Question: In welcher Zone liegt Lohhof?

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In der Stadt München gibt es keine Tarifgrenzen mehr, für München gilt die Zone M und im Umland gelten die Zonen 1 – 6. Die Bahnhöfe Unterschleißheim und Lohhof liegen ab dem 15.12.2019 auf der Zonengrenze M-1/2.

Alle Betei-ligten waren mit dem Kirchenbann belegt worden. Diedie aus der schon 1096 errichteten Nicolaikapelle errichteten und aus Zubauten be-stand, wurde 1128 zu Ehren von Maria und den Apostelfürsten Petrus und Paulus geweiht. Von dieser Kir-che sind noch der Grundriss und das romanische Portal erhalten.

Damals erhielt sie den Nordturm. Um die Zeit von wurde sie nach gotischen Zeitgeschmack umgestal-tet: die Seitenschiffe wurden ver-kürzt, die Decken eingewölbt, die Rosenkranzkapelle errichtet und ein zweiter Turm Südturm dazu gebaut. In den Jahren 1754 bis 1758 erhielt die Kirche ihre. Bauherr war der Propst Gelasius Morhart. Aus Kostengründen hat man aber das gotische Bauwerk mit seiner engen Pfeilerstellung und dem schmalen, hohen Raum belassen und das Innere mit reicher Dekoration ausgestattet.

Die Künstler der Rokoko-Umgestal-tung waren die Freskenmaler und und der Stuckateur Franz Xaver Feichtmayr. Sie schufen eine der prächtigsten Kirchen im Raum nördlich von München. Das gotische Mauerwerk und die reiche Ausstattung im Stil des Rokoko sind eine perfekte Verbindung eingegangen.

Durch die Enge des gotischen Raumes wirkt die Verzierung des Rokoko noch dichter und vielfältiger als in vergleichbaren Kirchen z.

Rottenbuch Die hohen Baukosten leiteten aber auch das Ende des Klosters ein. Seit 2002 bilden die Pfarreien Westerholzhausen, Langenpettenbach, Indersdorf und seit 2005 Niederroth den Pfarrverband Indersdorf mit rd.

I nnenausstattung Die Kirche ist kein einheitlicher Rokokobau. Jh die Mittel für einen Neubau fehlten, wurden die vorhandenen schmalen gotischen Kirchenräume lediglich barockisiert. Dadurch wirkt die Kirche noch höher, als sie tatsächlich ist. Berühmt In welcher Zone liegt Lohhof? die Kirche in Indersdorf vor allem wegen ihrer 34 Fresken, die von den Künstlern Matthäus Günther und Georg Dieffenbrunner geschaffen wurden.

Hauptthema sind Szenen aus dem Leben des hl. Altäre Die Klosterkirche besitzt insgesamt 9 Altäre, von denen zwei in den angebauten Kapellen Anna- u. Die Altaraufbauten bestehen aus Holz mit farben-frohen Fassungen und lebhaften Marmorierungen. Dergebaut durch den Kistler Blasius Zwinck, ist ein Prunkstück altbayerischer Altarbaukunst mit zweigeschos-sigem Aufbau.

Die Hochaltarbilder malte der kurfürstliche Hofmaler Johann Andreas Wolff 1652-1716. Assistenzfiguren sind die Heiligen Petrus und Paulus. Etwas unterhalb stehen Johannes d. Evangelist mit Kelch und Evangelium, St. Katharina mit dem Schwert und St. Juliana mit dem Märty-rerpalmzweig auf den großen Sockeln in Höhe des Tabernakels.

Der Hochaltar ist in die ihn überdeckende Lichtkuppel hinein gebaut. Nur so ist seine enorme Höhe überhaupt möglich geworden. Im Kirchenschiff sind noch weitere vorhanden, die z. Eine Klosterkirche benötigt immer mehrere Altäre, weil jeder Priester täglich eine hl. Das reiche aus Eichenholz wurde 1760 gefertigt. Die stammt aus der Zeit um 1728. Auf dem Schalldeckel sitzt eine Figur des Kirchenlehrers Augustinus.

In der Nähe der Kanzel sind mit Portraits der Stifter und Wohltäter des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstifts angebracht. Antonius von Padua mit dem Jesuskind auf dem Arm - St. Konrad von Parzham - St. Jh - Maria Immaculata - St. Aloisius, der ein Kruzifix in seiner rechten Hand hält und es ganz versunken verehrt - Herz-Jesu-Bild - Bildnis der Pieta, der trauernden Mutter Maria mit ihrem toten Sohn auf dem Schoß - Bruder Marold, der an einem Bildstock betet. In die Mauern der Klosterkirche sind außen und innen viele Grabplatten eingelassen.

Sie erinnern besonders an die früheren Pröpste des Klosters. Wenn Sie es sich anschauen möchten, - Der Fotograf Tibor Hlozanek hat vom Innern der Kirche sogar siebzehn 360-Grad-Panorama-Fotos aufgenommen und ins Netz gestellt.

Wenn Sie es sehen möchten. Es gehe euch zu Herze, was mit dem Mund ausgesprochen wird. Entlang der Radltour werden der historische Hintergrund, der Bezug zur Kunstgeschichte und zum Geistlichen Leben an jedem Klosterstandort ansprechend dargestellt. An vielen Klosterstandorten befinden sich heute noch neben geistlichen Einrichtungen Bildungshäuser, Orte sozialer Integration oder Museen. Die Klöster sollen durch diesen Radweg wieder ins Bewusstsein gerufen und als Schatz des Dachauer Landes erfahrbar werden.

Die Tour führt zu zahlreichen Wirtshäusern, Klostergaststätten, Cafes und Biergärten. Die sieben Klöster sind: 1. Bestehender Schulorden der Armen Schulschwestern von Unserer Lieben Frau im ehem. Alto, Benediktinerinnenkloster, Birgittenkloster seit 1496.

Kloster der Augustiner-Barfüßer von 1654-1802. Er ist in beide Richtungen mit dem 7-Kloster-Logo beschildert und kann so von jedem Kloster aus begonnen werden. A usführliche Beschreibung mit ikonographischen und kunsthistorischen H inweisen Geschichte des Klosters Geschichte der Kirche Ausstattung: Der Ort und eine Kirche in Indersdorf wurden erstmals um 972 als Undiesdorf Dorf des Undeo urkundlich erwähnt.

Damals tauschte der Freisinger Bischof Abraham von dem Edlen Erchanger Liegenschaften zu Sendling und Pasing gegen andere zu Indersdorf. Bei der Abfassung der Urkunde waren viele namentlich genannte Zeugen anwesend. Diese Zeugen waren nach einem typisch baierischen Brauch an den Ohrläppchen gezogen worden testes per aures tractidamit sie sich später besser an das Rechtsgeschäft erinnern konnten.

Einen Teil des erworbenen Besitzes gab der Adelige später der Kirche zurück. Der Name Undeo taucht in der Urkundensammlung der Freisinger Traditionen schon erheblich früher auf. Ein Edler dieses Namens, von Beruf Diakon, übergab schon am 13. April 848 seinen Besitz in Glonn und Inzemoos dem Freisinger Bischof. Bei der insgesamt 250 Jahre dauernden dreimaligen bayerischen Teilung in den Jahren 1255 bis 1505 gehörte der Ort Indersdorf zu Niederbayern, das Kloster zu Oberbayern.

Selbst danach waren beide bis 1803 verwaltungsmäßig getrennt: der Ort gehörte zum Landgericht Kranzberg, das Kloster zum Landgericht Dachau. Bei der Gründung der Gemeinden 1818 wurde der schon 1808 eingerichtete Steuerdistrikt Indersdorf geteilt. Es entstanden die Gemeinden Glonn und Indersdorf. Der Klostergründer war der Sohn von Eckard I. Dieser Vertrag hätte dazu geführt, dass die Bischöfe ihre weltliche Macht und einen Großteil ihrer Einkünfte an In welcher Zone liegt Lohhof?

Kaiser verlieren und nur noch von ihrem Eigenbesitz, vom Zehnten und von Almosen leben könnten. Sie wären auf ihr geistliches Amt beschränkt worden, was ihre Abhängigkeit vom Papst vergrößert hätte. Als dieser Vertrag in der Peterskirche verlesen wurde, kam es unter den anwesenden Bischöfen zu Tumulten; er wurde nicht unterschrieben.

Kirchenbann Wegen dieser frevlerischen Tat waren Kaiser Heinrich V. Wir wissen aber auch, dass Du weder zu seiner Gefangennehmung noch zu der Inhafthaltung gerathen und freuen uns dessen sehr, danken auch dem allmächtigen Gott, dass Dein Herz sich in Folge Erleuchtung des Heiligen Geistes zur Buße geneigt bewiesen hat. Auf dass Du nun vom Guten zum Besseren vorwärts schreiten mögest und standhaft bleiben und ausharren in der Einigkeit mit der Kirche und dem Gehorsam, legen Wir Dir zum Nachlass Deiner Sünden auf.

Augustinus regulorum fratrum zu errichten, die allezeit fortzubestehen hat zur Ehre Gottes und zum Heil Deiner Seele unter der Botmäßigkeit des hl. Petrus In welcher Zone liegt Lohhof? seiner römischen Kirche. Dadurch wirst Du mit Unserer Hilfe und Unserem Rath die Gnade Gottes erlangen. Unseren teuersten Bruder und Verwandten, Bischof A.

Aquens, den wir in Eure Gegend entsandt haben, empfehlen Wir Deinem Edelmut, mit der Bitte, daß Du ihm, aus Ehrfurcht für den heiligen Petrus, Geleit und was sonst noch nötig sein sollte, geben wollest.

