung vom Chor trennt. Hier wurde durch den Höhenunterschied von Chor und Querschiff eine Fläche zur Bemalung geschaffen, wie sie sonst eher in romanischen Kirchenbauten, nicht aber in gotischen Basiliken zu finden ist, deren Chor für gewöhnlich ebenso hoch wie das Langhaus ist.

Hier ist in der Spitze des Bogens ein Kopf in einer Scheibe zu sehen, die von links und rechts von Engeln getragen wird. Wer dargestellt ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Die Scheibe wird dann als der Teller verstanden, auf dem Salome der Kopf präsentiert wurde.

Andere weisen diese Interpretation zurück und meinen eher Christus mit Heiligenschein Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen? erkennen. Ebenso beherbergte der Dom im Spätmittelalter unzählige Altäre. Ein Inventar von 1553 zählt 42 Nebenaltäre auf. Von ihnen ist kein einziger erhalten geblieben.

Ebenso verloren gegangen ist das mittelalterliche Chorgestühl. Schon zur Zeit der Reformation wurde die reiche Ausstattung der Heilig-Blut-Kapelle zerstört.

Darunter Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen? sich der kostbare Altar mit einem goldenen Christusbild und einem Marienbild sowie die Weihgeschenke aus edlen Materialien.

Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen? 1550 wurde von Herzog Johann Albrecht auch das Blut Jesu verbrannt. Besonders verheerend war neben Reformation und dem Verfall der Liturgie die Renovierung unter Barca 1815. Während die Domausstattung vorher nur langsam verfallen ist, wurde sie hier gründlich entfernt. Bischof Loste bestimmte in seinem Testament 1000 Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen? Mark zur Abhaltung von Seelenmessen an diesem Altar, in dessen Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen?

sich im Hochchor das Grab des Bischofs befand. Vom gesamten Altar ist nur das Retabel mit Flügeln erhalten, neben den anderen Teilen ist insbesondere die verloren gegangen. Die Zusammensetzung aus verschiedenen Materialien, hier Stein und Holz, ist eine Besonderheit.

Die Darstellung beginnt links mit dem heiligen Georg, dem Drachentöter, der den baldigen Sieg Christi bedeutet. Er ist im Stadttor Jerusalems abgebildet, aus dem nach rechts die Kreuztragung stattfindet. Am Sockel des Stadttors steht ein Apfelbäumchen, das auf den Sündenfall hinweist.

Unter ihm tummeln sich, in rührender Darstellung, kleine Füchse, die wahrscheinlich Ketzer symbolisieren. Die nächste Szene des Bildes, abgetrennt durch eine Hecke, ist die Kreuzigung.

Zur Linken sieht man die Mariengruppe, hinter dieser Longinus mit der Lanze. Bemerkenswert sind die Englein, die das Blut Christi in Kelchen auffangen und damit auf die Eucharistie verweisen. Zu Füßen des Kreuzes schleppt ein Fuchs eine Gans in seinen Bau. Dann, wieder abgetrennt durch eine Hecke, die jetzt, als Zeichen des Heilsereignisses Reben trägt, folgen drei verschlungene Darstellungen: Oben rechts die Wächter am Sarkophag, deren Darstellung als Grabrotunde höchst ungewöhnlich ist und zeitgenössische Auffassungen der Grabeskirche widerspiegelt; darunter ist die Hölle zu sehen.

Der Sieg Christi ist nur indirekt am gefesselten Satan zu sehen. Im Hintergrund sieht man Christus, der die Gerechten des Alten Bundes aus der Hölle befreit. Links und rechts der Tafel sind die Patrone des Domes zu sehen, Maria und Johannes. Die Flügel des Altars zeigen Apostel und Heilige. Interessant ist im linken Flügel die Figur unten ganz links. Als 1936 der Dom einen Zwischenaltar erhielt, malte dafür ein Altarbild.

Es zeigt Christus inmitten einer historistisch kostümierten Fünfergruppe, die Priester, Ritter, Landmann, Ratsherr und König als Vertreter der umfasst. Christus wendet sich mit ausgestreckter Hand einer außerhalb der Reihe am linken Bildrand stehenden Gestalt zu, die als junger Arbeiter bzw. Das damals und bis heute nicht unumstrittene Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen?

kann als Programmbild des angesehen werden. Nach der Überlieferung sind zwei der Figuren nach damals tätigen Pastoren und religiösen Sozialisten modelliert: Der Ritter zeigt die Züge des Schwerinerder kniende König die des Pastors.

Das Bild verlor schon 1938 wieder seine Funktion als Altarbild, blieb aber an verschiedenen Standorten im Dom und ist heute im nördlichen Chorumgang gegenüber der Thomaskapelle aufgehängt. Es gehört nicht zur ursprünglichen Ausstattung des Schweriner Doms, sondern stammt aus derderen Schiff 1960 gesprengt wurde. Das Kreuz gelangte nach der Restaurierung 1990 in den Dom. Das Grün macht das Kreuz zum Baum des Lebens und zum Weinstock. Rot ist die Farbe des Sieges und der Freude.

Seit 2002 sind als Assistenzfiguren die beiden Kirchenpatrone und ebenfalls restauriert. Sie lagen bis 1846 im Hochchor, wo sich traditionell die Bischofsgräber befanden. Die erst gegossenen und dann gravierten Platten gehören dem niederrheinisch-flandrischen Kunstkreis an. Die Bischöfe sind in ihrer Amtskleidung als typische Liegefiguren abgebildet. Trotz der auf den ersten Blick großen Ähnlichkeit lassen sich interessante Unterschiede in der Behandlung der Figuren aufweisen.