Sühnekloster Unweit des Dorfes Indersdorf, In welcher Zone liegt Lohhof? Ünderstorff genannt, stand nahe der Mündung der Roth in die Glonn, das Kirchlein St. An dieser Stelle gründete der Pfalzgraf 1120 offiziell das Kloster und begann einige In welcher Zone liegt Lohhof?

später, im Jahre 1124, mit den Bauarbeiten. Schon zwei Jahre danach, am Augustinustag 26. Viele einheimische Mönchen werden zunächst nicht dazugekommen sein: der Schlafsaal bot -nach Morhart- nur etwa zwölf Mönchen Platz.

Zu den ersten einheimischen Mönchen gehörte der seligeder ein heiligmäßiges Leben führte und dem mehrere Wunder nachgesagt wurden. Das Kloster wurde auf dem Gelände einer früheren Burg errichtet. Zwei Klosterweihen Die Weihe des Klosters nahm der Erzbischof von Salzburg vor.

Entscheidend aber war, dass In welcher Zone liegt Lohhof? Konrad von Salzburg im Investiturstreit ein entschiedener Parteigänger des Papstes war, während der eigentlich zuständige Freisinger Bischof Heinrich I. Der Salzburger Erzbischof bekämpfte und verfolgte seinen Freisinger Kollegen übrigens mit glühendem Hass und er versuchte über verschiedene Wege, ihn absetzen zu lassen.

Da war für eine gemeinsame Weihe kein Platz. Petrus Noch ein weiteres Zeichen der Unterordnung unter den Papst dürfte das Nebenpatronat des hl. Das erforderte eine Entschuldigung beim Heiligen selbst, nicht nur bei dessen päpstlichen Nachfolger. Gleiches tat der zweite Sohn des Klostergründers, Pfalzgraf Friedrich von Scheyern, der 1171, vor seiner Teilnahme am Kreuzzug, seinen Besitz dem Kloster vermachte und In welcher Zone liegt Lohhof? glücklicher Wiederkehr, wahrscheinlich selbst als Bruder ins Kloster eintrat.

Beide Adelige sind auf den abgebildet, die an der südlichen Langhauswand hängen. Mit ihrem Eintritt schufen sie die wirtschaftliche Grundlage für den Bestand und den Aufstieg des Klosters. Erst durch die Bestätigung der Schenkung durch In welcher Zone liegt Lohhof? Lothar auf dem Reichstag zu Regensburg In welcher Zone liegt Lohhof? wurde es zum Kloster Indersdorf. Bei der Landesteilung von 1255-1505 war die Vogtei niederbayerisch.

Indersdorf war neben Scheyern und Ensdorf das dritte Hauskloster der Wittelsbacher. Davon zeugen heute die mannshohen in der und im gotischen Kreuzgang. Der Orden der regulierten Chorherren, die nach der Regel des hl. Augustinus leben, hat keinen Gründer und kein eindeutiges Gründungsdatum. Er entstand aus priesterlichen Gemeinschaften an Bischofskirchen, bei den sog. Sie lebten in unregulierten Gemeinschaften zusammen, beteten zusammen, aßen zusammen und arbeiteten zusammen.

Als die Regeln der damals vorherrschenden Benediktinerklöster im 11. Chorherren, eine einheitliche, reformierte In welcher Zone liegt Lohhof? In welcher Zone liegt Lohhof? zu geben. Die Reformierten hatten das Ziel, die starke Verstrickung von kirchlichen und weltlichen Machtbefugnissen zu lösen und unabhängig von weltlichen Herrschern zu werden. Die Augustiner-Chorherren wurden vom Papst unterstützt. Seit etwa 1070 gab es zahlreiche Neugründungen, vor allem in Österreich, aber auch in Bayern z.

Papst Calixtus wollte durch die Besiedlung neuer Klosterstiftungen mit Augustiner-Chorherren - wie hier in Indersdorf- die papsttreue Reformbewegung im Klosterwesen weiter stärken und die Erfolge der Kirche im Wormser Konkordat 1122 verfestigen.

Die Familie der Wittelsbacher galt bis dahin als besonderer Förderer der Benediktiner. Sie hatte schon die Benediktinerklöster Scheyern und Ensdorf gegründet. Eberhard Graf von Fugger, der Chronist vertritt in seiner Chronik von 1883 S.

In der ersten Hälfte des 13. In den Jahren 1206 bis 1221 herrschte ein heißer, trockener Sommer, danach wechselte sich zu heißes und zu kühles, feuchtes Wetter ab, mit Überschwemmungen und Kälteeinbrüchen. Die Erträge der Bauern und damit die Höhe der Abgaben an das Kloster verminderten sich. Die erste Hälfte des 14. Es war damals der unbestrittene Mittelpunkt des bayerischen Ordenslebens.

Dieser übergab Propst Konrad die Urkunden und Privilegien sämtlicher bayerischer Klöster zu treuen Händen in Verwahrung. Unter Kaiser Ludwig dem Bayern erhielt Kloster Indersdorf mit 17 anderen Klöstern wegen des im Krieg gegen Friedrich den Schönen erlittenen Schadens Steuerfreiheit für alle Zeit. Die nachfolgenden Herrscher gaben die Erlaubnis, jede Woche 24 Scheiben Salz zollfrei von München nach Augsburg zu führen.

Aus der zweiten Hälfte des 14. Jh ist die Schilderung einer Propstwahl überliefert. Juli 1371 Probst Ulrich gestorben war, schritt man zur Wahl des Nachfolgers. Doch man konnte sich zunächst auf keinen Kandidaten einigen. Der Bischof schickte einen Kommissär, um die Wahl zu überwachen. Die Wahl kam damals mit den neuen Kleidern, Paramenten und Weihefeierlichkeiten auf 400-470 Gulden und belasteten die Finanzen des Klosters erheblich. Übrigens: 43 Pröpste leiteten das Kloster in den 557 Jahren von der Gründung 1226 bis zur Aufhebung 1783.

Schwache Pröpste hatten meist einen Verfall der Klosterdisziplin zur Folge. Noch im gleichen Jahr wurde ein neuer Propst Erhard Prunner gewählt, der 20 disziplinlose Konventuale aus dem Kloster warf. Unter ihm wurde Indersdorf wieder zum Vorzeigekloster, aus dem 31 Chorherren als Pröpste und Dekane an andere Klöster versetzt wurden.

Indersdorfer Reformbewegung 1418 Im 14. Jh lag das Klosterleben in Deutschland darnieder. Die Mönche hatten zunehmend Privateigentum, während das Kloster immer mehr verarmte.

Darin sahen Zeitgenossen die Hauptursache am Verfall des geistlichen und sittlichen Lebens. Die Sorge um die Privatgüter zwang die Mönche, sich häufig aus dem Kloster zu entfernen. Die Visitationsprotokolle dieser Jahre zeichnen ein düsteres Bild. Sie ging von dem in Böhmen liegenden Augustiner-Chorherrenstift Raudnitz aus.

Er war von der päpstlich-französischen Partei als Gegenkaiser von Ludwig dem Bayern gewählt worden. Die Regeln haben sich im Handschriftenbestand des Klosters erhalten Clm 7720.

Sie breiteten sich von hier aus über viele bayerische Chorherrnstifte aus, sodass man von einer Indersdorfer Reformbewegung sprechen kann. Propst Prunner leitete persönlich diese Reformation von 24 Augustinerstiften darunter Beuerberg, Polling, Beyharting, Rottenbuch und Schlehdorf bis nach Neustift in Südtirol.

Besonderen Wert legten die neuen Statuten auf die Verpflichtung zu wissenschaftlicher Arbeit und auf tätige Nächstenliebe. In der Klostervisitation des Jahres 1426 wird Indersdorf als Musterbeispiel eines reformierten Augustinerstifts bezeichnet.

Da war das Ursprungskloster in Raudnitz schon von den Hussiten zerstört worden 30. Sie beantragten als Schiedsgericht von sich aus eine Visitation, die von den Bischöfen Johannes Tulbeck aus Freising 1453-1473 und den Äbten von Weihenstephan und Scheyern im Jahr 1460 durchgeführt wurden.

Der zog damals von Indersdorf zu den Benediktinern nach Tegernsee. Diese Begebenheit zeigt, dass es im ausgehenden Mittelalter nicht nur Disziplinlosigkeit im Weltklerus und der Vernachlässigung des Armutsgelübdes In welcher Zone liegt Lohhof? den Franziskanern führte, sondern auch den fast übereifrigen Ernst pastoraler Praxis in den reformierten Chorherrenstiften.

Die Reform hatte auch Auswirkungen auf das kirchliche Leben außerhalb des Klosters. Die Chorherrn hielten vor jedem Kirchenfest und vor jeder heiligen Zeit Predigten, in denen sie dem Volk den Sinn der Feste und die Riten und religiösen Bräuche Bruderschaft, Heiligenverehrung, Wallfahrt erklärten. Dass es dazu einer Reform In welcher Zone liegt Lohhof?, lässt auf viele Versäumnisse im religiösen Leben der Zeit schließen. Ludwigs Motive für den Vorstoß sind unklar. Möglicherweise wollte er durch einen Verwüstungszug günstige Friedensbedingungen erzwingen.

Schlimm war aber auch die Gegend um Indersdorf mitgenommen worden. Die Klosterschwaige in Wagenried wurde niederge-brannt, dazu Freymann bei Petershausen und die abgegangenen Höfe Kreuth und Winden. Der Schadenersatz gegen den Ingolstädter Wittelsbacher war schwer durchzusetzen.

Der Indersdorfer Propst Erhard Prunner drang damit in Ingolstadt nicht durch. Er beschwerte sich beim päpstlichen Gesandten Breda, dann bei Kaiser Sigismund und schließlich beim Papst selbst, den er auf dem Konzil von Basel zusammen mit dem Kaiser antraf. Klara München einen Schadenersatz von 5. Ob der Verurteilte dieses Urteil erfüllt hat, ist nicht bekannt.

In den Ortschaften Indersdorf und Glonn fielen der Krankheit 180! Personen, im Kloster 4 Priester, 3 Kleriker 3 Laienbrüder zum Opfer. Kloster als soziale Einrichtung Das Kloster Indersdorf war -wie die übrigen Klöster- zur damaligen Zeit auch eine große Sozialstation.

Staatliche Leistungen für Arme und Kranke fehlten. Es gab im Jahr mehrere solche Almosentage: Am Allerseelentag bekamen Arme zwei Brezen. Auch die Bevölkerung der Umgebung genoss die medizinische Fürsorge. Der Wein für Mönche und Bewohner kam zunächst aus den Weinbergen bei Kehlheim. Als das In welcher Zone liegt Lohhof? sich verschlechterte, erwarb die Klostergemeinschaft 1499 einen Weinberg bei Krems an der Donau, der einen lieblicheren Wein hervorbrachte.

Selbst bei den Abgaben Zehent der Pächter In welcher Zone liegt Lohhof? Indersdorf, so wie die anderen Klöster, nicht so hart, wie manche Adelige. Als nach der Säkularisation die In welcher Zone liegt Lohhof? Bauern und Handwerker befreit wurden und dann Steuern zahlen mussten, zeigte sich, dass es nun keine sozialen Rabatte mehr gab. Landtafeln des Kartographen Apian 1568 Das Kloster Indersdorf ist als bedeutender Grundbesitzer und als geistliches Zentrum des Dachauer Hinterlands natürlich auf den Landtafeln des Kartographen Philipp Apian verzeichnet.

Dieser hatte im Jahr 1568 24 Landtafeln erstellt, die zusammen eine Landkarte im Maßstab 1:144. Die Genauigkeit der Landkarten war hoch; noch Napoleon benutzte sie In welcher Zone liegt Lohhof?

den Einmarsch in Bayern. In der Karte und in der begleitenden Landesbeschreibung sind nur die bedeutendsten Orte mit Gebäuden dargestellt. Die Indersdorfer Zeichnungen zeigen noch den Zustand des Klosters vor den barocken Umbauten unter Caspar Schlaich 1604-1618 und Gelasius Morhart 1748-1768. Auf den Bildern von Apian sind die gotischen Turmspitzen zu erkennen, die heute wieder das Bild prägen, sowie das Kirchendach und der bewehrte Klosterturm heute Schneiderturm. Eine mit feinen Punkten am Kloster vorbeiziehende Linie erinnert an die Grenzlage Indersdorfs zwischen den Landgerichten Dachau Kloster und Kranzberg Dorf.

Diese Grenze trennte über 250 Jahre, bis kurz zuvor 1505die selbstständigen und oftmals verfeindeten Herzogtümer Niederbayern und Oberbayern. Dazwischen wurden die überlebenden Bewohner in den Städten und Dörfern in Ruhe gelassen, weil sich die Kriegsereignisse in anderen Gegenden abspielten.

Das Kloster Indersdorf wurde bei allen vier Durchzügen angegriffen und geplündert. Kirche, Sakristei, Bräuhaus und Bauhof wurden ausgeraubt, 38 Pferde, 152 Rinder, 150 Schweine und das restliche Vieh weggetrieben, die Öfen zerschlagen und die Vorräte entwendet. Zudem wurden Fenster und Türen der Kirche herausgebrochen. Dem Niederbrennen beim Abzug der Schweden entging das Kloster nur wie durch ein Wunder, weil die Leute in der Nachbarschaft die schon gelegten Brände in der Annakapelle löschten.

Diese behandelten die Grundholde der Mönche mit Freundlichkeit und Milde, so daß auch diese alsbald Zutrauen gewannen und In welcher Zone liegt Lohhof? Ermangelung eines bessern einstweilen sich darein schickten, in den Schweden ihre neuen Herren zu erkennen.

Gustav Adolf sendet ihnen aber einen neuen Herrn, der auch das Kloster in Brand stecken will; doch die Schweden waren nicht zahlreich genug, um ein In welcher Zone liegt Lohhof? verhindern zu können. Er verbrachte drei Jahre in den Gefängnissen von Augsburg, Donauwörth und Nördlingen.

Alle Patres bis auf vier, die die Pfarrei zu versehen hatten, wurden in andere Klöster verschickt. Der in Ingolstadt versteckte Kirchenschatz wurde zu Geld gemacht. Doch 1634 kamen die Schweden wieder und plünderten das Wenige, das inzwischen wieder angeschafft war. Danach flauten die Kampfhandlungen ab und man versuchte mit Mühe, die abgebrannten Güter mit Hilfe des Kirchenschatzes und mit dem Verkauf der Güter wieder aufzubauen.

Doch 1646, beim letzten Einfall der Schweden und 1648, beim Rückzug, plünderte marodierendes Kriegsvolk, zu dem auch die kaiserlichen Truppen gehörten, das Kloster zum dritten und vierten Mal.

Wieder nahmen sie alle Vorräte an Getreide, Viktualien, Vieh und Hausrat gewaltsam weg. Wiederholt mussten die Chorherren fliehen. Bauern und Mönche wurden ermordet oder fielen der Pest zum Opfer. Neue Bauern mussten aus den Gebieten geholt werden, in denen der Krieg nicht so gehaust hatte: aus Tirol, der Steiermark und Kärnten sowie aus Baden. Im 30jährigen Krieg wurde das früher so reiche Kloster so stark getroffen, dass es sich wirtschaftlich nicht In welcher Zone liegt Lohhof?

ganz erholte. Niemand wollte mehr die Verantwortung für das Kloster übernehmen und das Amt des Propstes ausüben.

Der Propst des Klosters war damit nicht nur der Pfarrer des Dorfs, sondern auch der Gerichts- und Grundherr über sämtliche Untertanen. Spanischer Erbfolgekrieg 1701-1712 Im Jahr 1703 erreichten die kriegerischen Auseinandersetzungen des Spanischen Erbfolgekriegs auch das Dachauer Land. Bayern war mit Frankreich gegen Österreich verbündet. Als 1703 die österreichischen Husaren Bayern besetzten und ausplünderten, mussten die Indersdorfer Mönche nach München flüchten.

Ein Jahr später kamen die Feinde wieder. August zu Indersdorf Alles rein ausplünderten. Propstweihen - hohe Kosten Ein nicht zu übersehender Posten in den Kirchenrechnungen waren die hohen Kosten der Weihe der Pröpste Benediktion.

So kostete die Weihe von Propst Jakob Küpferle 1663 325 Gulden ohne die Tafelrechnung, für Georgius Mall 1673 392 Gulden, obwohl Georgius zusammen mit den Äbten von Ettal und Weihenstephan benediziert worden war und sie sich die Kosten teilen konnten. Propst Dominikus Vent zahlte 1696 schon 433 Gulden, dazu noch die Gebühren ans Domkapitel für die Zustimmung zur Wahl. Das waren nur die offiziellen Gebühren an den Bischof. Daneben hat man auch z.

Ein Gulden hatte eine Kaufkraft von rd. Wallfahrten Wie auch viele andere Klöster in Bayern bemühte sich auch Indersdorf, in seinem geistlichen und wirtschaftlichen Herrschaftsbereich Wallfahrtsstätten zu fördern bzw. Schließlich brachte eine Wallfahrt geistliche Anerkennung und wirtschaftliche Vorteile. Diese Bemühungen hatten aber nur begrenzten Erfolg. Es gab mehrere kleinere Wallfahrten in Pipinsried St. Mauritius und eine etwas größere in Ainhofen Maria.

Eine wirklich große Wallfahrt war nicht dabei. Die Pröpste versuchten 1646 sich den damals neu entstandenen Wallfahrtsort Taxa einzuverleiben, zumal dort auch Augustiner-Chorherren lebten. Doch der Freisinger Bischof lehnte das entsprechende Gesuch ab, mit der fadenscheinigen Begründung, man wisse nicht, wie lange der Zulauf des Volkes anhalte. Lucius Auch für die Klosterkirche in Indersdorf selbst versuchte man eine Wallfahrt einzurichten.

Diese Muttergottesfigur, die heute in der Rosenkranzkapelle steht, ist aber nicht Ausgang einer Wallfahrt geworden. Ein weiteres Bild zeigt das Gnadenbild Maria-Hilf zusammen mit den vier heiligen Märtyrern Julius, Innocentius, und deren Skelette an den Seitenaltären liegen sowie dem seligen Bruder Marold. Doch auch dieses Bild mit so vielen Heiligen zog keine Pilger an.

Julius Auf eine Verehrung des seligen Marold eines Bruders aus dem eigenen Klostersder im 12. Warum der Freisinger Bischof die Verehrung untersagte, ist nicht bekannt. Der träge Rothfluß treibt durch diese ganze Gegend sein Unwesen nach Belieben, und ich bin nach einem lange anhaltenden, trocknen Wetter über häufige, nie austrocknende Pfützen und über noch schlechtere Prügelbrücken gekommen, durch deren eine -ungeachtet aller Vorsicht- ein Pferd fiel.

In welcher Zone liegt Lohhof? des Stifts 1783 Das Stift wurde auf Betreiben des bayerischen Kurfürsten Karl Theodor durch päpstliche Bulle vom 24. Eigentlicher Grund aber war das Bestreben des Herzogs, dadurch an die Güter Indersdorfs zu kommen. Nach einem Verzeichnis aus der Mitte des 18. Das Vermögen des Klosters überstieg somit die Schulden um das Vielfache. Der Indersdorfer Propst bat mit Schreiben vom 25.

Obwohl der Propst in einem weiteren Schreiben die Vermögensverhältnisse richtiggestellte und sich auch der Freisinger Fürstbischof von Welden 1768-1788 auf die Seite von Indersdorf schlug, wurde das Stift aufgehoben.

Als vorbereitende Maßnahmen sollten die kurfürstliche Hofkapelle an der Residenz und das Kollegstift zu Unserer Lieben Frau in München vereinigt werden. Dieses mußte mit dem nötigen Kapital ausgestattet werden. Letztendlich wurde dafür das Vermögen des Klosters Indersdorf verwendet.