Es fällt auf, dass auf der rechts vom Fenster aufgehängten, älteren Platte die Bischöfe noch mit geöffneten Augen, mit Segensgeste den Betrachter anblicken, während auf der linken, jüngeren Platte die Bischöfe mit geschlossenen Augen dargestellt sind. Die beiden auf der jüngeren Platte abgebildeten Bischöfe, Gottfried und Friedrich von Bülow, sind übrigens die vermutlichen Bauherren von Chor Gottfried und Querhaus Friedrich.

Weiterhin zu bemerken sind auf der älteren Platte über den Köpfen der Bischöfe dieselben Wappen der Bülows, die auch über den beiden Portalen links und rechts des Südquerschiffs zu finden sind. Die jüngere Grabplatte ist, verglichen mit der anderen, reicher und fantasievoller in der Darstellung der Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen? und allegorischen Figuren in den Maßwerkbaldachinen, welche die Bischöfe umrahmen. Zu beachten sind fernerhin auf dieser Platte die Darstellungen eines Gastmahls sowie der Entführung einer Frau durch zottige Menschengestalten Wilde Männer und diese verfolgende Ritter zu Füßen der Liegefigur.

Die Darstellung von Figuren, die als Darstellungen des Topos anzusprechen sind, könnte ein Hinweis auf noch vorhandene Reste heidnischer Strukturen im Bistum zur Zeit ihrer Herstellung sein.

Der Bischof stellt seinen Fuß auf die Wilden Männer. Das kann als Hinweis darauf gelesen werden, dass er zu Lebzeiten dem Heidentum gewehrt hat.

Im Schweriner Dom befinden sich zudem einige und Sarkophage mecklenburgischer Herzöge und deren Angehöriger. Die sehenswertesten Grabstätten sind: Grabmal von mit dessen Ehefrau Elisabeth von Schweden, Sarkophag vonSarkophag von dessen Ehefrau.

Das Grabmal in der nördlichen Kapelle des Umgangs um den Hochchor wurde von Christophs Ehefrau Elisabeth in Auftrag gegeben und stellt das vor einem Betpult kniende Paar dar; es wurde 1594—96 von der Werkstatt des flämischen Bildhauersunterstützt von dem pommerschen Maler Georg Strachen, gefertigt.

Acht Trägerfiguren halten einen achteckigen Kessel, dessen Seiten durch Baldachine in je zwei Felder eingeteilt sind. Die Deutung der Figuren ist unsicher. Jubelt, Jubelt, all ihr, zu denen das Wasser gelangt!

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Viele Vorgängerglocken sind in Kriegen oder durch Unglücke zugrunde gegangen, so mussten im Ersten Weltkrieg zwei 1811 vom Lübecker Ratsgießer im gegossene Glocken und im Zweiten Weltkrieg drei Glocken abgeliefert werden.

Sie hat mechanische und eine mechanische für die großen -Stimmen. Mithilfe der lassen sich alle Manuale von der untersten Klaviatur bedienen. Durch die erstmals in Deutschland angewandte Schleifenbetätigung konnte eine Frühform der eingebaut werden, die eine stufenlose Klangdynamik ermöglicht. Das viermanualige Werk will eine Synthese aus deutscher barocker und französischer romantischer Orgelbaukunst sein.

Abgesehen von kleinen Änderungen durch Leopold Nitschmann im Jahr 1962 ist die Ladegast-Orgel im Originalzustand erhalten.

Was bedeutet die Decke auf den Kopf fallen?

Die Restaurierung durch den wurde 1988 abgeschlossen. Seit 1993 ist Jan Ernst Organist und Domkantor. Die Orgel hat folgende : I. Abteilung 1 forteI Man. Mit der Höhe von 117,5 Metern war er der höchste Kirchturm in der ehemaligen 1971 800-jähriges Weihejubiläum Feier innerhalb der Domgemeinde wöchentliche stattfindende Orgelkonzerte im Dom 1989 Gottesdienst der Bürgerrechtsdemonstration am 23.

Oktober 1989 ein Nie wieder fasste der Dom mehr Menschen als an diesem Tag, die ihn als kirchlichen Schutz- und Sammelraum nutzten. Die Wände waren feucht von der Atemluft der in den Dom eingekehrten friedlichen Bürgerrechtsdemonstranten. Nach der Reformation waren ab 1564 die von Schwerin zugleich Erste. Daneben gab es zwei weitere Dompredigerstellen, ab 1925 eine vierte.

Erster Landesbischof wurdeab 2019 gefolgt von. Band: Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin. Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992,S.

Form und Funktion einer spätmittelalterlichen Stiftung. Jahrhunderts im Bereich der norddeutschen Hanse — ihre Herkunft und ihre Bedeutung: Erinnern — Mahnen — Belehren, kassel university press, 2015.

September ein Weiheakt an dieser Stätte statt. Aber schon 1154 ist in Schwerin eine Kirche für eine christliche Gemeinde beurkundet. Möglicherweise ist 1171 die Apsis des romanischen Domes fertig gewesen und in Gebrauch genommen. Geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Mecklenburger Landes, Verlag von E.

In: 4 1994S. Veröffentlichung der Gesellschaft der Orgelfreunde. Konrad Theiss, Stuttgart 2008,S. Mit Anmerkungen über die früheren Pastoren seit der Reformation.

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Predigtstätten sind der Dom zu Lübeck und der Dom zu Schwerin, Artikel 98 5 der des vom 21. September 2013 im Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft.

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