Ein günstiger Nebeneffekt der frühen Schließung war, dass In welcher Zone liegt Lohhof? vom Klostersturm der 1803 verschont blieb und jetzt eine der besterhaltenen Klosteranlagen Bayerns ist.

Paul, die sich der Erziehungsarbeit widmeten u. Hundt, das Kloster beherberge jetzt eine 160 Zöglinge zählende Rettungsanstalt für verwahrloste Kinder. Sie betrieben einen Kindergarten, eine Hauswirtschaftsschule und eine Mädchenrealschule mit Internat.

Stift durch die Erzdiözese München und Freising übernommen. Es beherbergt seit 1992 eine Realschule für Mädchen und seit 1999 auch für Buben. Weiteres zur Geschichte des Klosters siehe G eschichte der Pfarrei und der Kirche Das Kloster Indersdorf war auch eine große Pfarrei.

Es übte darüber hinaus in weiteren Pfarreien die Seelsorge aus oder hatte das Besetzungsrecht für deren Pfarrer. Die Pfarrei Indersdorf war mit 9 Filialkirchen die bedeutendste.

In welcher Zone liegt Lohhof?

Dazu gehörten über viele Jahrhunderte die Filialkirchen Glonn, Ottmarshart, Straßbach, Albersbach, Harreszell, Langenpettenbach, Ainhofen, Arnzell und die Marktkirche St. Grund waren die geringen Einkünfte des Klosters, die nicht ausreichten, um die weitgerühmte und In welcher Zone liegt Lohhof?

Gastfreundschaft der Mönche pflegen zu können. Deshalb sprach der ebenfalls als großzügig geltende Freisinger Bischof Gerold die Pfarrei Glonn mit allen pfarrlichen Rechten dem Chorherrenstift zu. Die geistliche Betreuung der vielen Filialen war schwierig.

Die Vikare wohnten im Kloster und mussten täglich den beschwerlichen und teils langen Weg zu den Kirchen auf sich nehmen.

Zeitzonen Deutschland

Deshalb wurde 1734 in Langenpettenbach eine Außenstelle Expositur eingerichtet, in denen die zwei Pater wohnten, die die nördlichen Pfarreien betreuten. Nachdem Langenpettenbach 1864 eine eigene Pfarrei geworden war mit Ainhofen und Arnzellblieben der Pfarrei Indersdorf noch fünf Filialkirchen.

Vor 1519 scheint auch Schwabhausen eine Filiale gewesen zu sein, die dann gegen Ainhofen eingetauscht worden ist. Das mutmaßt der Indersdorfer Chorherr Georgius Penzl 1697-1748 in seiner Chronik des Klosters Indersdorf. Blick von Nordwesten Seit 2002 bilden die Pfarreien Westerholzhausen, Langenpettenbach, Indersdorf und seit 2005 Niederroth den Pfarrverband Indersdorf.

Nikolaus, der gleich dem hl. Die Kapelle lag dort, wo später das Kapitel gebaut wurde, in der Mitte des heutigen engeren Klosterbaus. Schon bald wurde die Nikolauskapelle für die Gottesdienste zu klein und man errichtete einen hölzernen Anbau für die Gläubigen, die die Predigten hören wollten. Die umgebaute Kirche, Predigerkirche genannt, wurden 1128 von Salzburger Erzbischof Konrad I.

Von dieser Kirche aus dem Jahr 1128 sind noch der Grundriss und das romanische Portal erhalten. Nach einem Jahrzehnt mit somerlichen Frösten und Nässe und darauf folgend einigen Jahren großer Trockenheit man konnte durch Rhein und Donau waten gab es 1231 eine große und anhaltende Teuerung. Klosterbrand 1249Der Brand entstand durch einen unvorsichtigen Mesner beim Auslöschen einer Kerze am Altar im Predigthaus.

Das war, wie erwähnt, ein hölzerner Anbau für die Gläubigen, die in der Nikolauskapelle keinen Platz gefunden hatten, aber der Messe beiwohnen und der Predigt zuhören wollten. Dieses Predigthaus stand auf dem Platz der heutigen Kirche.

Dem Feuer fiel das In welcher Zone liegt Lohhof? Kloster zum Opfer. Wichtig für die Mönche war, dass es unter Einsatz des Lebens gelang, das Ziborium aus dem Tabernakel unversehrt zu retten. Auch das Archiv blieb erhalten.

Die Gebäude sollen als Fachwerkbauten errichtet gewesen sein, eine Bautechnik, die damals in Oberbayern völlig unbekannt, aber im Elsass, aus dem die ersten Mönche kamen, gebräuchlich war. Diese Bauten sind aber bei Bränden besonders anfällig. Die Mönche wurden zum Almosensammeln auf Reise geschickt; doch damals war wegen der vielen Missernten im Land kaum etwas zu holen. Zudem halfen ihm die bayerischen Herzöge Heinrich und Ludwig durch weitere Schenkungen in Perchach und Petenbach aus.

Aber das Geld reichte nur für einen richtigen Turm; es ist der heutige Nordturm links. Zweite Kirche 1264 Nach dem Klosterbrand im Jahr 1249 und 15 Jahren des Wiederaufbaus wurde die Kirche 1264 neu geweiht. Diese im spätromanischen Stil errichtete Kirche steht in ihren Außenmauern großenteils heute noch.

Sie hatte ein niedrigeres Bodenniveau als heute, besaß einfache Pfeiler ohne Wandgliederungen, kleine Fenster und Flachdecken in In welcher Zone liegt Lohhof? drei Schiffen. Aus der Bodenplatte dieser Kirche stammt der größte Backstein Bayerns mit den Ausmaßen von 74 x 72 x 13 cm und einem Gewicht von 150 kg! Man hat ihn 1972 bei Grabungen für den Einbau einer neuen Heizung gefunden. Bis 2014 war er im Bauarchiv des Landesamts für Denkmal-pflege in Thierhaupten deponiert.

Seitdem befindet sich der Backstein-als eines der ungewöhnlich-sten Ausstellungsstücke- im Augustiner Chorherren Museum von Indersdorf das im Übrigen 2015 mit dem Bayerischen Museumspreis ausgezeichnet wurde. Dieser Indersdorfer Backstein veranlasste die Autorin Ulrike Gertz sogar In welcher Zone liegt Lohhof? Überlegung, ob womöglich die Wittelsbacher die Begründer der Ziegelarchitektur in Altbayern waren. Der Propst und Chronist Morhart vertrat im 18. Allerdings gibt Wacker zu bedenken, dass die Innenwände des Kloster ganz aus Holz bestanden und selbst die Klostermauer nur ein Holzzaun gewesen sei.

Dies hätte man mit einer Ziegelbrennerei wohl anders gestaltet. Weiteres zum Backstein Interdikte Zur Zeit des 2. Kirchenbaus galt eines der vielen Interdikte, die das Glaubensleben schwer beeinträchtigten. Ein Interdikt war im Mittelalter eine kirchliche Strafmaßnahme, die in der Regel vom Papst oder vom Bischof gegenüber dem Herzog ausgesprochen wurde. Es bedeutete eine Schließung der Gotteshäuser, In welcher Zone liegt Lohhof?

Einstellung der Gottesdienstes, das Verstummen der Kirchenglocken und das Versagen der Sakramente und des kirchlichen Begräbnisses im gesamten herzoglichen Gebiet. Allerdings wurde manchmal zur Umgehung des Interdikts die im Tabernakel aufbewahrten geweihten Hostien auf dem Altar aufgestellt und die Kirchentüren aufgesperrt.

So konnten die Menschen das Altarsakrament von außerhalb der Kirche verehren. Dies genügte vielen Leuten, die diese Verehrung wichtiger nahmen als die Messfeier. Interdikte trafen in der Regel Unschuldige und waren darauf angelegt, in breiten Schichten des Volkes, des niederen Klerus und der Mönche Verärgerung über den Herzog zu erzeugen und ihn so zum politischen Kurswechsel zu zwingen.

Die seelsorgerische Betreuung der Bevölkerung und die Disziplin des Klerus litt darunter erheblich. Nicht immer wurde das Interdikt streng eingehalten, manchmal wurden auch Ausnahmen gewährt oder Schlupflöcher eröffnet.

Damals beklagte sich der Freisinger Bischof Konrad I. In der von 1315 wird Indersdorf zwar als Kloster, nicht aber anders als Altomünster als Pfarrei erwähnt. Die ganze Ortschaft brannte ab; die Kirche blieb aber vom Feuer verschont.

Jh Um die Zeit von 1432 wurde die Kirche nach gotischem Zeitgeschmack umgestaltet: die Seitenschiffe wurden verkürzt, die flache Holzdecke wurde durch eine Gewölbedecke aus Stein ersetzt. Bei der Renovierung 1972-84 stellte man fest, dass das gotische Tonnengewölbe eine beachtliche Dicke von 45 bis 50 cm Ziegelformat 42 x 21 x 9 cm hat.

Außerdem wurde der Boden im Chorraum angehoben, drei neue Altäre angeschafft, die Annakapelle im Norden und die Rosenkranzkapelle im Süden errichtet, eine weitere Vorhalle im Westen angefügt und ein zweiter Turm Südturm dazu gebaut und der Nordturm erhöht. Dazu kam ein Geläute von sieben Glocken, die in Augsburg von Meister Paul gegossen wurden.

Außerdem exhumierte Propst Erhard In welcher Zone liegt Lohhof? Gebeine der Stifterfamilie in der Nikolauskapelle und baute für sie ein prächtiges Hochgrab inmitten des Altarraums der Klosterkirche dieses Hochgrab wurde 1613 wieder abgetragen. Jh, erweiterte man die Zahl der Seitenaltäre wohl auf die heutige Anzahl.

Damals wurden drei neue Altäre errichtet. Rechts sehen sie das an der Weiheurkunde von 1494; auf ihm ist die Verkündigung Mariens dargestellt. Sie weisen auf eine besondere Auszeichnung der Indersdorfer Pröpste hin, auf das sog. Dies sind die Insignien der Bischöfe. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass dies auch für die Prälaten von Klöstern Äbte oder Pröpste gilt. Vatikanischen Konzil in den 1960ern musste ihnen dieses Recht verliehen werden.

In Indersdorf war dies zweimal der Fall. Das erste Infulrecht wurde im Mittelalter verliehen. Auch Indersdorf, das zu Bayern-München gehörte, war Leidtragender dieser Raubzüge. Die betroffenen Klöster vereinigten sich unter der Führung des Indersdorfer Probstes Erhard Prunner, um gemeinsam gegen den Herzog vorzugehen.

Hilfe konnte nur vom Kaiser und der Kirche kommen. Als sich 1433 der Kaiser und viele Bischöfe beim Konzil in Basel aufhielten, reiste Prunner dorthin und schilderte mit so großer Beredsamkeit die Untaten von Ludwig dem Gebarteten, dass ihm alle Beistand zusagten.

Der Kaiser verlieh ihm bei dieser Gelegenheit das Infulrecht für Indersdorf Jus mytrae et baculi ; zugleich schenkte er ihm eine Inful und einen Stab in kostbarer Fassung. Das Problem dieses neu erworbenen Infulrechts für Indersdorf war, dass es nur vom Konzil und dem Kaiser verliehen, nicht aber vom Papst bestätigt worden war; dies wäre nach dem Kirchenrecht erforderlich gewesen. Konzil und Papst lagen In welcher In welcher Zone liegt Lohhof? liegt Lohhof?

im erbitterten Streit miteinander. Um nicht in den Streit hineingezogen zu werden, machte Prunner während seiner Zeit als Propst von dem Infulrecht keinen Gebrauch. In der Barockzeit wollte man den Mangel beheben, um bei den feierlichen Hochämtern mit unangefochtener Berechtigung die Inful und den Stab tragen zu können.

Allerdings musste das Kloster für dieses Recht bezahlen. Die Infulsteuer bildete fortan einen bedeutenden Posten auf der ohnehin sehr langen Ausgabeliste. Auch den Propststab musste das Kloster auf eigene Kosten herstellen lassen. Er diente mehreren Pröpsten als Insignie. Im Augustiner-Chorherrenmuseum wird ein Stab aufbewahrt, der aus der Barockzeit 18. Der 1,92 cm hohe Stab bestehtaus vier Teilen, die miteinander verschraubt sind.

Die stark verzierte Krümme besteht aus vergoldetem Kupferblech. Über den Propststab hat der Heimatverein Indersdorf einen Kurzfilm Dauer 4 Min. Petri et Pauli ac B. Die Pfarrei habe vier Filialkirchen, nämlich s. Bartholomaei im Ort Indersdorf, s. Emmerami in Glan cum sepulturis mit Friedhöfens. Ottiliae in Straspach et s. Weiter heißt es, diese Kirchen würden vom Provisor, dem Sachverwalter, Frater Mauritius Pflegehärl betreut. Viti in Ärnzell et B. Langenpettenbach wurde damals schon als eine Art eigene Pfarrei behandelt.

Die Gesamtpfarrei von Indersdorf hatte damals rd. Indersdorf mit seinen 7 Filialkirchen gehörte somit zu den größten Pfarreien des Dachauer Landes. Mehr Gläubige hatte nur Vierkirchen 800.

Visitationsbericht von 1560 Im Jahr 1560 ordnete der Freisinger Bischof Moritz von Sandizell auf Druck des bayerischen Herzogs Albrecht V. Die Visitation wurde durch bischöfliche und durch herzogliche Bevollmächtigte durchgeführt.

Weihnachtsmedaille Grund war die durch die Reformation Luthers 1517 entstandene religiöse Unruhe, die jedenfalls in Teilen des Bistums zur Zerrüttung des geistlichen Lebens geführt hatte. Durch die Visitation wollte der Bischof einen detaillierten Einblick in die religiöse Situation der Pfarreien gewinnen. Insbesondere sollte festgestellt werden, ob die Pfarrer und die Gläubigen noch die katholische Lehre vertraten oder der neuen Lehre anhingen.

Daneben interessierte die Prüfer die Lebensführung der Pfarrer sowie Umfang und Qualität ihrer religiösen Kenntnisse. Dabei wurden das Kloster Indersdorf insgesamt sowie alle Mönche einzeln überprüft. Zur Pfarrei schreiben die Visitatoren, es gebe 400 Communicantesvon denen keiner die Kommunion unter beiden Gestalten begehre. Wiedertäufer oder andere Schwärmer gebe es nicht, auch niemand, der dem Gottesdienst fernbleibe. Er predige an den Feiertagen aus katholischen Büchern. Die Pfarrkinder verhielten sich beim Gottesdienst unverdächtig und beichteten zweimal in der Fastenzeit.

Sie bezahlten den Zehent an das Kloster. Die letzte Firmung liege 4 Jahre zurück. In der Kirche würden das Allerheiligste, die heiligen Öle und die Reliquien mit Ehrerbietung und ohne Mangel aufbewahrt. In der Sakristei seien schöne goldene Messgewänder vorhanden, die sauber gehalten würden. Bruderschaften Bruderschaften sind kirchlich errichtete Körperschaften, die -je nach Ausrichtung- allen Personen oder nur verschiedenen Personenkreisen Zunftbruderschaften offenstehen.

Die theologische Wurzel bildet die Vorstellung von der Gemeinschaft der Kirche, zu der auch die Verstorbenen gehören Corpus Christi Mysticum. Ein Hauptanliegen ist das religiöse Totengedenken. Dazu treten weitere Ziele Caritas, Förderung individueller Frömmigkeit. Bruderschaften stehen unter dem Patronat eines Heiligen oder einer Heilstatsache wie z.

Marianische Bruderschaften beziehen sich auf unterschied-liche Marienfeste oder Gnadenbilder oder treten auch als Rosenkranz- und Skapulierbruderschaften auf. Eine Wurzel des Bruder-schaftswesens dürften die frühmittelalterlichen Gebetsverbrüderungen sein.

Bruderschaften sind im Raum des heutigen Bayerns seit dem Spätmittelalter belegt, entstanden überwiegend jedoch im 15. Nach einem Rückgang im 16. Jahrhundert erlebte das Bruderschaftswesen in der Barockzeit eine neue Blüte. Die durch die Gegenreformation eingeleitete Erneuerung des religiösen Lebens führte zur Gründung zahlreicher neuer Bruderschaften. Gegenüber dem Mittelalter, in dem oft auch soziale Leistungen gefordert wurden, bezogen sich die Verpflichtungen, die die Mitglieder der Bruderschaften eingingen, in der Barockzeit fast ausschließlich auf geistliche Tätigkeiten.

Jahrhundert erhielten Bruderschaften durch das katholische Vereinswesen Marianische Kongregation, Dritter Orden, Missionsverein, Kolpingsverein eine neuartige Konkurrenz. Die meisten erloschen im Laufe des 20.

Rosenkranzbruderschaft Die ersten Rosenkranzbruderschaften gab es in Bayern schon kurz nach der Gründung der ersten Kölner Rosenkranzbruder-schaft im Jahre 1475. Hierher nach Indersdorf kam sie aber erst 150 Jahre später.

Hauptfest war das Rosenkranzfest, In welcher Zone liegt Lohhof? die Frauenfeste Marienfeste und der 1. Sonntag im Monat mit Rosenkranz Mai, Oktober. Die Feste wurden mit Rosenkranzgebet oder Vesper, jeweils mit Predigt und Procession gefeiert. Das Vermögen betrug 1880 rd. Für die Mitglieder bestand die Verpflichtung, in jeder Woche den Rosenkranz mit seinen drei Gesätzen, den Freudenreichen, Schmerzhaften und Glorreichen, zu beten.

Erhalten ist noch ein Bruderschaftsdokument aus dem Jahr 1716, in dem die Bruderschaftsleitung in der ausufernden Diktion der damaligen Zeit die Mitgliedschaft bestätigt und bescheinigt wird, dass für das Mitglied nach dem Ableben ein Seelenamt und Jahrtagsmessen gelesen werden.

Wenn Sie den Originaltext des Mitgliedsbriefs oder den alljährlich von den Mitgliedern zu sprechenden Gelöbnistext lesen möchten, Isidoribund Nur 5 Jahre später, 1635, wurde der Isidoribund Indersdorf gegründet, der noch heute besteht.

Es ist eine Vereinigung ohne Satzung und Statut, aber mit reichlicher Überlieferung. Seine Gründung geht zurück auf die Wirren im 30jährigen Krieg, als 1632 und 1634 die Schweden in Indersdorf einfielen. In dieser Not schlossen sich die Menschen zusammen und wählten den Hl. Isidor, der damals als Patron der bäuerlichen Bevölkerung verehrt wurde, als ihren Beschützer.

Das älteste Zeugnis des Bundes ist ein zinnerner Pflug mit der Jahreszahl 1765. Im Jahr 2022 hatte der Bund 250 Mitglieder. Der Mitgliedsbeitrag betrug 1 Euro pro Jahr.

Für jedes Mitglied wird nach dessen Tod eine Heilige Messe gefeiert. Wenn Sie mehr über den Isidoribund und seine Feste am Unsinnigen Donnerstag wissen möchten, von Josef Berghammer Verein christlicher Mütter Weitere 240 Jahre später wurde der Verein christlicher Mütter gegründet errichtet am 27.

Dreißigjähriger Krieg Im Dreißigjährigen Krieg wurden Kloster und Kirche schon beim ersten Einfall In welcher Zone liegt Lohhof? Schweden geplündert. Eine Brandschatzung konnte aber glücklicherweise verhindert werden. Mehr zu den Ereignissen im 30jährigen Krieg in Indersdorf Nach dem Krieg musste der damals noch gotische Bau im Inneren erneuert werden; dies geschah aber bereits in der Formensprache des Barocks.

Zur Finanzierung des Wiederaufbaus verkaufte das Kloster mehrere noch erhaltene Bauernhöfe. Die Bevölkerung war durch Pest und Krieg so dezimiert worden, dass Zuwanderer aus Tirol, der Steiermark und aus Baden angeworben werden mussten. Ansicht 1683 von Jahann Franck B arockisierung der Kirche 1. Der Bildhauer Christoph König erhielt für zwei nicht mehr erhaltene Altarfiguren des hl. Dass der Maler mehr erhielt als der Bildhauer lag an den hohen Kosten der Farbe. Vermutlich war am Hochaltar als zentrales Bildnis eine Marienkrönung dargestellt, weil einem anderen Fassmaler, Wolfgang Prandtstetter, im Jahr 1670 für die Fassung und Vergoldung einer Hl.

Dreifaltigkeit und einer Maria am Hochaltar ebenfalls 30 Gulden gezahlt wurden. Um 1665 hatte man auch 12 große Leinwandbilder vom Maler Kaspar Engelschalk erworben, die das Ordensleben thematisierten und die an die oberen Wände sechs größere im Chor, sechs kleinere im Langhaus gehängt wurden. Der Künstler erhielt dafür 135 Gulden für die Chorbilder, 53 Gulden für die Langschiffbilder.

Diese Gemälde mussten bei der Umgestaltung um 1755 den Rokokofresken von Matthäus Günther weichen. Am Chorbogen stand bis 1680 ein Kreuzaltar, auf dem die Gottesdienste für die Pfarreiangehörigen gefeiert wurden der Hochaltar war für die Mönche reserviert. Dieser Kreuzaltar wurde noch unter Propst Jakob Kipferle 1663-1673 im Rahmen der Entfernung des Lettners nach Westen verschoben. Mall den erwähnten Kreuzaltar abtragen und an dieser Stelle eine neue Gruft anlegen. Darin liegen er selbst und zwei seiner Nachfolger begraben.

Zu beiden Seiten entstanden zwei weitere Probstgrüfte. Als Symbole sind Totenköpfe angebracht, einmal In welcher Zone liegt Lohhof? einer Schlange, ein weiteres Mal mit einem Frosch zwischen den Zähnen. Diese Gruft wurde 1755 erneuert. Im Zuge dieser Baumaßnahmen pflasterte man die Kirche mit weißen Steinplatten und stellte ein neues Chorgestühl auf.

Damals lieferte Maler Andreas seine beiden Bilder für das Hauptgeschoss und den Auszug. Johann Hörmann 1640-1691 fasste im gleichen Jahr den Hochaltar. Nach seinem Tod im selben Jahr, führte sein Sohn Johann Georg das Werk zu Ende. Das Retabel des umgebauten Hochaltars mit den Wolff-Bildern entsprach naturgemäß noch immer In welcher Zone liegt Lohhof? Ausmaßen der romanischen Apsis. Riezinger 1704-1721 ließ die Kirche mit einer barocken Ausstattung versehen, die großenteils noch heute vorhanden ist.

Die Neuausstattung wird wohl mit Blick auf das 600-jährige Klosterjubiläum 1726 angeschafft worden sein. Er hat sieben Altäre errichtet. Im Einzelnen wurde neu errichtet bzw.

Gulden- die Nebenaltäre 1712-1716- die Kanzel 1717 mit Bildern von Hofmaler Johann 1667-1729- die Reliquienschreine mit den aus Rom kommenden Martyrern und Innocentius, die unter Beisein von Abt Benedikt aus Scheyern 1712 feierlich aufgestellt wurden. Dies alles erfahren wir durch die Predigt, die der erwähnte Scheyerner Abt Bernhard beim Seelenamt 30 Tage nach der Beerdigung, also am 13. Nach den Kirchenrechnungen wurden 1720 für den Hochaltar in der Klosterkirche zwei Büsten von Maria und Jesus erworben, die von Franz Anton geschnitzt und von Goldschmied Johann Sebastian Kipfinger mit Silber überzogen worden waren.

Kipfinger lieferte zudem ein großes, silbernes Standkreuz für die Sakristei in das Reliquien der Heiligen Stephanus und Laurentius eingeschlossen waren. Das Salär betrug 764 Gulden. Silberbüsten und Silberkreuz sind nicht mehr erhalten. Der Altarraum wurde nach dem Abbruch des Lettners durch ein hohes Chorgitter vom Langhaus abgetrennt. Dieses Gitter bekam durch Johann Georg Hörmann im Jahr 1718 einen neuen Anstrich; er erhielt dafür den hohen Betrag In welcher Zone liegt Lohhof?

300 Gulden. Durch zwei Türen neben dem Gitter konnte der Chorraum auch vom Kirchenschiff aus betreten werden. Dieses Gitter war nach Verlegung des Mönchs-Chors auf die Empore 1755 an der bisherigen Stelle entbehrlich und In welcher Zone liegt Lohhof? deshalb an seinen heutigen Standort am Beginn des Kirchenschiffs verlegt. Trotz der Umbauten dürfte das Kirchenschiff im Gegensatz zum Altarraum noch recht dunkel gewesen sein; Licht kam nur durch die kleinen romanischen oder gotischen Obergadenfenster herein.

Dies änderte sich erst durch den Rokoko-Umbau von In welcher Zone liegt Lohhof?. Über Indersdorf berichtet er, dass die Pfarrei in das Kloster inkorporiert und von einem Vikar aus der Mönchsgemeinschaft seelsorgerisch betreut werde. Der damalige Vikar heiße Herkulanus Veldner.

Die Pfarrkirche hatte neun Filialen. Seit 1524 waren Albersbach und Harreszell dazugekommen. Die Zahl der Communicantes war auf 1165 angestiegen. Dies ist zwar angesichts der Kriegsgräuel und der Pest bemerkenswert; der Anstieg der Gläubigen ist hier aber geringer ausgefallen als in den übrigen Pfarreien des Dachauer Landes. Rokokoausstattung 1752-58 In den Jahren 1752 bis 1758 erhielt der Kirchenbau seine heutige Rokokoausstattung.

Ein großzügiger, gelehrter und vor allem kunstsinniger Mensch, dem es auch an Kampfgeist nicht mangelte. Mit den Malern Matthäus Günther und Johann Georg Dieffenbrunner sowie dem Stuckateur Franz Xaver Feichtmayr rief er die besten bayerischen Künstler seiner Zeit nach Indersdorf.

Beide Bedingungen wurden nicht eingehalten. Zur Beruhigung der Mitbrüder präsentiert Morhart wider besseren Wissens einen Voranschlag, der Ausgaben von nur 3000 Gulden vorsah; ein über alle Zeiten bis heute beliebter Trick, um Baumaßnahmen durchzusetzen. Auch auf die Forderung der unveränderten Belassung des Chorraums war Morhart nur zum Schein eingegangen, denn Matth. Günther hatte von Anfang an erklärt, dass die engen Maße der Indersdorfer Kirche eine Umgestaltung des Altarraums erforderten.

Der Chorus psallentium müsse auf dem Chorus musicus seinen Platz finden, d. Umbaubeginn 1754 Der Umbau der Kirche begann im Sommer 1754. Mauerer schlagen den Putz von den Wänden, und über allem liegt trotz schützender Laken weißer Staub. Beim Abschlagen des Putzes zeigte sich, dass die Gurten des Gewölbes nur mit hölzernen Keilen verspannt waren und daher in der Tragfähigkeit gelitten hatten.

All das verfolgte der Dekan Pater Benno Muschhauser mit unverhohlenem Misstrauen und er regis-trierte auch, dass gleich im ersten Jahr an die 6000 Gulden verbaut wurden, das Doppelte des Vor-anschlags. Indersdorf 1762 Weiterbau 1755 Nach der Winterruhe wurde im Frühjahr 1755 wieder aufgebaut. Eine neue Gruft wurde fertiggestellt und mit feierlichem Hochamt In welcher Zone liegt Lohhof? Propst Morhart die Gebeine der Wittelsbacher Stifterfamilie vor dem Hochaltar in einem kupfernen Schrein bei.

Die feierliche Beisetzung mit Vigil nächtliche Feier und Seelenmessen fand am 21. Diesen neuen Stein ließ Propst Gelasius 1757 setzen. Die Grabsteine der Weichser und anderer Geschlechter wurden aus der Klosterkirche entfernt und im Kreuzgang oder in der Nikolaikapelle aufgestellt, der Kapitelsaal in das Sommerrefektorium verlegt. Als die Westempore in den Seitenschiffen bis zum nächsten Pfeiler verlängert wurden, schwand die Hoffnung der Mönche, die Empore könnte sich als zu klein erweisen, um sie alle beim Chorgebet aufnehmen zu können.

Sie bündelten ihre Enttäuschung in einer Eingabe an den Freisinger Fürstbischof vom 23. April 1755, worin sie sich gegen die Verlegung des Mönchschors verwahrten und um bischöflichen Schutz baten. In welcher Zone liegt Lohhof? Dokumente dieser Auseinandersetzung sind überliefert. Mehr über den Indersdorfer Chorstuhlstreit, in den sich der Bischof von Freising als geistliches Oberhaupt und der Herzog von Bayern als weltliches Oberhaupt conträr einmischten und letztendlich sogar den Papst bemühten, können Die Künstler der Rokoko-Umgestaltung waren die Freskenmaler Matthäus und Georg sowie der Stuckateur Franz Xaver Feichtmayr, die trotz der vorgegebenen In welcher Zone liegt Lohhof?

des Baues eine der prächtigsten Kirchen im In welcher Zone liegt Lohhof? nördlich von München schufen, mit Fassungen in Smalteblau und Rosa mit Vergoldungen und Brokatierungen.

Matthäus Günther und Feichtmayr arbeiteten eng zusammen; so malte Günter unmittelbar nach dem Aufbringen des Stucks die Flächen aus.

Feichtmayr erhielt In welcher Zone liegt Lohhof? den Rechnungsbüchern 1754: 550 fl. Günther legte zeitlich gesehen vor.

Schließlich malte er -nach dem Werkverzeichnis- in diesem Jahr noch die Klosterkirche von Fiecht und den Chor der Pfarrkirche Wilten bei Innsbruck aus. Dieffenbrunner führte die Arbeiten Günthers in Indersdorf fort, war aber künstlerisch sehr In welcher Zone liegt Lohhof?, weil er nach den Entwürfen Günthers malen musste.

Das Ergebnis ist denn auch nicht sehr meisterlich. Kunstkenner können die Werke leicht dem jeweiligen Maler zuordnen. Mehr über den Maler Matthäus Günther Aufhebung des Stifts Das Stift wurde auf Betreiben des bayerischen Kurfürsten Karl In welcher Zone liegt Lohhof?

durch päpstliche Bulle vom 24. Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche umgewidmet. Durch die frühe Aufhebung 20 Jahre vor der Säkularisation haben sich hier mehr erhalten als in anderen aufgehobenen Klöstern. In welcher Zone liegt Lohhof? besitzt die Pfarrei sehr wertvolle liturgische Geräte und Gewänder aus früher Zeit.

Ein großer Teil davon ist im ausgestellt. Mehr zur Aufhebung des Stifts Pfarrbeschreibungen im 19. Sie enthält auch einen Kurzbeschreibung der einzelnen Pfarreien. Grundlage dafür waren die 1817 von jedem Pfarrer nach einem vorgegebenen Muster eingereichten Pfarrbeschreibungen.

Die Tabellarische Beschreibung blieb bis zum Werk von Anton Mayer und Georg Westermayer die ausführlichste Darstellung. Sie wurde von der bischöflichen General-Vicariats-Kanzley ohne Namensnennung von Deutinger herausgegeben. Indersdorf mit 1 Beneficium und 2 Hilfspriestern Pfarr-und Salesianer-Kloster-Kirche; Patron Unser Frau Mariä Himmelfahrt ; Kirchweihfest am Sonntag nach Ulrich.

Markus Friettinger im Jahr 1711 gestiftete Beneficium I Salisianerkloster Indersdorf Filialkirche St. Bartholomäus: Gottesdienste an mehreren Festtagen; Kirchweihfest am Sonntag nach dem Rosenkranzfest Ottmarshart Patron hl.

Moritz; Kirchweihfest am Sonntag nach Jakobi 25. Ottilia; Kirchweihfest am Sonntag nach Ulrich Albersbach Patronat Kreuz-Erfindung; Kirchweihfest am Sonntag nach Michaeli 14. Kagerer, Hofcaplan und Beneficiat in München, Beneficialmessen gestiftet. Neuausschreibung der Pfarrei Im Jahr 1866 wurde die Pfarrei wegen des Todes des bisherigen Pfarrers im Königlich-bayerischen Kreis-Amtsblatt von Oberbayern ausgeschrieben, damit sich neue Interessenten für das Pfarramt bewerben konnten.

Dieser Ausschreibung können wir die Zahl der Gläubigen und vor allem die Gewinn-und Verlustrechnung der Pfarrei entnehmen. Die Ausschreibung im Amtsblatt war möglich und nötig, weil das Konkordat von 1817 Art. Klöstern oder Domkapiteln gebührt hatte. Im Übrigen gewährte es dem König das Präsentationsrecht auch auf alle Pfarreien, Kuratien und einfachen Benefizien, soweit dies schon seinen Vorfahren zukam.

Die Erledigung der katholischen Pfarrei Indersdorf, kgl. Im Namen Seiner Majestät des Königs von Bayern Durch den Tod des bisherigen Besitzers ist die katholische Pfarrei Indersdorf in Erledigung gekommen. Dieselbe liegt in der Erzdiözese München-Freising, im Dekanate Sittenbach und im k.

Sie zählt 1236 Seelen, 5 Filialen, 1 Schule und 1 Armenkinderinstitut und wird vom Pfarrer und 2 Hilfspriestern, von denen zur Zeit einer nicht gehalten wird, pastorirt.

Die Einkünfte dieser Pfarrei betragen: I. An ständigem Gehalte: aus Staatskassen an baarem Gelde 660 fl. Ertrag aus Grundstücken 16 fl. Aus den Einnahmen von besonders bezahlten Dienstverrichtungen: 1. Bezüge von gestifteten Gottesdiensten 220 fl. Aus herkömmlichen Gaben und Sammlungen bei der Gemeinde 13 fl. Fixe Bezüge zur Sustentation der Hilfsgeistlichkeit 600 fl. Bewerber In welcher Zone liegt Lohhof? diese Pfarrei haben ihre vorschriftsmäßig belegten Gesuche binnen 4 Wochen bei derjenigen k.

Kreisregierung, Kammer des Innern, zu übergeben, in deren Bezirk sie ihren Wohnsitz haben. Oktober 1866 Königliche Regierung von Oberbayern, Kammer des Innern Bei Beurlaubung des k. Diese bisher umfangreichste Diözesanbeschreibung sollte in erster Linie den praktischen Bedürfnissen der Diözesan- und Staatsverwaltung dienen.

In welcher Zone liegt Lohhof?

Darin ist auch die Pfarrei Indersdorf als eine der größten Pfarreien des Dachauer Landes enthalten. Ansicht 1856 Geographie: Indersdorf ist an der Glonn ziemlich tief gelegen. Die Pfarrei hat 1484 Seelen in In welcher Zone liegt Lohhof?

Häusern. Davon wohnen 967 Gläubige in 162 Häusern in Indersdorf selbst, die Übrigen in Albersbach 51 7Glonn 237 44Ottmarshart 73 12Siechhäusern 33 8Straßbach 36 7 und in 5 weiteren Weilern und Einöden.

Der Umfang der Pfarrei beträgt 19 km. Pfarrei: Das Präsentationsrecht liegt beim bayerischen König. Die Pfarr-Rechnung ergibt bei Einnahmen von 3269 M und Ausgaben von 1412 M einen Reinertrag von 1857 Mark. Ein Widum war nicht vorhanden. Der Grundbesitz umfasste nur 2 Tagwerk. Das Pfarrhaus war Teil der früheren Klostergebäude. Es ist geräumig, zu ebener Erde feucht und insgesamt nicht sehr passend; das Erbauungsjahr ist unbekannt. Im Pfarrhaus wohnen der Pfarrer und 2 Hilfspriester.

Jetzt, im Jahr 1874, ist eine Stelle unbesetzt. Die Matrikelbücher der Pfarrei beginnen 1603. Restaurirt durch Probst Gelasius 1755. Baustyl ursprünglich romanisch, jetzt Rococo. Erste Consecration der Kirche vorgenommen 1128 durch Conrad, Erzbischof von Salzburg. Seit 1879 ist für das Districtskrankenhaus ein eigenes Cemeterium mit Capelle angelegt. Gottesdienste an allen Sonn- und Festtagen. Am Tage nach Christi Himmelfahrt Bittgang nach Ainhofen, am Pfingstmontag Bittgang nach Straßbach.

Den Meßnerdienst besorgt ein angestellter Meßner, den Cantordienst der Lehrer. Benefizium: Bei der Pfarrkirche besteht das Kiening'sche Emeriten-Beneficium, gestiftet am 15. Adventssonntag halten; daneben hat er im Beichtstuhle, bei Leichengottesdiensten und bei feierlichen Prozessionen auszuhelfen. Er wohnt im neu In welcher Zone liegt Lohhof? Benefizialhaus mit Wurzgarten, das im Erdgeschosse etwas feucht ist.

Beschreibung 1895 Die Pfarrkirche von Indersdorf ist auch im Verzeichnis der Kunstdenkmale des Königreichs Bayern erwähnt, dessen Dachauer Teil 1888 von Prof. Gustav von Bezold und Dr. Georg Hager bearbeitet und 1895 von Betzold und Dr. Riehl im Auftrag des Königl. Kloster Indersdorf Indersdorfeine dreischiffige Basilika ohne Querschiff, hat tiefgreifende Veränderungen durchgemacht.

Ein romanisches Portal ist erhalten, die Thürme sind gothisch, der Eindruck des Inneren wird zunächst durch die reiche Dekoration von 1754 beherrscht, man gewahrt jedoch bald, dass dieselbe nur In welcher Zone liegt Lohhof? älteren Bau übergeworfen ist. Es ist eine Pfeilerbasilika mit ziemlich enger Pfeilerstellung von beträchtlicher Länge, im Querschnitt von schmalen, hohen Verhältnissen.

Die ganze Raumbehandlung weist auf die Spätzeit des romanischen Stiles hin. Wir haben eine Nachricht dass das Kloster 1264 durch Brand zerstört worden sei Möglicherweise gehört der Bau jener Zeit an, nach den Formen des Portales muss man auf die zweite Hälfte des 12.

Klosterkirche und Kapellen Die umfangreiche Beschreibung der Kirche, der Rosenkranzkapelle und der Nikolaikapelle habe ich auf eine eigene Seite gesetzt. Sie zeigt die Kirche naturgemäß nach dem Stand von 1895. Wenn Sie den Bericht lesen möchten, Restaurierungen, Umbauten, Ausstattungen und Baulast Die Kirche ist im Eigentum der Pfarrei Indersdorf. Da es sich um die ehemalige Kirche eines aufgehobenen Chorherrenstifts handelt, trägt die Pfarrei nur sekundäre Baulast, die die Fresken, Stuck und Innenwände sowie die Altäre, Gemälde, Plastiken, ein Teil der Beichtstühle und Schränke umfasst.

Der Freistaat Bayern hat die Baulast für das Mauerwerk, den Hochaltar, die Kanzel, die Bestuhlung die Orgel und für zwei Beichtstühle zu tragen. Dreifaltigkeit und der Maria am Hochaltar angeblich in Langenpettenbach?

Salär: 62 Gulden und 32 Kreuzer. Josef Lederer 1676-1733Hofmaler in Freising, renovierte die Malereien im Refektorium für 60 Gulden. Sein Honorar beträgt 20 Gulden. Er erhielt für seine Arbeiten einen Lohn von 251 Gulden Glasermeister Josef Wagner hat im Klosterbereich wohl viele Fenster verglast. Jedenfalls berechnete er dafür 512 fl.

Leider ist die Bezugsgröße dieser Zahlen sehr unterschiedlich; sie sind deshalb nicht immer vergleichbar. So beziehen sich die Werte teils auf die Ortschaft oder die Gemeinde, teils auf die Pfarrei.

Erziehungsinstitut der Salesianerinnen, Jochbrücke von 90 Fuß Kirchdorf Ind. Sägmühle, Schmiede 1847: Pfarrei mit 1036 Seelen 1852: Pfarrdorf mit 166 Familien und 682 Einwohnern in 33 Gebäuden. Berichte aus der Pfarrei Die Dachauer Zeitungen haben in den letzten 120 Jahren immer wieder aus dem Pfarrleben berichtet. Diese oftmals in blumiger Sprache verfassten Berichte beschäftigen sich nicht unmittelbar mit dem Kirchengebäude, vermitteln aber einen ergänzenden Eindruck aus der damaligen Zeit.

Meist werden Glockenweihen, Primizen, Priesterjubiläen oder Beerdigungen von Pfarrern beschrieben, wie hier auf der Seite für Indersdorf. Wenn Sie die Berichte lesen möchten, klicken Sie B aubeschreibung der Klosterkirche Der Grundriss der Kirche entspricht noch immer dem romanischen Bau von 1128. Aus dieser Zeit ist noch das etwas klobige Stufenportal im Westen vor der gewölbten Vorhalle aus dem 16. Da die Kirche in den letzten 250 Jahren außen nicht mehr umgebaut wurde, sehen wir heute noch den Zustand von 1762, den Propst Morhart in einem Stich dokumentierte.

Das Tonnengewölbe ruht auf kräftigen Pfeilern, die im Chor durch Mauern verbunden sind. Zwischen Langhaus und Chor ist das Gewölbe durch eine Kuppel unterbrochen. Die Fenster in den Schildmauern d. Maße: Die Länge der Kirche beträgt 52 Meter, die Breite 17 Meter.

Das Mittelschiff ist 7 Meter breit und 14 Meter hoch. Die beiden Seitenschiffe haben mit 23 Metern nicht einmal die halbe Länge des Mittelschiffs; sie sind je 5 Meter breit und knapp 8 Meter hoch. Als Decken sind seit dem gotischen In welcher Zone liegt Lohhof? Tonnengewölbe In welcher Zone liegt Lohhof? sie haben eine beachtliche Dicke von 45 bis 50 cm Ziegelformat In welcher Zone liegt Lohhof? x 21 x 9 cm. Hinter dem um fünf Stufen erhöhten Altarraum sitzt ein vierseitiger niedriger Turm mit Laterne.

Dadurch ergibt sich im Inneren ein durchlichteter Kuppelraum über der Apsis. Riezinger 1704-1721 beendet; jedenfalls wird der Altarraum in der Leichenrede für den verstorbenen Riezinger als dessen Werk gepriesen. Sie haben eine In welcher Zone liegt Lohhof? künstlerische Qualität. Lediglich ein paar Stuckreste mit kreisrunden Spiralranken aus Akanthusblättern haben sich von der Erstausstattung 1715 erhalten. An der dem Friedhof an der Nordseite zugewandten Außenmauer ist ein großes mit darunter stehender schmerzhafter Muttergottes angebracht.

Das Kreuz hat einen besonders langen senkrechten Balken; die Balkenenden sind dreipassförmig gestaltet. Der Corpus zeigt Jesus wohl im Moment des Sterbens.

Einige Besonderheiten dieser Kruzifixdarstellung seien noch erwähnt: Die Nägel an den Händen sind nicht durch die Handflächen, sondern historisch richtig In welcher Zone In welcher Zone liegt Lohhof? Lohhof? die Handwurzel getrieben. Die Handflächen hätten das Gewicht des Körpers nicht ausgehalten.

Die Füße sind nebeneinander mit zwei Nägeln angeheftet. Es handelt sich deshalb um ein sog. Viernagelkreuz, weil insgesamt vier Nägel gezeigt werden. Diese Darstellung war in den ersten 1200 Jahren des Christentums und später wieder im Historismus üblich.

Bei Kruzifixen, die in der Zeit der Gotik bis zum Rokoko geschaffen wurden, sind die Beine des Gekreuzigten im Allgemeinen nicht mehr nebeneinander, sondern übereinandergeschlagen wiedergegeben.

Die Füße sind nur mit einem Nagel am Kreuz befestigt Dreinageltypus. Dies dürfte, wie Ausgrabungsfunde von Gekreuzigten zeigen, historisch korrekt sein.

Kruzifix bis 2017 seit 2017 Die unter dem Kreuz stehende schmerzhafte Muttergottes trauert nicht nur mit dem Gesicht, sondern mit der ganzen Körperhaltung. Das sonst übliche Schwert durch die Brust, das an das Simeonwort bei der Darstellung Jesu im Tempel erinnert Luk 2,35fehlt hier. Der Kunsttypus der stehenden Mater Dolorosa entwickelte sich schon in der im Mittelalter, als die Marienverehrung zu ihrer Blüte gelangte. Er bezieht sich direkt auf das aus dem 13.

Hier die Übersetzung der ersten drei Strophen von Christoph Martin Wieland 1779: bis 2017 Schaut die Mutter voller Schmerzen, wie sie mit zerrissnem Herzen unterm Kreuz des Sohnes steht: Ach! O wie bittrer Qualen Beute ward die Hochgebenedeite Mutter des Gekreuzigten! Wie die bange Seele lechzet! Wie sie zittert, wie sie ächzet, des Geliebten Pein zu sehn!

Wessen Auge kann der Zähren Bey dem Jammer sich erwehren, der die Mutter Christi drückt? Wer nicht innig sich betrüben, der die Mutter mit dem lieben Sohn in solcher Noth erblikt?

Türme Fassade seit 2018 Indersdorf ist die einzige Kirche im Landkreis Dachau mit zwei Türmen. Der Unterbau des Nordturmes stammt noch aus romanischer Zeit. Zwischen 1440 und 1470 wurden der Südturm errichtet und beide Türme erhöht. Nun haben sie eine Höhe von 54 Metern bei einer quadratischen Grundfläche mit 6,70 Metern Seitenlänge.

In der Zeit von 1656 bis 1659 wurden die Kirchtürme vom Schlossmaurermeister Hans Harschacher dreimal ausgebessert und verputzt. Dieffenbrunner bildet auf seinem Stich aus dem Jahr 1762 noch die barocken Giebel ähnlich derjenigen In welcher Zone liegt Lohhof? Ainhofener Kirche 1764 durch Mich und Regauer ab. Die heutigen Spitzgiebel könnten aus der Zeit um 1800 stammen 1794 Überschlag durch den Stadtzimmermeister Simon In welcher Zone liegt Lohhof? aus München.

Fassade bis 2018 Bei der Restaurierung 1984 fand man in der Kugel des Nordturms Durchmesser 70 cm unter dem 2,30 m hohen Kreuz eine Kassette mit Urkunden aus der Zeit von 1834 bis 1905, Münzen, Rosenkränze, Wachsbilder und andere Andachtsgegenstände. Die mir vorliegenden Angaben über die Glocken in den Türmen sind nicht eindeutig: - Nach Aussage des ehem.

Kirchenpflegers Berghammer hängen im Nordturm noch drei der insgesamt sieben von Meister Paul aus Augsburg? Die beiden Glocken im Südturm, die unter dem ab 1442 amtierenden Joh. Rothuet beschafft wurden, sollen im Dreißigjährigen Krieg beschädigt worden sein und haben seither nicht mehr geläutet.

Auch sie sollen vom Glockengießer Paul stammen. Max Gruber schreibt, im Jahr 1762 habe der Augsburger Glockengießer Philipp Abraham Brandtmair eine Glocke für Indersdorf gegossen. O rex gloriae Christe veni cum pace. O du hochgelopde losame junckfrau In welcher Zone liegt Lohhof? ich sag dir danck dir. O rex gloriae Christe veni cum pace.

Im Weltkrieg mussten die beiden jüngeren, die zweitgrößte und die kleinste Glocke, zum Einschmelzen abgeliefert werden. Wenn Sie am Zeitungsbericht über die Glockenweihe 1962 durch Erzbischof Müller interessiert sind, klicken Sie. Das Tonfolge: d1-f1-a1-d2-e2 ist in Youtube eingestellt; wenn Sie es hören möchten, Mehr über die ältesten Glocken in den Kirchtürmen des Landkreises Dachau Die In welcher Zone liegt Lohhof?

der Kirche zwischen den In welcher Zone liegt Lohhof? enthält eine mit Marmor ausgekleidete Nische, in der eine Statue desdes Patrons des Klosters, auf Indersdorf und insbesondere auf den Biergarten direkt unter ihr hinunterblickt. Die jeder Witterung und allen Stürmen ausgesetzte Figur aus Lindenholz wurde um 1985 restauriert. Dabei wurden beide Hände, die seitlichen Falten des Mantels, das brennende Herz in der Hand und der Bischofsstab neu geschnitzt.

Außerdem fasste man die Figur neu und vergoldete sie zum Teil mit Blattgold in Ölgoldtechnik. I nnenausstattung Maße: Die Länge der Kirche beträgt 52 Meter, die Breite 17 Meter. Das Mittelschiff ist 7 Meter breit und 14 Meter hoch. Die beiden Seitenschiffe haben mit 23 Metern nicht einmal die halbe Länge des Mittelschiffs; sie sind je 5 Meter breit und knapp 8 Meter hoch.

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